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Katholische Erwachsenenbildung Deutschland - Bundesarbeitsgemeinschaft e. V.
KEB Newsletter 01/2017

Lasst euch verwandeln durch die Erneuerung eures Denkens
Röm 12,2

Diese in der Weinachspost gefundene Bibelstelle, passt für mich sehr gut zum Beginn des neuen Jahres. Ich wünsche Ihnen allen ein gutes Jahr 2017, das auch uns in der Erwachsenenbildung neue Aufbrüche ermöglichen möge.

 

 
Unsere Kontaktdaten:

Katholische Erwachsenenbildung Deutschland -
Bundesarbeitsgemeinschaft e. V.
Rheinweg 34
53113 Bonn

Tel.: 0228/902470
Fax: 0228/9024729

keb@keb-deutschland.de
www.keb-deutschland.de

Die Themen dieses Newsletters

Von der KEB Deutschland:

Von den Mitgliedern:

Fachtagungen der Katholischen Erwachsenenbildung

Aus der Ständigen Fachkonferenz Berufliche Bildung

Bundespolitische Informationen

Kirchenpolitische Informationen

Europapolitische Informationen

    Stellenausschreibungen


    Von der KEB Deutschland

    Wir sind umgezogen

    Unsere neuen Kontaktdaten lauten: Katholische Erwachsenenbildung Deutschland -  Bundesarbeitsgemeinschaft e.V., Rheinweg 34 (Eingang Straßburger Straße), 53113 Bonn; Tel.: 0228 902470, Fax: 0228 9024729
    E-Mail: keb(at)keb-deutschland.de
    Web: Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.keb-deutschland.de


    Förderung von Kulturprojekten mit jungen Erwachsenen Flüchtlingen von 18- 26 Jahren

    Auch wenn die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, inzwischen zurückgeht, hat das Bundesministerium Bildung und Forschung (BMBF) für das Jahr 2017 Fördermittel für Kulturprojekte bewilligt. Mit Hilfe dieser Förderung können Lokale Bündnisse mit mindestens drei Partnereinrichtungen/-organisationen Projekte mit Kultur- und Medienbezug für junge Erwachsene Flüchtlinge im Alter von 18-26 Jahren, die sich noch nicht in Eingliederungsmaßnahmen befinden, finanzieren. Formate mit dreistündiger Dauer, Tagesveranstaltungen oder mehrtägige Seminare sind möglich. Nähere Informationen gibt ein Infoblatt und weitere Informationen unter folgendem Link: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://zumlink.pw/rBVEW.
    Das Förderangebot wird organisiert von einem Konsortium bestehend aus Katholische Erwachsenenenbildung Deutschland e.V. (KEB), familienbildung deutschland und der Arbeitsgemeinschaft Katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland e.V  (AKSB), bei der auch die Federführung liegt.


    Preis Politische Bildung

    Unter dem Motto "Klartext für Demokratie! - Offen und respektvoll, kompromissfähig und solidarisch denken und handeln!“ vergibt der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) 2017 zum fünften Mal den "Preis Politische Bildung". Der Preis ist mit insgesamt 9.000 Euro dotiert und wird am 15. Juni 2017 in Berlin verliehen. Den Flyer zum Wettbewerb mit der detaillierten Ausschreibung finden Sie hier. www.bap-politischebildung.de/wp-content/uploads/2017/01/FlyerPPB_2017_FINAL.pdf
    Bewerbungen werden ab sofort bis zum 1. März 2017 ausschließlich online entgegen genommen.
    Der Preis Politische Bildung wird alle zwei Jahre mit einem jeweils wechselnden thematischen Fokus ausgeschrieben. Er wird vom Bundesausschuss politische Bildung (bap) mit Unterstützung durch und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) vergeben.
     
    Weitere Informationen zum Preis finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


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    Senden Sie Ihre Bestellung bitte an: Interner Linkkeb@keb-deutschland.de



    Von den Mitgliedern

    Umzug des KSI startet

    Das Katholisch-Soziale Institut schloss am 7. Januar 2017 sein Bad Honnefer Haus. Nun packen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kisten für den Umzug nach Siegburg. Im Februar 2017 soll dann der tatsächliche Umzug vonstattengehen. Nach einer „Orientierungsphase“,
    in der Umzugskartons ausgepackt werden, werden die ersten Übernachtungsgäste ab März
    2017 auf dem Siegburger Michaelsberg erwartet. Die ersten Tagungen und Seminarveranstaltungen werden ab April 2017 im neuen Haus stattfinden. Das neue KSI auf dem Michaelsberg wird am ersten Maiwochenende (5. bis 7. Mai 2017) eingeweiht. Höhepunkt wird der „Tag der offenen Tür“ am
    Sonntag, den 7. Mai 2017 sein, an welchem alle Freunde und Gäste des KSI die Gelegenheit bekommen, das neue Haus kennenzulernen. Nach dem Umzug wird das KSI unter folgender Adresse erreichbar sein:
    Katholisch-Soziales Institut
    Bergstraße 26
    53721 Siegburg
    Telefon: 02241–2517-0


    Bischof Dr. Gerhard Feige dankt für Reformationsprojekt

    Am 30. November übergaben der Vorsitzende der KEB, Matthias Graner, und der Direktor der Katholischen Akademie, Dr. Reinhard Grütz, Bischof Dr. Gerhard Feige, zwei Publikationen, die im Rahmen des gemeinsamen Projektes „2017:Neu hinsehen! Ein katholischer Blick auf Luther“ entstanden sind.Weitere Informationen finden Sie Interner Linkhier.


    Sozialwahlen 2017 – auch ein Thema für die Bildungsarbeit?!

