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Katholische Erwachsenenbildung Deutschland - Bundesarbeitsgemeinschaft e. V.
KEB Newsletter 03/2017

„Die übertriebene Bedeutung,  die wir dem Urteil der Menschen über unser Tun und Lassen beimessen, ist ein Zeichen von Eitelkeit. In Wahrheit taugen wir nur so viel, wie wir vor Gott taugen - nicht mehr und nicht weniger! -, und das Urteil der Menschen ist oft das Gegenteil von Gottes Urteil“ (Kardinal Suhard).

Die Fastenzeit nicht als Verzicht, sondern als Umkehr, als Hinwendung zu Gott zu gestalten, habe ich dieses Jahr als Aufruf öfter gelesen. Ich wünsche allen unseren Leserinnen und Lesern in diesem Sinne gesegnete Kar- und Ostertage.

Andrea Hoffmeier

 
Unsere Kontaktdaten:

Katholische Erwachsenenbildung Deutschland -
Bundesarbeitsgemeinschaft e. V.
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53113 Bonn

Tel.: 0228/902470
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www.keb-deutschland.de

Die Themen dieses Newsletters

Von der KEB Deutschland:

Von den Mitgliedern:

Fachtagungen der Katholischen Erwachsenenbildung

Aus der Ständigen Fachkonferenz Berufliche Bildung

Bundespolitische Informationen

Kirchenpolitische Informationen

Europapolitische Informationen

    Stellenausschreibungen


    Von der KEB Deutschland

    Fachtagung Interkulturelle/Interreligiöse Bildung von KEB, AKSB und Kath. Akademien

    28.06.2017,  11.00 -16.00 Uhr, Haus am Dom, Frankfurt
    Fremd in der demokratischen Bürgergesellschaft? Herausforderungen der interkulturellen und interreligiösen Verständigung mit Geflüchteten vor Ort. Dieses Jahr möchten die Träger den Fokus auf die politische Bildung legen, die notwendig ist, um umfassende Teilhabe zu ermöglichen.
    Referenten: Dr. Armin von Ungern-Sternberg, Amt für kulturelle Angelegenheiten Frankfurt und Andreas Groß, Institut für interkulturelle Bildung und Entwicklung an der TH Köln.
    Die offizielle Einladung erfolgt nach Ostern.


    Save the dates

    6.12.2017 Fachgespräch der Kommission Medien zur Digitalisierung in der KEB in Mainz oder Ludwigshafen
    26.1.2018 Fachtagung der Kommission Theologie „Interreligiöser Dialog zw. Christen und Muslimen als Handlungsfeld der KEB“ im KSI in Siegburg


    Erfolgreicher Austausch geht weiter: 2. EU-Projekttreffen zur pädagogischen Arbeit mit Geflüchteten (EDREF)

    „How does a studycircle work? oder „Do we still need courses for volunteers about stress and trauma?“ Mit solchen und anderen Fragen beschäftigten sich die Teilnehmenden am 2. EDREF-Projekttreffen in Wien. Lesen Sie hier Externer Link, ffnet in neuem Fenstermehr.


    Fair Play Preis 2016 an "Rio bewegt. Uns"

    Am 16. März wurden in Wiesbaden Niko Kovac, Trainer von Eintracht Frankfurt, und das Aktionsbündnis "Rio bewegt. Uns" mit dem Fair Play Preis des Deutschen Sports ausgezeichnet.
    Der Sonderpreis ging an das Aktionsbündnis „Rio bewegt.Uns.“, das sich 2016 umfassend und vielfältig für bessere Lebensbedingungen, insbesondere für Kinder und Jugendliche in Rio de Janeiro, einsetzte. Auf Initiative des Hilfswerks Adveniat schlossen sich insgesamt 16 Sport-, Jugend- und Erwachsenenverbände Träger der Bildungsarbeit – darunter die KEB Deutschland - und Akteure weltkirchlichen Handelns zusammen, die gemeinsam 29 Millionen Mitglieder allein in Deutschland haben. Das Bündnis unterstützte anlässlich der Olympischen und Paralympischen Spiele nicht nur langfristig angelegte Projekte vor Ort, sondern machte auch hier in Deutschland auf die Menschen abseits der sportlichen Großveranstaltungen in der brasilianischen Metropole aufmerksam.


    Fokusgruppe „Open Educational Resources (OER)” im Rahmen von web.de

    Einladung zur Fokusgruppe „Open Educational Resources (OER) in der Allgemeinen und Politischen Erwachsenenbildung“ am 19.05.2017 in Bonn. Die Fokusgruppe steht im Kontext der Arbeit der Informationsstelle OER und des DIE-Portals wb-web.de., das die KEB Deutschland als Partner unterstützt. Sie richtet sich an Kursleitende, Teamer und Dozentinnen, die in der allgemeinen und politischen Erwachsenenbildung tätig sind.
     Im Austausch mit den genannten Gruppen wird den Fragen nachgegangen:
    •         Wie nutzen Sie Open Educational Resources in Ihrer Bildungsarbeit?
    •         Mit welchen Anforderungen und Fragen sind Sie dabei konfrontiert?
    •         Welche Unterstützung zum Umgang mit den Herausforderungen ist für Sie wünschenswert?
    •         Welche Angebote, Materialien etc. sind bzw. wären für Sie von praktischem Nutzen für Ihre Arbeit, und wie sollten sie konkret gestaltet bzw. verändert werden?
    Da nur begrenzte Plätze vorhanden sind und wir eine ausgewogene Zusammensetzung der
    Teilnehmergruppe anstreben, bitten wir bei Interesse bis spätestens 15.05.2017 um Anmeldung per E-Mail an koschorreck@die-bonn.de mit dem Stichwort „Allgemeine Erwachsenenbildung“ oder „Politische Erwachsenenbildung"



