Home | Abbestellen
Katholische Erwachsenenbildung Deutschland - Bundesarbeitsgemeinschaft e. V.
KEB Newsletter 9/2016



 

 
Unsere Kontaktdaten:

Katholische Erwachsenenbildung Deutschland -
Bundesarbeitsgemeinschaft e. V.
Rheinweg 34
53113 Bonn

Tel.: 0228/902470
Fax: 0228/9024729

keb@keb-deutschland.de
www.keb-deutschland.de

Die Themen dieses Newsletters

Von der KEB Deutschland:

Von den Mitgliedern:

Fachtagungen der Katholischen Erwachsenenbildung

Aus der Ständigen Fachkonferenz Berufliche Bildung

Bundespolitische Informationen

Kirchenpolitische Informationen

Europapolitische Informationen

    Stellenausschreibungen


    Von der KEB Deutschland

    Die KEB-Geschäftsstelle zieht um

    Die KEB-Bundesgeschäftsstelle zieht vom 7.-9.12.2016 um. Unsere neue Adresse lautet dann: Rheinweg 34, 53113 Bonn

    Die detaillierten Kontaktdaten erhalten Sie zu einem späteren Zeitpunkt, wir befinden uns noch mitten in der Umzugsplanung und den damit verbundenen technischen Herausforderungen. Bitte entnehmen Sie während des Umzugs und gegebenfalls noch danach unserer Homepage unsere Erreichbarkeit. Diese wird immer aktuell gehalten.


    „Europäischen Gemeinschaftssinn beleben - Bildung stärken - Erasmus+ vereinfachen“

    Europa ist gebeutelt von Krisen. Aufgrund dessen stellt sich die Frage wie eine europäische Bürgerschaft weiter gestärkt werden kann. Wie kann vor allem in Krisenzeiten ein europäischer Gemeinschaftssinn neu belebt werden und sowohl in der Jugend- als auch in der Erwachsenbildung ein „Mehr an Europa“ und stärkerer Austausch gelingen? Darüber sprechen Multiplikatoren und Multiplikatorinnen aus der Jugendarbeit sowie der Erwachsenbildung mit EU-Entscheidungsträgern und Entscheidungsträgerinnen. Ziele der Veranstaltung sind, Chancen und Möglichkeiten durch das EU-Programm Erasmus+ für den Europäischen Integrationsprozess aufzuzeigen und im Rahmen der laufenden Zwischenevaluation des EU-Programmes auf die komplexen Antragsverfahren hinzuweisen sowie Lösungsmöglichkeiten für eine Vereinfachung der Antragstellung zu diskutieren.
    Wir laden Sie daher herzlich am 6. Dezember 2016 von 11:30 – 14:00 im Haus der EKD, Rue Joseph II 166, 1000 Brüssel zu unserer Kooperationsveranstaltung von aej und EKD sowie den Trägern des katholischen Europabüros für Jugend- und Erwachsenenbildung (BDKJ, afj, KEB, AKSB, FEECA) ein.
    Bitte melden Sie über folgenden Link an: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://tinyurl.com/erasmus-2016


    PM der KEB: Beteiligung der Weiterbildung am BMBF-Programm „digitale Wissensgesellschaft“

    Zum 10. Nationalen IT-Gipfel der Bundesregierung, der am 16. und 17.11. in Saarbrücken stattfand, appellierte die Katholische Erwachsenenbildung Deutschland an die Bundesregierung, die Weiterbildung am Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für eine digitale Wissensgesellschaft zu beteiligen. Dazu sind aus ihrer Sicht folgende Punkte notwendig: ein digitales Infrastrukturprogramm für die Erwachsenenbildung, ein Ausbau der „digitalen Qualifizierung“ in der Erwachsenenbildung und die Weiterbildung an regionalen „Kompetenzzentren Digitalisierung“ beteiligen. Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.keb-deutschland.de


    Die Reformation – ein Bildungsgeschehen?

