Zur Ausgangssituation


Wandel verlangt Neuorientierung
Vielschichtige gesellschaftliche Veränderungsprozesse, die Politik des Sparens und das damit verbundene Wegbrechen tragender, halt- und orientierunggebender Strukturen hinterlassen in politischen wie in kirchlichen Gemeinden ihre Spuren – kaum jemand, der nicht davon in seinem Lebensalltag berührt wäre. Querdenken, viel Kreativität und eine wachsende Verantwortungs- und Engagementbereitschaft sind notwendig, um auf diese Umbrüche und Einschnitte zu reagieren und deren Auswirkungen aufzufangen bzw. positiv zu wenden. 


Besinnung auf Werte und eigene Potenziale ist angesagt
Dort, wo darüber nachgedacht wurde, „Was ist lebens- und damit auch den eigenen Einsatz wert?“, hat dies  verschiedentlich zur Gründung von Initiativen geführt: „gleich vor der eigenen Haustür“ soll die Umsetzung beginnen. Die Vision einer nachhaltigen Kultur des Gemein-Sinns und der Beteiligung tut sich auf, die Einzel-/ Privatpersonen ebenso „ansteckt“ und zusammenführt wie VertreterInnen von Vereinen und Verbänden, Gruppen, Initiativen, Unternehmen, kirchlichen und kommunalen Gremien.
Um eine lokale Bewegung für (mehr) Lebenswert in der Gemeinde anzustoßen, sind ein passendes Konzept und ein kräftiger Motor vonnöten. Besonders reizvoll und lohnend ist die Aufgabe, BürgerInnen bzw. Gemeindemitglieder als Projekt-InitiatorInnen und MultiplikatorInnen zu gewinnen und ihr Engagement begleitend bedarfsgerecht weiterzubilden. Auch bedarf es des Aufbaus flankierender Strukturen wie z.B. der Initiierung eines Runden Tisches mit lokalen Schlüsselpersonen.
Hier ist die institutionelle Erwachsenenbildung (EB)  mit einem erweiterten Aufgaben- und Kompetenzprofil und einem innovativen Verständnis von (Weiter-)Bildung gefragt!

 

 

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