    Von den Mitgliedern

    Netzwerk Alphabetisierung und Grundbildung der KEB Sachsen-Anhalt

    Die Geschäftsstelle des Netzwerkes Alphabetisierung und Grundbildung hat die Arbeit aufgenommen.
    Das Büro in der Max-Josef-Metzgerstraße 3 ist eingerichtet. Frau Dr. Hugenroth leitet die Netzwerkstelle, die gemeinsam von der Ländlichen Erwachsenenbildung, von Arbeit und Leben und der KEB getragen wird. Eine der ersten Besucherinnen im neuen Büro der Landesnetzwerkstelle Alphabetisierung und Grundbildung war Frau Sprengel, zuständige Referentin im Ministerium für Bildung Sachsen-Anhalt.
    Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://keb-sachsen-anhalt.de/category/geschaeftsstelle/


    „Kompetent für Demokratie. Beratung und Bildung für eine offene Kirche“

    Das Projekt „Kompetent für Demokratie. Beratung und Bildung für eine offene Kirche“ ist ein Bildungs- und Beratungsprojekt, das all jene Menschen im Bistum Magdeburg unterstützen will, die sich für mehr Beteiligung und Gerechtigkeit engagieren und sich rechter Ausgrenzung und Gewalt entgegen stellen. Dafür soll ein Netzwerk von Engagierten in den verschiedenen Institutionen, Verbänden und Pfarreien des Bistums aufgebaut werden. Das Netzwerk wird durch kostenfreie Bildungsangebote, Beratung und Supervision unterstützt.
    Darüber hinaus werden weitere Menschen im Bistum durch gezielte Bildungsmaßnahmen für verschiedene Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sensibilisiert.  Engagierte werden in ihrem Eintreten gegen Rechtspopulismus und (Fremden-)Hass unterstützt.
    Kontakt: Interner Linkbrandes@keb-sachsen-anhalt.de


    Heike Riedel neue Geschäftsführerin der LAG NRW

    Zum 01.04.2017 hat Heike Riedel als neue Geschäftsführerin die Nachfolge von Herrn Wittek angetreten. Wir wünschen einen erfolgreichen Start und auf gute Zusammenarbeit. 


    Wechsel an der Führungsspitze der KEB München und Freising

    Zwei Kandidaten um das Amt des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Katholischer
    Erwachsenenbildung e.V. (KEB) - das hat es laut Ordinariatsrätin Dr. Anneliese Mayer noch nie gegeben. Mit 25 zu 23 Stimmen setzte sich Karl Heinz Eisfeld gegen den amtierenden Vorsitzenden Pater Alfons Friedrich SDB durch. Das Amt der Stellvertreterin übernimmt Ursula Lay (1.Vorsitzende des KBW Traunstein), die damit Dieter Thalhammer ablöste. Der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Freising stand nicht mehr zur Wahl. Beeindruckend waren die Zahlen, die KEB-Geschäftsführer Clemens Knoll im Jahresbericht vorlegen konnte: Die verfügbaren Statistikzahlen belegen, dass die KEB und ihre Mitgliedseinrichtungen 2015 bei insgesamt 24.950 Veranstaltungen 526.192 Teilnehmende erreicht haben.


    Die neue Dauerausstellung im Caritas-Pirckheimer-Haus

    (KNA) Die Aufgaben einer katholischen Akademie sind vielfältig. Sie soll Menschen ins
    Gespräch bringen, für die Würde des Einzelnen eintreten und den Blick für das Spirituelle öffnen. Was in der Theorie einfach klingt, ist in der Praxis jeden Tag eine neue Herausforderung. Dies vergegenwärtigt eine neue Dauerausstellung in der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) in Nürnberg, die am Freitag eröffnet wurde. Der in Nürnberg lebende 59 Jahre alte Maler und Zeichner Manfred Hürlimann hat dafür eigens einen Bilderzyklus erarbeitet. Überschrieben mit dem Titel "WEGumWEG" stellen die Werke das vertiefte Nachdenken über den Auftrag einer katholischen Akademie in den Mittelpunkt. Die fünf Gemälde, die Hürlimann der katholischen Bildungseinrichtung als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hat, sind das Ergebnis eines intensiven Gedankenaustauschs zwischen dem bildenden Künstler und dem Akademiedirektor Siegfried Grillmeyer.


    Eröffnungsfeier des KSI in Siegburg 06. bis 07. Mai 2017

    Am 06./07. Mai findet die feierliche Eröffnung des Katholisch-Sozialen Instituts auf dem Michaelsberg statt. Die Feierlichkeiten beginnen am Samstag, den 6. Mai 2017 mit einem Symposium, das sich unter dem Titel „Fragen der Gerechtigkeit“  verschiedenen Aspekten von Gerechtigkeitsfragen widmet. Dem Symposium vorgeschaltet, um 14:00 Uhr, ist die Vorstellung der Festschrift  anlässlich der Eröffnungsfeier unter dem Titel „Dem Wandel eine menschliche Gestalt geben – Perspektiven (sozial-) ethischer Erwachsenenbildung“. Nach dem Symposium um 20:15 Uhr findet ein Konzert mit dem Jazz-Duo INSIDE OUT mit Markus Stockhausen und Florian Weber statt. Der Tag schließt bei Anbruch der Dunkelheit mit einer Lichtprojektion auf die Außenfassade des KSI ab.
    Am Sonntag, den 7. Mai 2017, findet um 10:00 Uhr auf dem Marktplatz in Siegburg ein feierlicher Gottesdienst mit Kardinal Woelki statt, mit anschließender Einsegnung des KSI. Am Nachmittag, von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr,wird im und um das KSI herum zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Den Abschluss bildet wiederum die  Lichtprojektion.
    Veranstaltungsflyer: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://keb-sachsen-anhalt.de/category/geschaeftsstelle/
    Anmeldung: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://keb-sachsen-anhalt.de/category/geschaeftsstelle/