    Vom 10. April bis 31. Mai 2017 findet die Sozialwahl statt. Rund 50 Millionen Versicherte der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, Renten- uind Unfallversicherung wählen ihre Vertreter/-innen in die Gremien der Sozialversichungsträger für sechs Jahre.  Die drei großen christlichen Verbände Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Kolpingwerk Deutschland und der Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen (BVEA), vereint in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen in der Bundesrepublik Deutschland (ACA), stellen sich zur Wahl und bieten hierzu Informationen auf ihrer gemeinsamen Website an. Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://aca-online.de/neuer-flyer-in-din-a4/ 


    Vorstandswahlen bei der AKSB und eine Verabschiedung

    (AKSB) Bei der AKSB-Mitgliederversammlung im November 2016 wurde Dr. Johannes S. Müller, ehemaliger langjähriger Leiter des Instituts für Migrations- und Aussiedlerfragen, Heimvolkshochschule St. Hedewigshaus e.V., aus dem AKSB-Vorstand verabschiedet. AKSB-Vorsitzender Michael Reitemeyer und AKSB-Geschäftsführer Lothar Harles dankten ihm für das langjährige Engagement in der AKSB. Bei der Mitgliederversammlung wurde der AKSB-Vorstand neu gewählt: Im Amt des Vorsitzenden bestätigt wurde Dr. Michael Reitemeyer, Ludwig-Windthorst-Haus. Als Stellvertretender Vorsitzender wurde erneut Benedikt Widmaier, Haus am Maiberg, gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Gunter Geiger, Bonifatiushaus, Rüdiger Paus-Burkhard, Akademie Klausenhof, und Martina Weishaupt, Akademie Rottenburg Stuttgart. Als Rechnungsprüfer wurden Michael Peters (Akademie Franz Hitze Haus Münster) und Stephan Jentgens (Bischöfliche Aktion Adveniat e.V.) bestätigt.


    Thomas Herkert neuer Vorstandsvorsitzender und Diözesan-Caritasdirektor für die Erzdiözese Freiburg

    (AKSB) Neuer Vorstandsvorsitzender und Diözesan-Caritasdirektor für die Erzdiözese Freiburg wird Thomas Herkert, amtierender Direktor der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg. Er tritt damit die Nachfolge von Bernhard Appel an, der aus gesundheitlichen Gründen den Vorstandsvorsitz abgeben wird. Herkert wird seine neue Aufgabe zum 1. November 2017 antreten.



    Fachtagungen der Katholischen Erwachsenenbildung

    Führungskräftetraining - Was ist das eigentlich: "Interkulturelle Kompetenz"?

    Das Bildungswerk des Bayerischen Landesverbandes des KDFB e.V. veranstaltet am 4. März 2017 von 10:00 Uhr 17:00 Uhr in Nürnberg ein Führungskräftetraining Was ist das eigentlich: Interkulturelle Kompetenz"?
    In dieser Kompaktschulung schauen Sie sich zusammen mit der Referentin Marissa Pablo-Dürr vom Institut für Pädagogik und Schulpsychologie Nürnberg das heutige Deutschland und seine Bevölkerung einmal genauer an. Sie erhalten jede Menge aktuelle Fakten und Zahlen aus erster Hand.
    Doch Zahlen und Fakten sind nicht alles! In diesem Kompaktseminar erfahren Sie auch in Übungen, wo die Hürden im Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen liegen können. Und welche kommunikativen Fähigkeiten besonders gefragt sind.
    Sie können sich bis spätestens 1. Februar Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier anmelden.


    "Salafismus in Deutschland. Herausforderungen für unsere Gesellschaft"

    Veranstaltung im Tagungszentrum Hohenheim. Am Donnerstag, 26.01.2016 um 18 Uhr wird Nina Käsehage, Historikerin und Religionswissenschaftlerin, im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Nachgefragt" zum Thema "Salafismus in Deutschland. Herausforderungen für unsere Gesellschaft" sprechen. Frau Käsehage hat in einer bislang einzigartigen – und für sie teils nicht ungefährlichen – wissenschaftlichen Feldforschung 175 salafistische AkteurInnen und namhafte Prediger interviewt. Ihre Erfahrungen und Auswertungen werden im Zentrum ihres Vortrags stehen: Was ist die Anziehungskraft des Salafismus und wie verläuft der Radikalisierungsprozess? Wo liegen Präventionsmöglichkeiten?
    Bitte beachten Sie, dass für die Teilnahme eine vorherige Anmeldung mit der Angabe Ihrer kompletten persönlichen Daten (Vor- und Nachname, Adresse, ggf. Institution, Mailadresse und Telefonnummer) unbedingt erforderlich ist! Andernfalls wird eine Teilnahme leider nicht möglich sein. Dies gilt auch für jede Begleitperson.
    Weitere Informationen zum Abend und zu den Möglichkeiten, sich anzumelden, finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    KEB Rheinland-Pfalz: INTERKULTURELLE MEDIATION BERUFSBEGLEITENDE WEITERBILDUNG

    Mediation ist ein bewährtes Verfahren zur Lösung von Konflikten durch „allparteiliche Dritte“, das eine lange Tradition hat, aber zunehmend als standardisiertes Verfahren in Deutschland an Bedeutung gewinnt. Besonders in den vergangenen zwei Dekaden ist das Thema der Mediation in Deutschland immer wichtiger geworden – so in vielen sozialen Organisationen, in Erziehung und Bildung, in Unternehmen, in privaten Bereichen und in der kirchlichen Arbeit. Vor allem in der Arbeit mit Geflüchteten kann Interkulturelle Mediation und ihre Methoden sehr nutzbringend und nachhaltig eingebracht werden.
    Termine der Module: 19.-23. Februar 2018, 4.-8. Juni 2018, 15.-19. Mai 2017, 18.-22. September 2017
    ORT: Heinrich Pesch Haus, Ludwigshafen
    Hier geht es zur Externer Link, ffnet in neuem FensterAnmeldung!



    Aus der Ständigen Fachkonferenz Berufliche Bildung

    Tagung Uni Dortmund - Digitale Medien - eine Chance für berufliche Inklusion?!

