Projekt VaLe - Variation von Lernumgebungen

Das Projekt

Wie hängen der Lernerfolg des einzelnen Teilnehmers und die Gestaltung der Lernumgebung zusammen? Ist jede Lernumgebung für jeden Lerner und seinen Lernstil gleich gut geeignet? Gibt es Inhalte, für die sich bestimmte Lernumgebungen anbieten, andere dagegen weniger geeignet erscheinen? – Das sind zentrale Fragen des Projekts. Sie sind für Programmplanung, Veranstaltungsplanung und Teilnehmerberatung eines jeden Trägers von höchstem Stellenwert. Im Idealfall kann er für verschiedene Lernertypen unter seinen Adressaten jeweils spezifische Lernumgebungen entwerfen und anbieten. Trotz der zentralen Bedeutung für die Weiterbildung ist der Variation von Lernumgebungen jedoch bislang nicht in systematischer Form nachgegangen worden.

„VaLe“ verfolgt ein quasi-experimentelles Design. In einem mehrtägigen Qualifizierungsseminar werden Kursleitende in die tragenden Prinzipien eingeführt: Methodenarrangement und Methodenmix, didaktische Prinzipien und Lernplanung, Beobachtung und Analysen von Lehr-/ Lerndesigns, Konstituenten von Selbstlernkompetenz etc. Diese Themen sollen aber nicht nur theoretisch, sondern praxisbezogen durch Problemhandeln in Simulationseinheiten durchgearbeitet werden. Daran schließt sich die Erprobungsphase an: Zu gleichen Themen werden unterschiedliche Lernumgebungen konturiert und in Seminaren vor Ort erprobt. Erhebungen zu Anfang, während der Veranstaltung und nach deren Abschluss geben Aufschluss über die Bedingungen für erfolgreiches Lernen.


Die VaLe-Projektgruppe in Trier

 

Prof. Dr. Arnim Kaiser u. Dr. Brigitte Albero (Paris) - VaLe-Tagung München April 2004

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