    Kfd-Projekt „Zukunft: nachhaltig und geschlechtergerecht. Wie gelingt Veränderung?“

    Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. hat mit einer Auftaktveranstaltung vom 17.–19. März das zweijährige Projekt „Zukunft: nachhaltig und geschlechtergerecht. Wie gelingt Veränderung?“ lanciert.  32 Teilnehmerinnen aus zehn kfd-Diözesanverbänden kamen in Rastatt zusammen, um Ideen für einen nachhaltigen und gerechten Lebensstil zu entwickeln. Damit knüpft die kfd an die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) der Vereinten Nationen an. 
    In welcher Welt wollen wir leben? Wie muss sie gestaltet sein, damit sie lebenswert ist für alle, für jetzt und in Zukunft? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Teilnehmerinnen schon seit Jahren. Das Projekt gibt nun den Impuls, neue Ideen zu entwickeln und auszuprobieren. Dass persönliches Handeln mit politischen Rahmenbedingungen zu tun hat, wurde an drei Themenfeldern – Textilien, Palmöl und Lebensmittelverschwendung – verdeutlicht. In den kommenden 1,5 Jahren werden die Teilnehmerinnen dazu Teilprojekte in den Diözesanverbänden entwickeln, die im Verband das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Geschlechtergerechtigkeit schärfen sollen. Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.kfd-bundesverband.de/projekte/zukunft-nachhaltig-und-geschlechtergerecht.html


    Michael Griffig als Kolping-Referent verabschiedet

    Nach 24 Jahren in den Diensten des Kolpingwerkes Deutschland wurde Michael Griffig als Referent für Familie und Freizeit in den Ruhestand verabschiedet. Michael Griffig gehörte außerdem acht Jahre dem Präsidium des Familienbundes der Katholiken in Deutschland an und bleibt weiter in seinem Amt als stellvertretender Bundesvorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) tätig. Er war die letzten Jahre Delegierter für die KEB-Mitgliederversammlung.


    Fachtagungen der Katholischen Erwachsenenbildung

    IDEENWERKSTATT POLITISCHE BILDUNG

    16. Mai 2017 von 10-16 Uhr; Heinrich Pesch Haus in Ludwighafen
    Ein Workshop der KEB Rheinland-Pfalz zu neuen (und bewährten) Formen der politischen Bildung mit Eva Heinold-Krug
    Populismus, Rassismus, soziale Ungleichheit etc. fordern heraus!
    Selber kommen und bis zu 3 weitere interessierte Menschen mitbringen!
    Teilnahme kostenfrei; Anmeldung unter: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://t1p.de/keb



    Aus der Ständigen Fachkonferenz Berufliche Bildung

    Bundesregierung zieht Bilanz der Beruflichen Bildung - Der Berufsbildungsbericht 2017

    (BAG KJS) Trotz eines Höchststands an unbesetzten Ausbildungsplätzen fanden im vergangenen Jahr tausende Bewerber nicht zu einer Ausbildungsstelle. Das "Passungsproblem" zwischen Angebot und Nachfrage stelle weiter eine zentrale Herausforderung für die Berufsbildung dar. So eine Schlussfolgerung von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) bei der Vorstellung des Berufsbildungsbericht 2017. Die Quote der Ausbildungsbetriebe ging erneut zurück und lag 2015 bei 20 Prozent. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge blieb hingegen mit 520.300 gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant. Laut Bericht standen 20.600 unversorgten Bewerbern Ende September 43.500 unbesetzte Ausbildungsplätze gegenüber, wobei sich die Zahlen nach Beruf und Regionen stark unterscheiden. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme um 4,5 Prozent. Wobei es eine Vielzahl junger Menschen gibt, die in Alternativen einmüden aber ihren Ausbildungswunsch aufrecht erhalten. Allein eim Übergangsberich wurden 2016 über 290.000 Jugendliche gezählt. Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://news.bagkjs.de/berufsbildungsbericht_2017


    Bundesrechnungshof kritisiert Deutschkurse für Flüchtlinge

    (KNA) Der Bundesrechnungshof wirft der Bundesagentur für Arbeit schwere Versäumnisse im Zusammenhang mit Deutschkursen für Flüchtlinge vor. Wie der Radiosender NDR Info und tagesschau.de meldeten, werden in dem 43-seitigen Prüfbericht erhebliche Mängel beim der Ausführung und Abrechnung der Kurse festgestellt. Der Bericht liegt NDR Info vor. Kritik an der Praxis der Agentur kam von der Opposition. Geprüft wurden demnach sogenannte Einstiegskurse, die die Arbeitsagentur am Höhepunkt der Flüchtlingskrise Ende 2015 veranlasst hatte und für die bis zu 400 Millionen Euro ausgegeben wurden. Es sei davon auszugehen, "dass ein großer Teil der eingesetzten Mittel de facto ins Leere lief", heißt es in dem Bericht. Die Bundesagentur habe "keine ausreichenden Maßnahmen ergriffen, um den Erfolg der Einstiegskurse strukturiert zu prüfen". Eine solide Auswertung sei schon daran gescheitert, dass die Träger keine Anwesenheitslisten führen mussten. Die Kurse seien auch aufgrund der schlechten Qualität des Lernmaterials und der mangelnden Ausstattung der Kurse "von schwindenden bis zur Kursauflösung führenden Teilnehmerzahlen geprägt" gewesen. Auch bei den Abrechnungen habe es Unstimmigkeiten gegeben, sagte der Präsident des Bundesrechnungshofes, Kay Scheller, im Gespräch mit dem NDR: "In der Tat haben wir auch einige Fälle von Doppelförderungen und Doppelabrechnungen entdeckt. Die Bundesagentur hat das Geld in bestimmten Fällen auch zurückgefordert. Aber problematisch ist natürlich auch, wenn man keine Vorgaben macht. Dann kann man auch deren Nichterfüllung hinterher nicht kritisieren."
    Die KEB hatte die Umsetzung dieses Programmes bei Start kritisiert. Es ist ein gutes Beispiel was passiert, wenn man die Expertise von etablierten Bildungsträgern ignoriert.