    Herzliche Einladung zur Tagung "Digitale Medien - eine Chance für berufliche Inklusion?! Neue Ansätze und Konzepte", die am 29. März 2017 an der Technischen Universität Dortmund stattfindet.
    Vier Projekte aus der Förderlinie "Digitale Medien in der beruflichen Bildung" stellen jeweils aus wissenschaftlicher und unternehmerischer Sicht ihre Projekte vor. Dabei beleuchten sie die Aspekte Technik, Didaktik und organisationale Einbindung. Zudem werden die Potenziale für verschiedene Zielgruppen thematisiert. Die Tagung schließt mit einer Podiumsdiskussion gemäß dem Motto "kritisch gefragt - fair diskutiert", an der alle Referenten und Referentinnen teilnehmen. Insbesondere sollen hierbei die Chancen für berufliche Inklusion diskutiert werden.
    Die Teilnahme ist kostenlos. Für unsere Planung bitten wir dennoch um verbindliche Anmeldung bis zum 15. März 2017 auf unserer Webseite: Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.via4all.de. Die Anmeldung wird ca. Mitte Januar freigeschaltet.


    BA-Haushalt 2017 – neue Akzente in der Weiterbildung

    (Infoblatt GEW) Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat den Haushalt 2017 mit einem Ausgabenvolumen in Höhe von 35,94 Milliarden Euro beschlossen. Angestrebt wird ein positiver Finanzierungssaldo in Höhe von 1,5 Milliarden Euro, dieser soll der Rücklage zugeführt werden. Die Haushaltsansätze für Weiterbildung, eine lebensbegleitende Berufsberatung, für Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und Qualifizierung werden vor dem Hintergrund steigender Qualifizierungsbedarfe und der fortschreitenden Digitalisierung deutlich erweitert. So steigen die Mittel zur Förderung der beruflichen Weiterbildung um 390 Millionen auf 1,7 Milliarden Euro, die Mittel für die berufliche Teilhabe von Rehabilitanden werden um 120 Millionen erhöht. Im sogenannten Eingliederungstitel (EGT) sind rund 610 Millionen Euro zur Integration der Geflüchteten vorgesehen, wobei hier u. a. die Kombination von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung mit berufsbegleitender Qualifizierung und Sprachförderung gefördert wird. Die Förderung der Weiterbildung wird aus dem EGT ausgegliedert und in einen eigenen Haushaltstitel eingestellt. So kann die Förderung der Weiterbildung aus dem EGT verstärkt werden, umgekehrt dürfen aber keine Mittel aus dem Weiterbildungstitel in den EGT zurückfließen, so dass diese Mittel ausschließlich für Zwecke der Weiterbildung zur Verfügung stehen. Mit dem Programm IFlaS werden insbesondere Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitnehmer/innen und Berufsrückkehrer/innen gefördert. Gut drei Viertel der bisherigen Maßnahmen stellen auf einen Abschluss zielende bzw. auf eine Externenprüfung vorbereitende Umschulungen dar, ferner werden berufsanschlussfähige Teilqualifikationen vermittelt. Etwa zehn Prozent der Teilnehmer/innen sind von Arbeitslosigkeit bedrohte Berufsrückkehrerinnen. Für das Programm WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen) stehen gegenüber dem Vorjahr zusätzlich 360 Millionen € zur Verfügung; dies ist darauf zurückzuführen, dass die auf Initiative der Gewerkschaften gestarteten Programme des Verwaltungsrats zur Integration der Geflüchteten aus diesem Etat überwiegend finanziert werden. Der Verwaltungsrat hat ferner beschlossen,
    • die Mittel für das Arbeitslosengeld bei beruflicher Weiterbildung um 100 Millionen auf 1,3 Milliarden € anzuheben, sodass die zusätzliche Weiterbildung kofinanziert wird.
    • beruhend auf den positiven Erkenntnissen der im vergangenen Jahr an 15 Standorten erprobten Weiterbildungsberatung eine solche bundesweit und schrittweise bis 2020 einzuführen. Das weitere Vorgehen wird in einem Workshop mit der Selbstverwaltung im Frühjahr 2017 beraten. Die Bundesfachgruppe Erwachsenenbildung begrüßt die Ausweitung der Weiterbildungsaktivitäten der BA ebenso wie den Ausbau weiterer aktiver arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. Hinsichtlich der Beschäftigung des Personals der Träger der Weiterbildungsmaßnahmen mahnt sie qualifikationsadäquate, mit dem öffentlichen Dienst vergleichbare Bedingungen und hinsichtlich des Ausbaus der Weiterbildungsberatung die Einhaltung der Qualitätskriterien der Bildungsgewerkschaft an.


    Bsirske: Wirtschaft zu Investitionen in Weiterbildung verpflichten

    (dpa) – In der Debatte um die Zukunft der Arbeit fordert Verdi-Chef Frank Bsirske eine Verpflichtung der Unternehmen, für Weiterbildung zu bezahlen. „Weiterbildung muss im Zeitalter der Digitalisierung ganz nach oben auf die Agenda“, sagte Bsirske am 2. Januar der Deutschen PresseAgentur in Berlin. Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hatte im Rahmen ihres Projekts

    „Arbeiten 4.0“ verstärkte Anstrengungen zur Weiterbildung angekündigt. Dies ist ein Schwerpunkt neben der geplanten Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Für ein Recht auf befristete Teilzeit legte Nahles nun einen Gesetzentwurf vor. Bsirske forderte neue Instrumente zur Stärkung der Weiterbildung. „Wie in Frankreich und anderen Ländern brauchen wir Weiterbildungsfonds. In Frankreich müssen die Betriebe 1,6 Prozent der Bruttolohnsumme für Weiterbildungsmaßnahmen aufwenden.“

    Zudem biete sich auch für Deutschland eine geförderte Bildungsteilzeit an. „Für eine Arbeitsreduzierung bis zu 50 Prozent zahlt der Staat hierbei etwa 75 Cent pro geförderter Stunde“, sagte Bsirske. „Das wären dann bis zu 440 Euro pro Monat – für mindestens vier, maximal 24 Monate in vier Jahren.“ Nahles will, dass die Bundesagentur für Arbeit alle Beschäftigten bei der Qualifizierung berät. Ihr Ziel sei ein Recht auf Weiterbildung, das die Arbeitnehmer auch einlösen können müssten.

    Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer warnte vor zu vielen Regeln. „Die Idee, mit einer stärkeren staatlichen Steuerung auf die vielfältigen digitalen Bildungsanforderungen in der Arbeitswelt zu reagieren, wäre planwirtschaftlich“, sagte er der dpa. Die Unternehmen wüssten in dem Bereich besser, was nötig sei.