    Fachtagung der Katholischen Erwachsenenbildung warf Blick auf die Bedeutung der Reformation für das christliche Bildungsideal gestern und heute. Über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis der katholischen Erwachsenenbildung beschäftigten sich in der zweitägigen Fachtagung in Magdeburg, 29. Oktober 2016, mit dem historischen Zusammenhang zwischen der Reformation und dem neuzeitlichen Bildungsideal und Bildungswesen. Die Veranstaltung war ein Beitrag der Katholischen Erwachsenbildung für das Reformationsgedenken 2017. Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.keb-deutschland.de


    Lernräume schaffen: Die Katholische Erwachsenenbildung erhielt den Weiterbildungspreis Rheinland-Pfalz

    Die Landesregierung und der Landesbeirat für Weiterbildung Rheinland-Pfalz haben fünf herausragende Projekte mit dem Weiterbildungspreis 2016 ausgezeichnet, darunter auch das Kooperationsprojekt „Ehrenamtlich in Sprach- und Orientierungskursen für Flüchtlinge unterrichten“ der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Rheinland-Pfalz, das zusammen mit der KEB Deutschland, dem Brucker Forum und dem Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg entwickelt wurde. Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.keb-deutschland.de


    bap-Fachtagung „Der Weg und das Ziel? Handlungsfelder entwicklungspolitischer Bildung – Theorie und Praxis“

    Am 1. Dezember 2016 veranstaltet der Bundesausschuss Politische Bildung eine Fachtagung zum Thema „Der Weg und das Ziel? Handlungsfelder entwicklungspolitischer Bildung – Theorie und Praxis“ in Frankfurt/Main. Ziel dieser ersten bap-Fachtagung ist, Trägern und Praktiker_innen der politischen Bildung Gelegenheit zur Reflexion über die entwicklungspolitische Bildungsarbeit bzw. das Globale Lernen im Rahmen des außerschulischen politischen Bildungsangebots zu geben, einen Austausch über aktuelle bildungspolitische Ansätze und Methoden zu führen sowie neue Perspektiven für die eigene Bildungsarbeit zu zeichnen.
    Hier finden Sie den Flyer zur Fachtagung. Eine Anmeldung ist möglich unter thermann@bap-politischebildung.de oder mit Hilfe der Rückantwortkarte. Weitere Infos finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Ergebnisse der ersten Ausbildungswoche im Projekt ÜberLebensMittel

    Politische Themen mit künstlerischen Mitteln Ausdruck verleihen – eine Woche lang, das ist der Auftrag der Weiterbildung zur Wasserbotschafterin, zum Wasserbotschafter der Stiftung ZASS, des Hilfswerkes Misereor und des Bildungverbands KEB. Sehen Sie die Ergebnisse dieser ersten Ausbildungswoche, die so reichlich Kunstprodukte zurück gelassen haben. Bilder, Fotos, Gedichte, die die Tiefe zeigen, mit der sich die Teilnehmer*innen mit einem politischen Thema auseinandergesetzt haben. Weitere Infos finden Sie unter Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.ueberlebensmittelwasser.de/category/ergebnisse-ausbildung/.


    wb-web: Einladung zur Befragung

    Als Basis für den Ausbau von www.wb-web.de im Rahmen des Projekts EULE (http://www.die-bonn.de/eule), werden die Lehrenden der Erwachsenenbildung/Weiterbildung zu einer Befragung eingeladen. Der Ausbau zielt auf die Entwicklung einer Lernumgebung mit Aufgaben und Tools zur Planung, Umsetzung und Auswertung von Kursen bzw. Lernangeboten in der Erwachsenenbildung/ Weiterbildung. Mit der Befragung soll ein möglichst umfassendes Bild vom konkreten Lehralltag und den damit verbundenen Handlungsanforderungen der Lehrenden erfasst werden:
    Die diesbezügliche Online-Umfrage wird von der Universität Tübingen am Lehrstuhl von Herrn Prof. Schrader durchgeführt unter Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://ww2.unipark.de/uc/Handlungsbedarfe