    SGB-II-Rechtsvereinfachung

    (hib/CHE) Die Bundesregierung hat keine Kenntnisse darüber, in wie vielen Fällen SGB-II-Leistungen entzogen oder versagt wurden, seitdem das Gesetz zur Rechtsvereinfachung im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch am 1. Januar in Kraft getreten ist. Das schreibt sie in ihrer Antwort (Externer Link, ffnet in neuem Fenster18/11154)  auf eine Kleine Anfrage (18/11030) der Fraktion Die Linke.


    §16 h SGB II nach den Prinzipien der Jugendsozialarbeit umsetzen

    (BAG KJS) "Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit setzt sich dafür ein, dass alle jungen Menschen - und gerade auch diejenigen, die schwer erreichbar sind - die Unterstützung bekommen, die sie für ein gelingendes Aufwachsen und den Einstieg in den Beruf benötigen.
    Mit dem § 16 h SGB II ist im August 2016 ein neuer Fördertatbestand in das SGB II aufgenommen worden, der sich an diese Zielgruppe richtet. Jungen Menschen unter 25 Jahren, die von den Angeboten der Sozialleistungssysteme derzeit (zumindest zeitweise) nicht erreicht werden, sollen passgenaue Betreuungs- und Unterstützungsleistungen angeboten werden, damit sie bestehende individuelle Schwierigkeiten überwinden, Hilfe annehmen und nach Möglichkeit eine schulische und/oder berufliche Qualifikation abschließen können.
    Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit präsentiert eine Arbeitshilfe zur Umsetzung des § 16 h SGB II vor Ort. Sie kann dazu beitragen, dass sich die Einrichtungen und Träger der Jugendsozialarbeit engagieren und die kommunale Jugendhilfe vor Ort in die Gestaltung der niedrigschwelligen Förderangebote eingebunden wird. Der Verbund möchte den Trägern der Jugendhilfe vor Ort Mut machen, sich für diese mit dem § 16 h SGB II angesprochene Zielgruppe der schwer erreichbaren jungen Menschen verantwortlich zu fühlen und die Erfahrungen der Jugendhilfe bei der Angebotsgestaltung einzubringen."
    Die Arbeitshilfe steht zum Download bereit. Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://news.bagkjs.de/arbeitshilfe_pp_16h_sgbII


    SAVE THE DATE! Fachtagung „Ausbildung für alle jungen Menschen – nicht ohne uns!"

    Freitag, 30. Juni 2017;10:30 – 16:30 Uhr in Berlin
    Mit der Fachtagung „Ausbildung für alle jungen Menschen – nicht ohne uns! Jugendberufshilfe braucht bessere Rahmenbedingungen“  bieten der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit und ver.di ein Forum zur Auseinandersetzung mit der aktuellen Förderpolitik und fragen, welche Rahmenbedingungen die Einrichtungen der Jugendsozialarbeit und der Jugendberufshilfe bzw. die betroffenen jungen Menschen brauchen, damit tatsächlich allen eine Ausbildung gelingt.
    Eine Einladung und das Programm werden in Kürze veröffentlicht.


    Erneut mehr Jugendliche im Übergangsbereich

    (BAG KJS) " Die Zahl junger Menschen im Übergangsbereich steigt wieder an. Sie alle haben ein Ziel: ihre Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verbessern. Im Jahr 2016 waren es im Übergangsbereich mit 298.800 jungen Menschen 12,2 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Von 2005 bis 2014 ist die Zahl der Anfänger im Übergangsbereich kontinuierlich gesunken. Seit dem Jahr 2015 steigt sie wieder. Diese Entwicklung ist nach Angaben der Statistikbehörde im Wesentlichen auf Programme zum Erlernen der deutschen Sprache für jugendliche Flüchtlinge und Zugewanderte zurückzuführen. Der Ausländeranteil liegt im Übergangsbereich bei 31,8 Prozent.
    Der DGB kritisiert die mangelnde Integrationskraft der dualen Ausbildung. Immer mehr Jugendliche scheitern beim Schritt von der Schule in die Ausbildung, insbesondere Jugendliche mit Hauptschulabschluss oder einem mittleren Schulabschluss. Für die kommenden Jahre würden deutlich mehr Ausbildungsplätze gebraucht, fordert die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack.
    Auch die jungen Menschen in Sprach- und Integrationsklassen, die jetzt für einen deutlichen Anstieg des Übergangsbereichs sorgen, brauchen bald einen Ausbildungsplatz."


    Verfassungswidrigkeit von Sanktionen im SGB II

    (BAG KJS) „Das Sozialgericht Gotha hat ein gerichtliches Verfahren zur Rechtmäßigkeit von Sanktionen im SGB II ausgesetzt. Es hält das Gesetz, auf dessen Gültigkeit es bei seiner Entscheidung ankommt, für verfassungswidrig. Das Verfahren wurde dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt. Das Bundesverfassungsgericht wird sich noch in 2017 damit befassen. Eine Reihe von Verbänden und Organisationen wurde um eine Stellungnahme gebeten. Die Tacheles Stellungnahme gibt es Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier zum Download.
    Die Stellungnahme des Paritätischen liest man Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier. Die Diakonie kommt in ihrer Externer Link, ffnet in neuem FensterStellungnahme zu dem Ergebnis, dass Sanktionen menschenrechtlich fragwürdig sind und soziale Ausgrenzung verschärfen."



