Das Kursprogramm

für die Multiplikator/innen wurde an vier Standorten in Deutschland – Bremen, Mainz, Freising, Berlin – für jeweils bis zu 20 Personen angeboten und umfasste drei Phasen:


1. Phase:  zwei 2 ½ tägige Fortbildungen im Sommer und Herbst 2004

2. Phase:  Umsetzung der Fortbildungsinhalte in die Arbeit mit (bestehenden oder neu initierten) Gruppen (diese Phase wurde durch drei jeweils 1 ½ tägige Treffen begleitet)
Die Fortbildung wurde im Sommer 2005 mit einem Abschlusstreffen aller Gruppen und der Vergabe der Zertifikate abgeschlossen.

Die Themen
der Qualifizierungsseminare werden sowohl an Beispielen aus der Praxis erarbeitet, als auch in der Theorie im Überblick vorgestellt. Es werden folgende Themen behandelt:

  • Seniorenarbeit und Globales Lernen: eigene Motivation, Erfahrungen und Erwartungen der Teilnehmer/innen
  • Lebenslanges Lernen: Bedingungen von Lernen im Dritten Lebensalter
  • Alter und Lebensgestaltung: Solidarität und Spiritualität – Lebenskunst und Lebensstil
  • Nachhaltige Entwicklung (z.B. Lokale Agenda 21) und Eine-Welt-Arbeit, Handlungsgefüge, -felder und -ansätze
  • Globales Lernen. Selbstorganisation und Kompetenzen

 

3.Phase

Die TN haben im Rahmen der ersten beiden Fortbildungseinheiten Ideen für ein eigenes Projekt entwickelt, wo und wie Sie sich als MultiplikatorIn einbringen wollen. Diese Praxisphase wird durch drei weitere Treffen begleitet. Dabei bestimmen zwei Schwerpunkte die 3. Phase:
Kollegiale Beratung über die Projekte der TN und inhaltliche Inputs

Inhaltliche Inputs
beziehen sich primär auf Methoden der Erwachsenenbildung, somit auf das Handwerkszeug im Bezug auf die Umsetzung der Projektidee. Die Themen an den vier Fortbildungsstandorten werden mit den TN abgesprochen und richten sich nach deren Lernbedürfnissen und Vorerfahrungen und können somit an den Standorten je unterschiedlich sein.

Mögliche Themen:

  • Moderation
  • Konfliktmanegement
  • Finazierung, Fundraising
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Gewinnung und Begleitung von Ehrenamtlichen
  • Präsentation
  • Zusammenarbeit Ehrenamtliche – Hauptamtliche

Weitere Themen:
Vernetzungsmöglichkeiten vorstellen und anregen, z.B. mit der Misereorinitiative „einfach anders altern“
Beim dritten Treffen: Planung der Präsentation für das Werktreffen 27./28. Juni 2005.

Praxisbegleitung:
Mit jedem Treffen zur Praxisbegleitung werden angeboten:
Materialbörse: Austausch von Planungshilfen, Vernetzungsmöglichkeiten, Kooperationspartnern, Finanzunterstützung etc.

Reflexion:
Zur Reflexion der gesamten Qualifizierung diente ein Treffen aller inhaltlich am Projekt beteiligten Personen. Zur Evaluation und Reflektion trafen sich diese im Anschluss an das Werktreffen am 28. Juni 2005 in Hofgeismar.

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