    Von den Mitgliedern

    Roadshow zum Thema Integration

    Unter der Schirmherrschaft des Kolping-Netzwerks für Geflüchtete startet im Januar 2017 eine Roadshow zum Thema Integration. Das Infomobil ist ab sofort buchbar.
    Das Infomobil hält für jede Altersgruppe konkrete Angebote bereit: Spiel- und Mitmachaktionen, Texttafeln, multimediale Elemente und Methoden zur Aneignung von Hintergrundwissen über Flucht, Migration und Integration. Es zeigt Beispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten, erzählt von gelungener Integration und macht Lust auf mehr. Denn: Wer Mut zeigt, macht Mut!
    Eine fachlich versierte Kraft begleitet das Infomobil als Ansprechperson, sie beantwortet Fragen der BesucherInnen, gibt weiterführende Informationen und steht für Gespräche zur Verfügung. Außerdem bietet sie den Veranstaltenden Schulungen zu unterschiedlichen Themen an, die zeitlich und thematisch individuell abgestimmt werden können. Die Roadshow kann ab sofort Externer Link, ffnet in neuem Fensterangefordert und durch Veranstaltungen verschiedenster Art zur Geflüchtetenthematik ergänzt werden. Die Buchung des Infomobils ist kostenlos!


    Heinz Paus als Präsident des Bonifatiuswerks bestätigt

    (KNA) Heinz Paus (68), Präsident des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken, ist in diesem Amt bestätigt worden. Bei der Generalversammlung in München wählten ihn die Delegierten für sechs weitere Jahre. Der aus Ahaus (Münsterland) stammende Paus war nach dem Jura-Studium als Rechtsanwalt tätig. Von 1980 bis 1999 gehörte er dem nordrhein-westfälischen Landtag an. Danach war er bis 2014 Paderborner Bürgermeister. Seit 2013 ist Paus Präsident des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken.


    KEB Sachsen-Anhalt: Demokratielabor erfolgreich mit Abschlusssymposiun beendet

    Am 14. November 2016 fand das Abschlusssymposium des Demokratielabors im Magdeburger Landtag statt. In den letzten zwei Jahren hatten sich der Landesausschuss für Erwachsenenbildung sowie die Landeszentrale für politische Bildung in sechs Foren mit der Weiterentwicklung der politischen Erwachsenenbildung beschäftigt. Die KEB hat sich an diesem Prozess aktiv beteiligt und ein Forum gestaltet. Im Abschlusssymposium wurde in Anwesenheit der Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch und des Bildungsministers Marco Tullner die Ergebnisse vorgestellt. Aus diesen Ergebnissen wollen die Veranstalter ein neues Leitbild der politischen Bildung in Sachsen-Anhalt entwickeln.


    Katholische Erwachsenenbildung Hannover feiert fünfzigjähriges Bestehen

    „Was bilden die Katholiken sich ein?“ , haben möglicherweise einige Menschen im protestantischen Hannover gedacht, als vor 50 Jahren, im November 1966, zur Gründungsfeier des Katholischen Bildungswerks im Großraum Hannover eingeladen wurde. Unter dem Leitwort „Begegnung, Bildung, Perspektiven“ engagiert sich die KEB Hannover als Bildungsträger nicht nur für und in Kirchengemeinden, sie bietet vielmehr, vielfach in Kooperation mit anderen Bildungspartnern, ein vielfältiges Programm von der Unterstützung von Selbsthilfegruppen, pädagogische Fortbildungen für unterschiedliche Zielgruppen oder Angebote zur beruflichen Bildung an. Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.keb-net.de/Hannover/Aktuelles/50Jahre