    Bundespolitische Informationen

    Teilnahme am Integrationskurs soll nicht an fehlender Kinderbetreuung scheitern

    BMFSFJ und BMI fördern spezielle Kinderbetreuungsangebote in diesem Jahr mit zehn Millionen Euro
    Die Bundesregierung erleichtert Eltern mit kleinen Kindern die Teilnahme an Integrationskursen. Ab sofort fördern das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium des Innern (BMI) für diese Mütter und Väter eine kursbegleitende Betreuung, wenn deren Kinder noch nicht in eine reguläre Kita oder Kindertagespflege gehen können. Die Kosten von bis zu zehn Millionen Euro werden zu gleichen Teilen durch das BMFSFJ und das BMI finanziert. Gefördert werden: Die Möglichkeit einer privaten Kinderbetreuung in Verantwortung des Integrationskursträgers, wenn kein Regelbetreuungsangebot zur Verfügung steht oder die Inanspruchnahme aus persönlichen Gründen nicht zumutbar ist. Eine Beratungspauschale, die die Integrationskursträger für die Beratung und Unterstützung der Kursteilnehmenden im Hinblick auf Regelbetreuungs- oder Brückenangebote beantragen können.
    Gemeinsames Ziel von BMI und BMFSFJ ist es, dass Kinder mit Fluchthintergrund so schnell wie möglich in eine reguläre Kindertagesbetreuung integriert werden. Kinder aus geflüchteten Familien haben deshalb ab dem vollendeten ersten Lebensjahr – wie alle anderen Kinder auch – einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kindertageseinrichtung oder auf eine Betreuung bei Tagesmüttern und -vätern.
    Externer Link, ffnet in neuem FensterHier geht es zum Artikel.


    BMF-Schreiben zur Verlängerung der steuerlichen Maßnahmen im Rahmen der Flüchtlingshilfe

    (KAM Newsletter) Das Bundesfinanzministerium hat mit Schreiben vom 6. Dezember 2016 bekannt gegeben, dass der zeitliche Anwendungsbereich des Schreibens vom 22. September 2015 auf alle Maßnahmen bis 31. Dezember 2018 ausgeweitet wird.
    Externer Link, ffnet in neuem FensterHier finden Sie das Schreiben vom 06.12.2016 und Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier das nun weiter geltende Schreiben vom 22.09.2015 beide im Volltext.
    Das Bundesfinanzministerium möchte gemeinsam mit den Steuerverwaltungen der Länder Engagement für das Ankommen und Zurechtfinden nach Deutschland geflüchteter Menschen stärken, da jenes für eine gelingende Integration dieser eine wesentliche Säule sei. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    „Einstieg Deutsch“ – Aktuelle Informationen

    Die wichtigsten Konzeptänderungen im Überblick:
    •    Erhöhung des Stundenumfangs
    Einstieg Deutsch besteht weiterhin aus 3 Komponenten: Deutschunterricht, vertiefendes Lernen und  Exkursionen. Der Deutschunterricht umfasst nun 60-200 Unterrichtseinheiten (bisher 60-100). Für das vertiefende Lernen stehen zusätzliche 30-100 UE zur Verfügung (bisher 30-50). Wie bisher können optional bis zu 6 Exkursionen im Umfang von 20 UE stattfinden.
    •    Verlängerung der Dauer der Lernangebote
    Für die Durchführung von „Einstieg Deutsch“ wird nun ein Durchführungszeitraum von 6 bis 10 Wochen veranschlagt (bisher 6 Wochen). Die Maßnahme kann in einem verkürzten Zeitraum von 4 Wochen durchgeführt werden, oder sich (z.B. durch Unterbrechungen wegen Ferienzeiten auf den Zeitraum von 12 Wochen (bisher 8 Wochen) erstrecken.
    •    Spezielle Lernangebote für Analphabeten
    Um Geflüchteten ohne Schriftsprachenkenntnisse eine erfolgreiche Teilnahme an den Lernangeboten zu ermöglichen, können Lernangebote speziell für Analphabeten beantragt werden. In diesem Fall umfasst der Deutschunterricht 200-300 UE, zuzüglich vertiefendes Lernen und Exkursionen. Die Dauer kann dann 0 bis 15 Wochen betragen (bei Unterbrechung länger).
    •    Erhöhung der Fahrtkostenpauschale
            Für Fahrtkosten können pro TN und Tag pauschal EUR 5,00 (bisher 3,- Euro) erstattet werden.
    Alle weiteren Informationen zu „Einstieg Deutsch“ sowie die Ansprechpartner des Projekts finden Sie auf Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.einstieg-deutsch.de.


    Arbeitsprogramm zur „Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung“

    Die aktualisierte Version des Arbeitsprogramms wurde von der Bundesagentur für Arbeit in einigen wichtigen Punkten noch einmal geschärft. Weitere Infos hier: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.bibb.de/de/59432.php.