    Stellungnahmen zum 5. Armuts- und Reichstumbericht der Bundesregierung

    (BAG KJS) Der Entwurf des 5. Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung zeigt erneut, dass in Deutschland eine große Zahl von Menschen ein hohes Armutsrisiko aufweist. Die Zahlen haben sich seit dem letzten Bericht sogar leicht erhöht. Besonders bedenklich ist, dass die verfügbaren Daten darauf hindeuten, dass die Zahl der Wohnungslosen zugenommen hat. Der Bericht zeigt auch erneut den engen Zusammenhang von schlechten Bildungschancen und Armut. Trotz steigender Ausgaben im Bildungsbereich sind Bildungsaufstiege vom niedrigsten zum höchsten Bildungsstatus weiterhin eher selten und werden nur von 10 Prozent der Kinder von Eltern mit niedrigem Bildungsstatus erreicht. Der Aufstieg aus unteren Positionen in der Gesellschaft wird durch ein geringes Bildungsniveau und einen fehlenden Berufsabschluss, geringen Beschäftigungsumfang oder Arbeitslosigkeit sowie die alleinige Erziehungsverantwortung für Kinder erschwert. Bei einer insgesamt erfolgreichen Beschäftigungspolitik gibt es weiterhin eine hohe Sockelarbeitslosigkeit bei Langzeitarbeitslosen. 46,3 Prozent der Hartz IV Beziehenden sind länger als vier Jahre im Leistungsbezug. Auch wenn der Bericht damit alarmierende Fakten belegt, lassen konkrete Handlungsvorschläge auf sich warten. Das Problem der "verdeckten Armut" greift der Bericht nicht auf. Das Ausmaß der Vermögensungleichheit berücksichtigt der Bericht unzureichend. Den "Jugendsozialarbeit News" liegen Stellungnahmen des Deutschen Caritasverbandes und des Paritätischen vor, die in Auszügen Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier vorgestellt werden.


    Arbeit 4.0 braucht Bildung 4.0

    (AKSB) In Zukunft werden in der Arbeitswelt nicht nur fachspezifische Fähigkeiten gefragt sein, sondern auch ganzheitliches und vernetztes Denken. Dazu sei eine weitreichende Investition in den Bildungsstandort Deutschland im Bereich der Medienkompetenz erforderlich. Grundlage für Arbeit 4.0 könne nur eine Bildung 4.0 sein, die auch den Bereich der Informatik mitumfasse. In diesen Aussagen waren sich die Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Bildung – unter ihnen Ulrich Kelber (Foto li.), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, MdB, Bundestagsabgeordneter Özcan Mutlu, Benjamin Mikfeld, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Prof. Dr. Dorothee Meister, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), Konrad Klingenburg (Foto re.), Berliner Büro der IG Metall Vorstand, Jan Christian Sahl vom BDI und Anja Tempelhoff von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft - bei der medienpädagogischen Trendtagung „Digital 2020: Arbeitswelt 4.0 nicht ohne Medienbildung!“ einig, die am 10. November in der Katholischen Akademie in Berlin stattfand.
    Die Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland (AKSB), das Bonifatiushaus Fulda, der LPR Hessen, der MUK Hessen und die Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz hatten zur der Tagung in Berlin eingeladen, um gemeinsam mit Expertinnen und Experten eine bildungspolitische und medienpolitische Standortbestimmung vorzunehmen und einen weiteren Baustein im aktuellen gesellschaftspolitischen Dialog zur Arbeit 4.0 zu liefern.
    Die nächste Fachtagung in der Reihe "Digital 2020" findet am 8. und 9. März 2017 in Fulda zum Thema "Digital 2020: Werte und politische Kommunikation im Internet! Auf dem Weg zur Partizipationsförderung oder zum Werteverfall?". Anmeldungen sind bereits jetzt möglich: Externer Link, ffnet in neuem FensterLink zur Anmeldung; den ausführlichen Bericht finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    KONTUREN DER PROFESSIONSENTWICKLUNG IN DER BERUFLICHEN WEITERBILDUNG

    In der aktuellen Ausgabe des DIE Magazins (1/2017, "Familienbildung") ist ein Kurzbeitrag zum Projekt erschienen.
    Weiter Informationen zum Projekt finden Sie hier: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://koprof.ph-ludwigsburg.de/17054.html



    Bundespolitische Informationen

    Servicetelefon zur Weiterbildung wird dauerhaftes Angebot

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bietet ab 1. Januar 2017 dauerhaft einen Telefonservice zur Weiterbildungsberatung an. Unter der Nummer 030 2017 90 90 gibt es an Werktagen zwischen 10 und 17 Uhr eine bundesweite Beratung zu allen Fragen rund um die Weiterbildung. Das "Infotelefon Weiterbildungsberatung" wurde zuvor zwei Jahre erprobt. Im Jahr 2016 wurden bis Ende November 5715 Personen telefonisch beraten; knapp 63 Prozent der Ratsuchenden waren Frauen. Das BMBF stellt für das Infotelefon jährlich 500.000 Euro bereit.
    In einer sich wandelnden Arbeitswelt wird es immer wichtiger, sich beruflich weiter zu qualifizieren. Das Infotelefon hilft Ratsuchenden durch einen einheitlichen und leichten Zugang zu einer anbieterneutralen Weiterbildungsberatung. Individuelle Bildungsabsichten können so konkretisiert und persönliche Bedürfnisse ermittelt werden, um genau die passende Weiterbildung zu finden.
    Der bundesweite Telefonservice arbeitet mit bestehenden Beratungsangeboten in den Ländern und Kommunen zusammen und kann Ratsuchende zum Teil direkt an diese Stellen weitervermitteln; derzeit ist dies in  Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig-Holstein möglich. Neben den Ländern sind auch die Bundesagentur für Arbeit und die Hotline "Arbeiten und Leben in Deutschland" des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Partner des "Infotelefons Weiterbildungsberatung".
    Über Videotelefonie wird der Service des Infotelefons auch in deutscher Gebärdensprache angeboten. Gegenwärtig wird die bestehende Website Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.der-weiterbildungsratgeber.de zu einem umfassenden Internetportal ausgebaut, das ab Mitte des Jahres den telefonischen Service ergänzen wird.
    Weitere Informationen unter: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.bmbf.de/de/servicetelefon-zur-weiterbildung-1369.html; Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.der-weiterbildungsratgeber.de 


