EDREF EDucational work with REFugees – comparison of methods in Germany, Austria and Sweden

Die Strategische Lernpartnerschaft (KA2-Projekt) wurde gefördert vom EU-Programm Erasmus+.

Projektnummer: 2016-1-DE02-KA204-003262,
Laufzeit: 1.10.2016-30.09.2017


Im Projekt EDREF haben sich insgesamt 9 Partner darüber ausgetauscht, welche Konzepte, Methoden und Ansätze in der pädagogischen Arbeit mit Geflüchteten in den jeweiligen Einrichtungen besonders zielführend und erfolgreich angeboten werden. Wir haben viele spannende Konzepte und Ansätze kennengelernt und gemerkt, wie wichtig der fachliche Austausch - auch länderübergreifend -  ist. Im Mittelpunkt unseres Austauschprojektes standen 3 Projekttreffen in München, Wien und Stockholm. Bei der Planung der Treffen haben wir immer Wert darauf gelegt, lokale Kooperationspartner, Freiwillige und Menschen mit Fluchthintergrund miteinzubinden, denn wer könnte besser sagen, was gebraucht wird?
Als Ergebnis implementieren die beteiligten Erwachsenenbildungseinrichtungen das neu erworbene Wissen in die Arbeit der eigenen Einrichtung. Hier sind einige Beispiele für die Implementierung:
-    Das Münchner Bildungswerk hat das Projekt „Schatzfinder“ gestartet. Dieses   Projekt ist ein Folgeangebot zu Deutschkursen und dient der angeleiteten gleichberechtigten Weiterbildung der Teilnehmenden. Methodischer Ansatz ist der Studienzirkel, eine Methode, die uns die schwedischen Partner im Projekt vorgestellt haben.
-    Das im Katholischen Bildungswerk Vorarlberg verwendete Konzept des „Elternchats“ wird in eine Weiterbildung für die schwedischen Partner einfließen. Umgekehrt werden die schwedischen Partner eine Fortbildung zur Methode Studienzirkel anbieten.
-    Der Leiter des  Katholischen Bildungswerks Vorarlberg hat eine Exkursion zu den schwedischen Partnern organisiert, die unmittelbar nach Beendigung der Förderphase im Oktober 2017 stattfinden wird. Während dieser Bildungsreise haben die Leiter und Leiterinnen von Vorarlberger Erwachsenenbildungseinrichtungen die Chance, die Organisation, Methoden und Einflüsse von Studienzirkeln kennenzulernen.
-    Die KEB Rheinland Pfalz hat das Thema „Studienzirkel“ auf eine Tagung der Erwachsenenbildungseinrichtungen in RLP im November gesetzt mit dem Ziel, diese Methode bekannt zu machen und insbesondere in der Grundbildung zu etablieren.
Darüber hinaus haben wir Schlüsselbegriffe zusammengestellt, die uns in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund besonders wichtig erscheinen.
-    Aus der Sicht von Menschen mit Fluchthintergrund sind dies für uns: Einfachheit, Einfacher Zugang, Nähe zum täglichen Leben und Ressourcenorientierung
-    Aus der Sicht von Lehrenden/Lernbegleitenden etc. sind dies für uns: Ressourcenorientierung, Diversity-Ansatz, Passende Rahmenbedingungen
Da wir denken, dass viele Erwachsenenbildungseinrichtungen unter unseren Mitgliedern Angebote entwickelt haben, die diesen Schlüsselbegriffen folgen, laden wir dazu ein, diese Angebote anderen bekannt zu machen. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Projektwebseite unter Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.edref.eu


Projektpartner:
Deutsche Einrichtungen:
KEB Deutschland, KEB Rheinland-Pfalz, Münchner Bildungswerk
Österreichische Einrichtungen:
Forum Kath. Erwachsenenbildung, Kath. Bildungswerk Eisenstadt, Kath. Bildungswerk Vorarlberg
Schwedische Einrichtungen:
Studieförbunden, Folkuniversitetet, Studieförbundet Bilda

Koordiniert wurde das Projekt von der KEB Deutschland.
Bei weiteren Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an keb@keb-deutschland.de

Unsere Projektwebseite unter Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.edref.eu wird zunächst bis Ende Oktober 2018 freigeschaltet sein. Über die weitere Nutzung werden wir dann entscheiden. Die innerhalb des Projektes erstellten Texte (Projektberichte, Fragebögen, Schlüsselbegriffe) sind aber auf jeden Fall auch danach auf Anfrage über den Projektkoordinator zugänglich.

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