    Fernsehworkshop Entwicklungspolitik: FILM – FERNSEHEN - BILDUNG

    Aktuelle Film- und Fernsehproduktionen zu Nord-Süd-Themen und Gespräche mit Filmschaffenden und Fachleuten aus der Medien- und Bildungsarbeit stehen im Mittelpunkt des Fernsehworkshop Entwicklungspolitik, der vom 11.-14.05.2017 im Haus am Dom in Frankfurt/M. stattfindet.
    Am Freitag, 12.05.17, geht es im Themenschwerpunkt „Im Fokus“ um die Möglichkeit, komplexe wirtschaftliche Sachverhalte, die mit den vielfältigen Beweggründen für Flucht verbunden sind, in Medien abzubilden. Zum 9. Mal entscheidet eine Jury beim Fernsehworkshop Entwicklungspolitik über die Vergabe des Eine-Welt-Filmpreises NRW, mit dem Filme ausgezeichnet werden, die für Probleme in Ländern des Südens sensibilisieren, die aber auch Ansätze zur Veränderung aufzeigen und einen Perspektivenwechsel ermöglichen. Weitere Informationen und Anmeldung: Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.fernsehworkshop.de


    „Lokale Netzwerke für ein Gutes Aufwachsen mit Medien"

    "Die Erfahrungen zeigen, dass die Suche nach passenden Partnereinrichtungen für die Gründung eines „Lokalen Netzwerkes für ein Gutes Aufwachsen mit Medien" als eine große Herausforderung gesehen wird. Deshalb möchten wir für Sie eine „Netzwerk-Partnersuche“ auf unserer Webseite zur Verfügung stellen. So können Sie leichter Einrichtungen in Ihrer Umgebung für die Zusammenarbeit im Netzwerk finden. Um diesen Service anbieten zu können, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe. Wenn Sie ein „Lokales Netzwerk für ein Gutes Aufwachsen mit Medien“ gründen bzw. sich an einem Lokalen Netzwerk beteiligen möchten, dann tragen Sie Ihre Einrichtung bitte in dieses Formular ein: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.gutes-aufwachsen-mit-medien.de/vernetzen/netzwerk.cfm.
    Das Angebot ist kostenfrei. Sie gehen mit Ihrem Eintrag keine Verpflichtung ein, ein Lokales Netzwerk gründen zu müssen."


    Fachtagung „Engagement und Sorgestrukturen im kommunalen Raum – Befunde und Konsequenzen des Siebten Altenberichts der Bundesregierung“

    10. Mai 2017 an der Universität Heidelberg
    "Ziel ist es, Ihnen zentrale Erkenntnisse zu den Themenfeldern Daseinsvorsorge, soziale Ungleichheit und bürgerschaftliches Engagement zugänglich zu machen. Zugleich wollen wir Ihnen für ihre weitere Tätigkeit relevante Handlungsempfehlungen vermitteln.
    Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der anliegenden Datei. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
    Über Ihre Anmeldung würden wir uns freuen. Gerne können Sie die Einladung auch an InteressentInnen in Ihrem Umfeld weiterleiten und mit mehreren Personen an dem Fachtag teilnehmen!
    Anmeldeschluss ist der 15.4.2017. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung."
    Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.seniorenbueros.org


    OER-Materialien aus dem Internet richtig nutzen

    Ist es möglich Materialien aus dem Internet im eigenen Training oder Seminar zu verwenden, zu verändern, zu verbreiten, zu vervielfältigen und als Teil eigener Materialien zu verarbeiten, ohne den Fallstricken des Urheberrechts zu unterliegen? Ja, wenn sie unter einer geeigneten Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht wurden. Ziel dieses Workshops ist es, Sie in das praktische 1x1 der Creative Commons einzuführen und mit Ihnen einen ersten Blick auf Chancen und Risiken freier Lernmaterialien, den so genannten Open Educational Resources (OER), zu werfen.
    Die Teilnahme an der Fortbildung ist für Sie dank der Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) kostenlos (ausgenommen sind die eventuell anfallenden Fahrt- und Übernachtungskosten).
    Kommen Sie zum Workshop und investieren einige Stunden für Ihre Zukunft als Trainer/in in der modernen Bildungswelt! Anmelden können Sie sich über www.oer-fachexperten.de
    Event-Rahmen
    Thema    Materialien aus dem Internet im richtig nutzen
    Zeit    18.00 Uhr Get together mit kleinem Imbiss
    19:00 Uhr Beginn, Ca. 21:00 – 22:00 Uhr Ende der Veranstaltung
    Die Anzahl der Plätze ist auf 20 Teilnehmende pro Standort begrenzt. Anmeldung erfolgt über die Webseite von OER-MuMiW: www.oer-fachexperten.de. Folgen Sie den untenstehenden Links.
    Termine & Orte
    20. April 2017 /18:00 – 22:00 Uhr Düsseldorf Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.oer-fachexperten.de/event/workshop-oer-duesseldorf/
    26. April 2017 /18:00 – 21:30 Uhr Ostfildern Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.oer-fachexperten.de/event/workshop-oer-ostfildern/
    03. Mai 2017 / 18:00 – 22:00 Uhr Ladenburg Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.oer-fachexperten.de/event/workshop-oer-ladenburg/
    10. Mai 2017 / 18:00 – 22:00 Uhr Paderborn Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.oer-fachexperten.de/event/workshop-materialien-aus-dem-internet-richtig-nutzen-paderborn/
    17. Mai 2017 / 18:00 – 21:30 Uhr Berlin Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.oer-fachexperten.de/event/workshop-oer-berlin/
    17. Mai 2017 / 18:00 – 22:00 Uhr Mörfelden-Walldorf Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.oer-fachexperten.de/event/workshop-oer-rhein-main/
    22. Juni 2017 / 18:00 – 22:00 Uhr Leipzig Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.oer-fachexperten.de/event/workshop-oer-leipzig/
    28. Juni 2017 / 18:00 – 22:00 Uhr Garbsen Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.oer-fachexperten.de/event/workshop-oer-garbsen/
    29. Juni 2017 / 18:00 – 22:00 Uhr München Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.oer-fachexperten.de/event/workshop-oer-muenchen/