    Neues Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus startet am 1. Januar 2017

    Zusätzliche Mittel ermöglichen die Förderung von mehr als 100 weiteren Einrichtungen
    „Wir leben Zukunft vor“ – unter diesem Motto geht am 1. Januar 2017 das neue Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus an den Start. Bundesweit rund 550 Einrichtungen wurden ausgewählt und werden für einen Zeitraum von vier Jahren gefördert. Durch die Aufstockung der Haushaltsmittel um jährlich 3,5 Millionen Euro können künftig nicht nur mehr Einrichtungen gefördert werden. Ein weiteres Ziel des neuen Bundesprogramms ist es, gemeinsame Qualitätskriterien für alle Häuser zu entwickeln, zu erproben und einzuführen. Außerdem sollen die Mehrgenerationenhäuser künftig noch flexibler werden, um auf die verschiedenen demografischen Herausforderungen vor Ort reagieren und die richtigen Lösungen finden zu können. Durch enge Abstimmung mit den Kommunen sollen sich die Häuser noch stärker an die lokalen Bedürfnisse anpassen. Orientiert am Sozialraum, gemeinsam mit Partnern und mit der großen Unterstützung der vielen freiwillig Engagierten werden die Mehrgenerationenhäuser ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben.
    Alle schon bisher geförderten Häuser werden ihre Arbeit nach dem Jahreswechsel weiterführen können. Neue Einrichtungen starten bis spätestens April 2017. Jedes Mehrgenerationenhaus erhält einen jährlichen Bundeszuschuss in Höhe von 30.000 Euro. Hinzu kommen 10.000 Euro seitens der Kommune bzw. des Landes.
    Weitere Informationen finden Sie unter Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.mehrgenerationenhaeuser.de.


    „Einstieg Deutsch“ – Aktuelle Informationen des DVV

    Curriculum „Einstieg Deutsch“
    Ab sofort steht das Curriculum für Lernangebote nach dem Konzept von „Einstieg Deutsch“ zur Verfügung. Es soll den Kursleitenden und Lernbegleiter/-innen als Orientierungshilfe bei der Unterrichtsplanung dienen. Es verknüpft Themen und Lernziele mit geeigneten Übungen aus dem Lernportal iwdl.de und der App „Einstieg Deutsch“ und macht Vorschläge zu passenden Exkursionszielen.
    Sie finden es unter: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://portal-deutsch.de/unterrichten/einstieg-deutsch-projektfoerderung/konzept/
     
    Informationsflyer „Einstieg Deutsch“
    Für die lokale Bewerbung der Lernangebote haben wir ein Faltblatt entwickelt, das wir gerne zur Verfügung stellen, etwa zur Weitergabe an lokale Akteure der Flüchtlingsarbeit, Sozialarbeiter, ehrenamtliche Helferkreise etc. Ein PDF haben wir zur Information angehängt.
    Sie können Flyer auf der Website bestellen unter: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://portal-deutsch.de/materialien/bestellung/
     
    Übersichtskarte aller Träger
    Auf unserer Website finden Sie nun auch eine Übersichtskarte, auf der alle Weiterbildungseinrichtungen bundesweit verzeichnet sind, die bereits „Einstieg Deutsch“-Lernangebote durchführen. Wir hoffen so noch stärker zur Vernetzung und zum kollegialen Austausch anzuregen. Die Karte finden Sie unter: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.einstieg-deutsch.de/
     
    Weitere aktuelle Informationen zu „Einstieg Deutsch“ finden Sie auf Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.einstieg-deutsch.de.


    Curriculum für Orientierungskurs

    (hib/STOhib - heute im bundestag Nr. 754) Um das "Vorläufige Curriculum für einen bundesweiten Orientierungskurs" im Rahmen der Integrationskurse geht es in der Antwort der Bundesregierung (Externer Link, ffnet in neuem Fenster18/10622) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/10439). Wie die Regierung darin ausführt, dient der Orientierungskurs als Teil des Integrationskurses der Vermittlung von Kenntnissen der Rechtsordnung, der Kultur und der Geschichte in Deutschland. In der Integrationskursverordnung werde diese Vorgabe dahingehend präzisiert, dass dabei insbesondere auch die Werte des demokratischen Staatswesens in Deutschland und der Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung, Toleranz und Religionsfreiheit vermittelt werden sollen.
    Seit dem Jahr 2007 basiere der Orientierungskurs auf einem bundesweit einheitlichen Curriculum, heißt es in der Antwort weiter. Dieses beschreibe detailliert Lernziele, Inhalte und Methoden und ermögliche gleichzeitig eine flexible Gestaltung des Unterrichts. Durch die jüngste Erhöhung der Stundenzahl des Orientierungskurses auf 100 Unterrichtseinheiten könnten sich die Teilnehmenden zukünftig intensiver mit den Inhalten auseinandersetzen und sich diese nachhaltiger aneignen.
    Das Vorläufige Curriculum wird laut Vorlage derzeit in Zusammenarbeit mit Mitgliedern einer vom Bundesinnenministerium berufenen Bewertungskommission und Pädagogen aus der Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Orientierungskursen überarbeitet. Hierbei würden auch Anregungen von anderer Stelle berücksichtigt. Die endgültige Fassung werde Anfang 2017 veröffentlicht.
    "Ausgangspunkt und durchgehendes Prinzip des gesamten neuen Curriculums" sind den Angaben zufolge "wertebasierte politische Bildung und der stete Bezug auf die Grundrechte im Grundgesetz". Am deutlichsten sichtbar werde dies "an dem mehrmals wiederholten Verweis auf den Punkt ,Grundrechte im Grundgesetz' in den Abschnitten zu den Feinlernzielen und Inhalten (Verfassungsprinzipien und Staatssymbole, gesellschaftliche Teilhabe und politische Beteiligung, der Nationalsozialismus und seine Folgen, deutsche Geschichte von der Teilung bis zur Wiedervereinigung, Familie und andere Formen des Zusammenlebens, Rollenverständnis und Gleichberechtigung von Mann und Frau, Erziehung und Bildung, Toleranz und Zusammenleben und Religiöse Vielfalt)". Die Inhalte im Vorläufigen Curriculum sind laut Bundesregierung "vielfach thematisch vernetzt". In diesem Sinne seien die jeweiligen Abschnitte "nicht als isoliert zu behandelnde Themen zu betrachten, sondern vielmehr als Setzung von Schwerpunkten, auf die im Verlauf des gesamten Kurses immer wieder zurückgegriffen wird".


