Betriebswirtschaftliche Kompetenz für pädagogische Mitarbeiter/innen in der Erwachsenenbildung

Der Erwachsenenbildungsbereich sieht sich zunehmend mit dem sich stetig verschärfenden Wettbewerb, dem erheblich gesteigerten Kostendruck, dem Paradigmenwechsel in der Förderpolitik und nicht zuletzt mit den Einsparungen oder gar mit dem völligen Wegfall öffentlicher Fördermittel konfrontiert.

Um künftig am „Markt“ bestehen zu können, müssen alle verantwortlichen Akteure sich der Herausforderung stellen, pädagogisches und betriebswirtschaftliches Handeln in Einklang zu bringen. Die Frage der Wirtschaftlichkeit gewinnt somit nun auch für jede einzelne pädagogische Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter eine zentrale Bedeutung bei Planung, Organisation und Durchführung von Bildungsangeboten.

Um dieser Herausforderung begegnen zu können, bietet dieses Projekt mit Hilfe von Methoden und Instrumenten der Betriebswirtschaft Lösungsmöglichkeiten und Grundlagen für planerisches Handeln sowie für die Absicherung von Entscheidungen und liefert damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Zukunfts- und Überlebensfähigkeit von Bildungseinrichtungen.
In drei Durchläufen mit jeweils fünf dreitägigen Modulen bietet die KBE eine Fachqualifikation Betriebswirtschaft in der Erwachsenbildung an, die mit einem Zertifikat abschließt. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, über eine E-Learning-Plattform zwischen den Kurszeiten das Erlernte zu vertiefen und mit den Referenten in Verbindung zu bleiben.

Für ein praxisnahes Lernen wird ein betriebswirtschaftliches Planspiel eingesetzt, welches speziell für Weiterbildungseinrichtungen angepasst wird. Hier ist es möglich, das Wissen zu probieren und sich im Spiel zu testen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und hat eine Laufzeit von Januar 2005 bis Dezember 2007. Es richtet sich an pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Erwachsenenbildungsverbänden, die Leitungsverantwortung tragen oder sich darauf vorbereiten wollen und dafür keine betriebswirtschaftliche Vorbildung aufweisen.

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