    Generali Altersstudie 2017 - Wie ältere Menschen in Deutschland denken und leben

    Die Generali Altersstudie, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Generali Deutschland AG nach 2013 zum zweiten Mal durchgeführt hat, untersucht die Lebenssituation älterer Menschen in Deutschland und liefert eine Basis, um die gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Diskussion zum Thema Altersbild und Alterspotenzial anzustoßen und zu beleben. Für die Studie wurden mehr als 4.100 ausgewählte Personen der Altersgruppe 65 bis 85 Jahre persönlich-mündlich (face-to-face) befragt. Die Studie ist im Buchhandel erhältlich: Springer Verlag GmbH, ISBN 978-3-662-50394-2, 19,99 Euro;Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.generali.de


    Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zum Thema Abschiebungen

    Der 85-minütige Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS von Carsten Rau und Hauke Wendler zeichnet erstmals ein umfassendes Bild von Abschiebungen in Deutschland, von der Planung bis zur Ankunft im Herkunftsland, und wurde beim Filmfest Schleswig-Holstein gerade mit dem 'Dokumentarfilmpreis 2017‘ ausgezeichnet.
    Weitere Infos unter: Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.deportation-class-film.de; Trailer: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://vimeo.com/210569374
    Da sich für ein solches ‚schweres‘ Thema kein Filmverleih finden lässt, bringen die Produzenten DEPORTATION CLASS ab dem 01.06.2017 selbst ins Kino.
    Wie bei den Filmen ‚Willkommen auf Deutsch‘ und ‚Alles gut‘ bieten sich Interessierten vor Ort die Möglichkeit, dass der Film DEPORTATION CLASS genutzt werden kann, um im Anschluss daran Diskussionen in den Kinos zu organisieren. Sprich: Film, Plakate, Flyer werden geliefert und es werden alle Details mit dem Kino geklärt – interessierte Gruppen vor Ort suchen sich Gesprächspartner, laden zur Podiumsdiskussion ein und bewerben den Termin.
    Falls Sie daran interessiert sind und Nachfragen haben oder erstmal nur einen (vertraulichen) Vorschau-Link zum gesamten Film bestellen möchten, wenden Sie sich bitte an:
    PIER 53 Filmproduktion; Andrea Pittlik; Tel. 040-89726927;Mail: Interner Linkpittlik@pier53.de



    Kirchenpolitische Informationen

    GEMEINSAM FÜR GELEBTE DEMOKRATIE - KONGRESS DER ALLIANZ FÜR WELTOFFENHEIT

    "Demokratie braucht aktive Beteiligung. Demokratie erfordert Mut. Demokratie lebt von der Verantwortung jedes und jeder Einzelnen und der Solidarität der Gemeinschaft. In unserem Land gibt es zahlreiche Menschen, die sich tagtäglich in ganz unterschiedlicher Weise dafür einsetzen, dass wir in einer gerechten, freien und weltoffenen Gesellschaft leben können.
    Beim Kongress der Allianz für Weltoffenheit wollen wir dieses Engagement sichtbar machen. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung setzen. Gleichzeitig wollen wir uns darüber austauschen, wie der Wert der Demokratie - gerade auch unter schwierigen Bedingungen - im Alltag der Menschen erfahrbar werden kann."
    Unter dem Motto "GEMEINSAM FÜR GELEBTE DEMOKRATIE" findet der Kongress am 4. MAI 2017, 10:30-17:00 UHR, im Maternushaus in KÖLN statt.
    Anmelden können Sie sich unter: www.bpb.de/demokratiekongress
    Für alle Fragen zum Kongress wenden Sie sich gerne an: Interner Linkkongress@allianz-fuer-weltoffenheit.de


    ZdK veröffentlicht Sammlung katholischer Initiativen zum Wahljahr 2017

    "Katholische Verbände, Organisationen, Diözesanräte und Diözesen engagieren sich im ganzen Land, um die parlamentarisch-demokratische Ordnung vor den Wahlen zum Deutschen Bundestag zu stabilisieren. Dieses Engagement bündeln wir auf zdk.de und machen so eine Vielzahl von Aktivitäten per Mausklick abrufbar", erklärt Dr. Stefan Vesper, Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Im ZdK hatte der Sachbereich "Politische und ethische Grundfragen" unter der Leitung von Dagmar Mensink bereits im letzten Jahr mit der Ausarbeitung einer Initiative zur Verteidigung und Stärkung der Demokratie begonnen. "Vor einem Monat haben wir dann die katholischen Organisationen Deutschlands und die Diözesanräte gebeten, uns von ihren Initiativen zu berichten. Wir sind sehr angetan von der breiten Palette an Aktivitäten", freut sich Stefan Vesper. Ab sofort veröffentlicht das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) auf www.zdk.de/wahl-2017/ Veranstaltungen, Stellungnahmen und Initiativen von katholischen Verbänden und aus den Diözesen zur Stabilisierung und Stärkung der demokratischen Kultur.
    Da die Seite bis zur Bundestagswahl fortlaufend von uns aktualisiert wird, bitten wir um Hinweise auf weitere Initiativen und Kampagnen. Schicken Sie die Vorschläge (Internetlinks und Downloads) bitte an Interner Linkwahl2017@zdk.de


    Katholischer Medienkongress 2017

    Es geht bei der Digitalisierung nicht nur um ökonomische Fragen, neue Arbeitsplätze, neuen Wohlstand oder die Freiheit von Märkten. Es geht vor allem um die Freiheit von Menschen. Dieser Grundperspektive ist der Katholische Medienkongress 2017 verpflichtet. Er findet vom 16.-17.10.2017 in Bonn statt. Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.katholischesmedienhaus.de/medienkongress/


    Aggiornamento - Preis der Deutschen Katholikentage

    Ausgezeichnet werden Projekte und Initiativen, die sich mit drängenden gesellschaftspolitischen Fragen befassen und die einen Bezug zum Leitwort des kommenden Katholikentags haben: „Suche Frieden“
    Einsendeschluss 31.10.2017 an Dt. Katholikentag, z.Hd. Dr. Martin Stauch, Breul 23, 48143 Münster