    Salzburger Hochschulwochen 2017 zum Thema „ÖFFENTLICHKEITEN“

    Sonntag, 31. Juli 2017 bis Sonntag 6. August 2017
    Die Salzburger Hochschulwochen widmen sich in 2017 dem Thema „ÖFFENTLICHKEITEN“. Nie war es leichter, vom Medienkonsumenten zum Medienproduzenten zu werden. Die Grenze von „öffentlich“ und „privat“ verschwimmt in Zeiten der „social media“ in neuer Weise. Zugleich überblicken wir die Möglichkeiten und Gefahren neuer Medientechnologien noch nicht. Öffentliche Debatten werden weltweit von Populisten besetzt, zugleich machen „Lügenpresse“-Vorwürfe auf den fragilen Zusammenhang von demokratischen Prozessen und journalistischen Kulturen aufmerksam. Und vor allem: Was bedeuten diese Veränderungen für Religion, die in der Moderne stets zwischen öffentlicher Präsenz und privater Praxis schillerte – auf welche Weise verändern sich darin Glaubensprofile und –formate? In Vorlesungen, Workshops und Diskussionen stellt man sich diesen Fragen. Es finden Vorträge auch in englischer Sprache statt.
    Theologische Preisverleihung am 2. August an Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff. Laudatio: Botschafterin Dr. h.c. Annette Schawan, Rom.
    Weitere Informationen und Anmeldung unter: Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.salzburger-hochschulwochen.at  
    Studierende bis zu 30 Jahren erhalten finanzielle Sonderkonditionen für die Teilnahme.


    Neues Bundesmodellprogramm: Elternbegleiter/innen helfen bei der Integration

    Dass die vielen geflüchteten Familien mit Klein- und Schulkindern gut in Deutschland ankommen und sich integrieren, ist eine wichtige familienpolitische Aufgabe. Das stellt auch die Fachkräfte in den Einrichtungen der frühkindlichen Bildung und Betreuung vor viele neue Herausforderungen, denn neu zugewanderte Familien benötigen besondere Betreuung. Der Arbeit von Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Ihre Arbeit soll stärker gefördert werden – weshalb das BMFSFJ ab Frühjahr 2017 das neue Programm mit jährlichen Programmitteln in Höhe von 3 Mio € auflegt.
    Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter sind früh- und sozialpädagogische Fachkräfte der Familienbildung, die an Kitas, Familienzentren und Familienbildungseinrichtungen aktiv sind. Sie beraten und begleiten Eltern von Kleinkindern bis hin zum Grundschulalter in Bildungs- und Entwicklungsfragen. Sie erklären den Eltern zum Beispiel, warum das Kind eine Kita besuchen sollte, helfen bei der Auswahl der Kita und der Anmeldung und beraten die Eltern, wie sie ihr Kind beim Lernen und bei der Integration unterstützen können. Rund 7.000 Fachkräfte der Familienbildung wurden im Bundesprogramm „Elternchance ist Kinderchance“ und seit Herbst 2015 im ESF-Bundesprogramm „Elternchance II - Familien früh für Bildung gewinnen“ bundesweit qualifiziert.
    Für das neue Modellprogramm können sich freie oder öffentliche Träger bewerben, die in der flüchtlingsbezogenen Elternbegleitung in Einrichtungen der Kinder- Jugend- und Familienhilfe und in der Flüchtlingsarbeit aktiv sind.
    Das Bundesprogramm soll nach Auswahl der Projektträger im April 2017 starten und bis Dezember 2020 laufen.
    Interessenten können sich ab sofort hier informieren und um eine Teilnahme bis zum 17.02.17 bewerben: Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.elternchance.de


    Wettbewerbspreis Soziale Stadt

    Zum ersten Mal loben der Deutsche Städtetag, der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw) und der Deutsche Mieterbund gemeinsam den bundesweiten Wettbewerb zum „Integrationspreis 2017“ aus. Er findet mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit statt und steht unter dem Motto „Zusammenleben mit neuen Nachbarn“. Bis zum 23. Januar 2017 können Projekte eingereicht werden, die beispielhaft zeigen, wie die Integration von Zugewanderten in Nachbarschaften und Wohnquartieren gelingt.
    Mehr Informationen Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.preis-soziale-stadt.de/integrationspreis/


    Broschüre Arbeitsstättenverordnung

    Die Broschüre enthält den aktuellen Text der Arbeitsstättenverordnung, in der geänderten Fassung vom 19. Juli 2010. Es handelt sich um eine staatliche Rechtsverordnung, die Anforderungen für das Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten regelt. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Engagementpolitische Empfehlungen zur Bundestagswahl 2017 des BBE

    (BBE Newsletter) Die von der Mitgliederversammlung des BBE am 25. November 2016 beschlossenen engagementpolitischen Empfehlungen stehen nun in der finalen Fassung zum Download bereit. Mit diesem Papier benennt das BBE gegenüber den politischen Parteien die aus seiner Sicht wichtigsten Herausforderungen und zentralen Empfehlungen an die Engagementpolitik auf Bundesebene. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.