    „Kinderwunsch – Wunschkind – Designerbaby“ - Bundesweite Eröffnung der Woche für das Leben vom 29.4.-6.5.2017

    Es soll bei dem Jahresthema um Geburt und Zeugung gehen und um die damit  zusammenhängenden Fragen der reproduktionsmedizinischen Techniken und der diagnostischen Verfahren zum Erkennen genetischer Defekte und Krankheiten vor Implantation oder Geburt sowie um die neueren Diskussionen zu Genome Editing und Social Egg Freezing. Arbeitsmaterialien:  Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.woche-fuer-das-leben.de/mitmachen


    Digitale Sammlungen freigeschaltet

    Unter der Internetadresse Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.digital.dombibliothek-koeln.de hat die Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln ein eigenes Online-Portal freigeschaltet. In den digitalen Sammlungen haben Nutzer Volltextzugriff auf aktuelle Veröffentlichungen des Erzbischöflichen Generalvikariates und seiner Abteilungen, auf ausgewählte Schriften und Kollektionen aus dem Altbestand der Diözesan- und Dombibliothek zu Themen der Kölner Kirche und ihrer Geschichte sowie auf Veröffentlichungen der Diözesan- und Dombibliothek. Das Portal geht zunächst mit einem Bestand von rund 600 Objekten an den Start, der fortlaufend ergänzt wird.
    Mit rund 750.000 Bänden Bestand ist die Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln die größte theologische Spezialbibliothek Deutschlands. Die mit ihr verbundene Dombibliothek bildet mit ihrem mittelalterlichen Handschriftenbestand die bedeutendste, heute noch erhaltene Kathedralbibliothek der Welt.
    Kontakt: Direktor Marcus Stark, Interner Linkmarcus.stark@erzbistum-koeln.de,  0221/1642-3781


    Katholisch.de eröffnet Hauptstadt-Büro

    Als ehemaliger Chef vom Dienst (CvD) von katholisch.de wird Steffen Zimmermann künftig aus Berlin berichten. Als neuen CvD konnte katholisch.de Thomas Jansen gewinnen.


    Europapolitische Informationen

    Judith Wind-Schreiber verlässt das Europabüro

    Die Leiterin des Europabüros für Katholische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung hat zum 1. April 2017 eine Tätigkeit beim Bindungsministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBF) aufgenommen. Sie wurde am 22.32017 in Bonn von den Trägern des Europabüros verabschiedet. Lothar Harles, AKSB, hat ihr im Namen der Steuerungsgruppe für ihren Einsatz in europäischen Angelegenheiten gedankt und für die neue Aufgabe alles Gute gewünscht. Die Stelle wird demnächst ausgeschrieben.


    Veranstaltung: "Wert, Wirkung und Nutzen von Erwachsenen- und Weiterbildung"

     22.05.2017 bis 23.05.2017 | Heinrich-Pesch-Haus, Ludwigshafen   
    Unter dem Titel "Mehr(-)Wert als Zahlen" lädt Europäische Erwachsenenbildung in Deutschland* nach Ludwigshafen am Rhein ein, um die aktuellen Anforderungen an Messbarkeit von Erwachsenen- und Weiterbildung auf den Prüfstand zu stellen. Darüber hinaus möchte die Tagung einen produktiven Umgang mit diesen Anforderungen ermöglichen. Sie soll Anregungen für den eigenen Arbeitsalltag vermitteln. Dazu stellt sie Beispiele vor- und zur Diskussion, wie Mehrwert in der Erwachsenen- und Weiterbildung gefasst werden kann. Mehr Infos finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.



    Stellenausschreibungen

    BpB: Leiterin/Leiter des Fachbereichs Förderung (FBF) der BpB

    Die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) will am Dienstort Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Funktion der Leiterin / des Leiters des Fachbereichs Förderung (FBF) der BpB neu besetzen. Der Dienstposten ist nach Besoldungsgruppe A 15 bzw. vergleichbar tariflich bewertet (E 15). Bewerbungen sollten bis zum 21.04.2017 über das im Internet von der BpB eingestellte Online-System unter der Kennziffer BpB-2017-007 erfolgen: Link zur Online-Bewerbung
    Sie gelangen zu den jeweiligen Online-Systemen auch über Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.bva.bund.de (Personalgewinnung-Jobbörse). Passwort und Account erhalten Sie unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse. Bewerbungsunterlagen (z.B. Zeugnisse, Referenzen, Beschäftigungsnachweise) sollen erst nach Aufforderung durch das Servicezentrum Personalgewinnung erfolgen. Für Fragen im Zusammenhang mit der Bewerbung stehen die Mitarbeiter/innen vom Servicezentrum Personalgewinnung unter der Telefonnummer 022899 358 – 8755 zur Verfügung.


    Stellenausschreibungen der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

    Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat in Vollzeit die Stelle der Fachbereichsleitung "Migration - Menschenrechte" ausgeschrieben und will sie bis frühestens zum 1. September 2017 besetzten. Bewerbungsfrist: 1. Juni 2017
    Zum 1. Juni sucht die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart einen Fachbereichsleiter / eine Fachbereichsleiterin für den Fachbereich Geschichte mit Schwerpunkt Neuere/Neueste Geschichte. Die Anstellung ist befristet als Vertretung für Mutterschutz- und Elternzeit bis 31. August 2018. Bewerbungsfrist: 15. April 2017
    In beiden Fällen sind aussagekräftige Bewerbungsunterlagen ausschließlich per Post  an folgende Adresse zu richten: Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Akademiedirektorin Dr. Verena Wodtke-Werner, Im Schellenkönig 61, 70 184 Stuttgart.
    Die Ausschreibungen finden Sie auf der Startseite unter Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.akademie-rs.de/.


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