    Kirchenpolitische Informationen

    Ökumenische Bibeltagung in Stuttgart am 9. Februar 2017

    Aus Anlass der Veröffentlichung der neuen Bibelübersetzungen laden die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bibelwerk e. V. und der Deutschen Bibelgesellschaft zu einer Ökumenischen Bibeltagung ein. Unter dem Leitsatz „Das Wort – ganz nahe bei dir“ (5. Mose/Dtn 30,14) findet die Tagung am Donnerstag, 9. Februar 2017, in Stuttgart statt.
    Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Zweiter Katholischer Flüchtlingsgipfel

    Dem Sonderbeauftragten für Flüchtlingsfragen und seinem Arbeitsstab ist es ein wichtiges Anliegen, auf überdiözesaner Ebene den Austausch und die Vernetzung zwischen Fachleuten der kirchlichen Flüchtlingshilfe zu fördern. Diesem Zweck diente auch der zweite Katholische Flüchtlingsgipfel, der im September 2016 in Frankfurt am Main stattgefunden hat. Er bot den mehr als 140 Teilnehmern die Gelegenheit, gemeinsam der Frage nachzugehen, welchen Beitrag Kirche und Zivilgesellschaft zum Gelingen von Integrationsprozessen leisten können. Dabei ging es besonders um gute Erfahrungen und künftige Herausforderungen in den Bereichen gesellschaftliche Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt.
    Zur Dokumentation Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.dbk.de/de/fluechtlingshilfe/fluechtlingsgipfel/zweiter-fluechtlingsgipfel


    Umfrage zum kirchlichen Engagement für Flüchtlinge

    Auf der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz im September 2016 hat Erzbischof Heße die Ergebnisse einer Umfrage unter den (Erz-)Bistümern und Hilfswerken zu ihrem Engagement in der Flüchtlingshilfe vorgestellt. Die Informationen beziehen sich auf finanzielle Sondermittel, die Entwicklung des ehrenamtlichen Engagements, Seelsorgeangebote und die Bereitstellung von Wohnraum. Insgesamt zeigt sich, dass die katholische Kirche ihr Engagement für Flüchtlinge in diesem Jahr nicht nur fortgesetzt, sondern auch ausgeweitet hat. Ein besonderer Fokus liegt auf der Stärkung und Qualifizierung der zahlreichen Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe.
    Zu den Zahlen Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.dbk.de/fluechtlingshilfe/aktuelles#c10989


    Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2017

    Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind mit dem katholischen Glauben unvereinbar. Die Deutsche Bischofskonferenz will das Engagement von Katholiken, die sich gegen diese menschenverachtenden Einstellungen wenden bzw. für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft eintreten, würdigen und ermutigen. Im kommenden Jahr wird daher zum zweiten Mal der „Katholische Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“ verliehen. Er ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert und kann auf bis zu drei Preisträger aufgeteilt werden. Bewerbungen und Vorschläge können bis zum 3. März 2017 beim Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz eingereicht werden. Auch Kinder und Jugendliche werden ermutigt, sich mit ihren Initiativen und Projekten aus Schule, Gemeinde oder Jugendverband zu bewerben.
    Mehr Informationen Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.dbk.de/katholischer-preis-gegen-fremdenfeindlichkeit-und-rassismus/ausschreibung/



    Europapolitische Informationen

    Europas Bischöfe fordern ganzheitliche Armutsbekämpfung in Europa

    119 Millionen Europäer sind von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht. Insbesondere Kinder und Familien sind immer stärker betroffen. Die Bekämpfung dieses Missstands ist der katholischen Kirche in Europa ein besonderes Anliegen. Daher plädiert die COMECE für einen ganzheitlichen Ansatz in der Armutsbekämpfung auf europäischer Ebene und schlägt dazu Handlungsempfehlungen vor. Um die strukturellen Ursachen der Armut in Europa zu beseitigen, empfiehlt die COMECE, dass die EU die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung in den Mittelpunkt ihres politischen Handelns stellt und dies „insbesondere im Rahmen des Europäischen Semesters und im Hinblick auf eine gerechte Steuerpolitik“. Die COMECE ruft die EU und ihre Mitgliedsstaaten auf, den sozialen Zusammenhalt in Europa auf Basis von gemeinsamen Sozialstandards zu stärken: Insbesondere heben die Bischöfe die Gewährleistung angemessener Arbeitsbedingungen und Vergütung, die Verbesserung des Bildungszugangs für benachteiligte Kinder und die Unterstützung von Alleinerziehenden hervor. Die Erklärung haben die Bischöfe der 28 EU-Mitgliedsstatten im Rahmen ihrer Herbstvollversammlung erarbeitet, die zum Thema „Die Not der Armen in Europa und EU-Strategien zur Armutsbekämpfung“ am 26.-28. Oktober in Brüssel stattfand. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    EU-Ministerrat: Annahme der Entschließung der neuen Kompetenz-Agenda

    Am 21. November 2016 verabschiedete der Rat der EU eine Entschließung zur „neuen Agenda für Kompetenzen für ein inklusives und kompetitives Europa“. Die Kompetenzagenda wurde am 10. Juni 2016 von der EU-Kommission vorgeschlagen. Sie beinhaltet 10 Maßnahmen u.a. soll der Europäische Qualifikationsrahmen überarbeitet, Kompetenzprofile für Drittstaatsangehörige erstellt, das Potential der digitalen Wirtschaft ausgeschöpft die Berufsausbildung als erste Wahl gelten und eine sogenannte Kompetenzgarantie für Erwachsene geschaffen werden. Diese Kompetenzgarantie wurde umbenannt in: „Bildungspfade: Neue Perspektiven für Erwachsene“ und dadurch eine politische Einigung erzielt. Sie sieht vor, dass geringqualifizierte Erwachsene die Möglichkeit erhalten, die Fähigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen zu erwerben, die sie für den Arbeitsmarkt und eine aktive Beteiligung an der Gesellschaft und einem lebenslangen Lernprozess benötigen. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.

    Auch einen Externer Link, ffnet in neuem FensterArtikel zum Thema „Neue europäische Agenda für Kompetenzen - Zehn europäische Maßnahmen sollen Beschäftigungsfähigkeit und Wettbewerb fördern" gibt es von Sibilla Drews und Hans Georg Rosenstein, NA beim BIBB, in der Zeitschrift „Bildung für Europa Dezember 2017, S.28.


    Erasmus + Programm: Mobilitätsprojekte im Jugend- und Erwachsenbildungsbereich

    Gefördert werden Mobilitätsprojekte von Einzelpersonen. Dies können Jugendbegegnungen, Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte der Jugendarbeit sowie Mobilitätsprojekte für Lehr- oder Lernaufenthalte im europäischen Ausland für Bildungspersonal in der Erwachsenbildung sein.
    Antragsfrist: 02.02.2017; weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Asyl-Migrations- und Integrationsfonds (AMIF): Integration von Drittstaatsangehörigen

    Die EU-Kommission hat eine Ausschreibung im Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds veröffentlicht, um die Integration von Drittstaatsangehörigen zu verbessern. Gefördert werden Projekte zur Förderung der aktiven Teilhabe an der Gesellschaft und Projekte für Schutzbedürftige vor ihrer Abreise oder nach ihrer Ankunft, die innerhalb der EU umverteilt oder neuangesiedelt werden. Alle Projekte müssen im Konsortium aus mindestens drei Ländern durchgeführt werden. Es gibt zwei Förderstrenge: 1. Förderung einer aktiven Beteiligung in der Gesellschaft. Über die Integration durch ein Arbeitsverhältnis hinaus, soll die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben (auch von Kindern) gefördert werden. Durch Projekte solle die Entwicklung und Umsetzung innovativer Ansätze zur stärkeren Teilhabe und Beteiligung von Drittstaatsangehörigen an Bildung, an sozialen Aktivitäten, am  kulturellem Leben, an ehrenamtlicher Arbeit etc. erlangt werden. 2. Unterstützungsmaßnahmen vor der Abreise und nach der Ankunft zur Integration von Personen, die internationalen Schutz benötigen. Hierbei können Aktivitäten wie Sprachunterricht sowie Möglichkeiten für ehrenamtliche Tätigkeiten in der Aufnahmegesellschaft geschaffen werden. Die Kofinanzierungsrate der förderfähigen Projektkosten liegt bei maximal 90%, die restlichen 10% stellen den Eigenanteil dar und müssen aus anderen Quellen gedeckt werden (keine weiteren EU-Gelder). Die beantragte Fördersumme muss zwischen mindestens 450.000 € und maximal 750.000€ liegen. Projektlaufzeit beträgt maximal 24 Monate.
    Antragsfrist: 28.02.2017; weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Projekte zur Förderung der demokratischen Teilhabe von EU-Bürgern/Bürgerinnen

    Ziel dieser Förderung ist es, die demokratische Teilhabe der EU-Bürger/innen zu fördern. Insbesondere sollen junge EU-Bürger/innen über 18 Jahren ermutigt werden an nationalen und europäischen Wahlen teilzunehmen. Ein Schwerpunkt liegt auch auf die Verbesserung der geringen Wahlbeteiligung des EU-Parlaments. Insgesamt stehen im Rahmen dieser Ausschreibung 700 000 € zur Verfügung, wobei die Förderung durch die EU auf 80 % der förderfähigen Gesamtkosten beschränkt ist. Die beantragten Fördermittel pro Projekt dürfen nicht unter 75 000 € und über 350 000 € liegen.
    Antragszeitraum: 17.11.2016 bis zum 24.02.2017; weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Sensibilisierung und Bildung von Mädchen und Jungen zum Thema „Geschlechterspezifische Gewalt“

    Innovative Kommunikations- und Bildungsstrategien sollen früh sensibilisieren und dadurch geschlechterspezifischer Gewalt, bereits in der Kindheit, entgegenwirken sowie Respekt gegenüber den Grundrechten und der Geschlechtergleichheit fördern. Es sollen eine oder mehrere der folgenden Aktivitäten gefördert werden: Bildungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen, Kapazitätsaufbau und Schulungen für Fachleute, einschließlich für Lehrer/innen und Lehrerausbilder/innen und Freiwillige. Die Mindestantragsumme beträgt 75.000€; eine Obergrenze ist nicht angegeben. Insgesamt sollen in diesem Aufruf 2 Mio. € zur Verfügung gestellt werden. Die Kofinanzierungsrate soll bei 80% liegen, die restlichen 20% müssen vom Antragsteller aus eigenen oder anderen Mitteln (keine weiteren EU-Mittel) gedeckt werden. Die Projektlaufzeit ist auf 24 Monate begrenzt.
    Antragszeitraum: 24. 11. 2016 - 08.03.2017; weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Erasmus + Programm: Strategische Partnerschaften in der Erwachsenenbildung

    Gefördert werden strategische Partnerschaften. Das sind länderübergreifende Projekte von Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Sie sind Teil der Leitaktion 2 „Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren“ des EU-Programms Erasmus+. Die Projektförderzeit beträgt zwischen zwischen 12 und 36 Monaten. Die Projektförderung beträgt maximal 12.500 € pro Monat.
    Antragsfrist: 29.03.2017; weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Regionalkonferenz NRW 03.03.2017, Hamm, Deutschland

    Die Regionalkonferenz NRW diskutiert zu Grundbildung im digitalen Wandel, zeigt Möglichkeiten des Programmes Erasmus+ im Hinblick auf Mobilität in der Erwachsenenbildung auf und stellt die Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung in Deutschland sowie deren Aufgaben und Schwerpunkte vor. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Neuer Aufruf zur Leitaktion 3 "Unterstützung politischer Reformen auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung“

    (NA BIBB) Die Europäische Kommission hat eine neue Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen in der Leitaktion 3 (KA3) veröffentlicht. Thematischer Schwerpunkt: „Europäische zukunftsweisende Kooperationsprojekte auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung“. Einreichungsfrist ist der 14. März 2017. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.



    Stellenausschreibungen

    Ausschreibungen zur Bundesleitung der KAB Deutschlands

    Die Ausschreibung für das Amt der Bundesvorsitzenden (w) und des Bundesvorsitzenden
    und die Ausschreibung für das Amt des Bundespräses
    finden Sie hier: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.kab.de/startseite/ausschreibungen-kab-deutschlands/


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