    Fachtagungen der Katholischen Erwachsenenbildung

    Einladung - Akademien im Netz

    Auch in diesem Jahr werden die für die Homepage und die Social Media Aktivitäten der kirchlichen Akademien zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Treffen Akademien im Netz vom 22. - 23. März 2017 in die Akademie Franz Hitze Haus nach Münster eingeladen. Zum ersten Mal sind gleichzeitig die Verantwortlichen für die Öffentlichkeitsarbeit in den evangelischen und katholischen Akademien Deutschlands eingeladen. Bei der Tagung liegt der Schwerpunkt auf dem kollegialen Austausch über Kommunikationsstrategien und die Nutzungsmöglichkeiten verschiedener Social Media Kanäle für die Online-Kommunikation kirchlicher Akademien.
    Im Anschluss an diese interne Tagung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kirchlicher Akademien wird - wie in den letzten Jahren - die öffentliche Tagung "Kirche im Web" stattfinden. Bei der Tagung "Kirche im Web" geht es um das Thema "Kommunikation der Zukunft". Zu dieser Tagung wird in Kürze noch einmal mit einem detaillierten Programm eingeladen.
    Sie können sich telefonisch, per E-Mail oder unter folgenden links online zu den Tagungen anmelden:
    Akademien im Netz:22. - 23. März 2017: www.franz-hitze-haus.de/info/17-210
    Kirche im Web 2.0: 23. - 24. März 2017: www.franz-hitze-haus.de/info/17-211


    Beiträge der Religionen zum Frieden

    Der international renommierte indische Theologe und Religionswissenschaftler Pater Francis X. D'Sa SJ ist ein leidenschaftlicher Vorkämpfer des interreligiösen Dialogs. Er betont die positive Herausforderung in jeder Religion, die religiöse Erfahrung und die praktizierte Liebe als Brücken der interreligiösen Begegnung sowie die Suche nach den gemeinsamen Herausforderungen für eine bessere Welt – dann finde man auch zu einem besseren religiösen Verständnis für einander. Am 29. November 2016 begeht P. Francis X. D'Sa seinen 80. Geburtstag. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart ehrt den verdienten Gelehrten mit einem Symposion im Kreis seiner Weggefährten:
    Beiträge der Religionen zum Frieden. Ein Symposion zu Ehren von Pater Francis Xavier D´Sa SJ (* 29.11.1936) findet statt am 29.-30. November 2016, Tagungszentrum Hohenheim. Tagungsprogramm und Anmeldung finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.



    Aus der Ständigen Fachkonferenz Berufliche Bildung

    Daten zu Fluchtgründen und Einstellungen von Geflüchteten

    Eine repräsentative Umfrage unter Geflüchteten bietet einen ersten Überblick über Fluchtgründe, Fluchtwege, Biografien sowie Wertvorstellungen. Sie wurde vom Institut für  Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, dem Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und dem Sozio-oekonomischen Panel am Deutschen Institut für  Wirtschaftsforschung in Berlin durchgeführt und am Dienstag dort vorgestellt.  Hier einige Daten:
    Hauptfluchtgrund (70 Prozent) waren Krieg und Konflikte in der Heimat.
    58 Prozent der Befragten haben demnach in ihrer Heimat zehn oder mehr Jahre in Schule, Ausbildung und Studium verbracht.
    37 Prozent der Geflüchteten besuchten eine weiterführende Schule, 31 eine Mittelschule, jeder Zehnte eine Grundschule und neun Prozent keine Schule.
    31 Prozent waren auf Hochschulen oder beruflichen Bildungseinrichtungen, 19 Prozent erreichten einen Abschluss.
    73 Prozent waren vor der Flucht erwerbstätig.
    46 Prozent der Geflüchteten streben einen allgemeinbildenden Schulabschluss in Deutschland an.
    66 Prozent wollen einen beruflichen Abschluss erwerben.
    96 Prozent der Befragten befürworten ein demokratisches System.
    92 Prozent sind für gleiche Rechte für Frauen und Männer.
    15 Prozent der Geflüchteten sind Christen, der überwiegende Rest Muslime unterschiedlicher Ausprägung.
    Befragt wurden von Juni bis Oktober 2.349 Flüchtlinge, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland gekommen sind. Weitere Infos finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Integration Geflüchteter und Geringqualifizierter in den deutschen Arbeitsmarkt

    (BAG KJS) Um geflüchtete Menschen und Geringqualifizierte bestmöglich in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren, ist eine große gesamtgesellschaftliche Anstrengung unerlässlich. Viele dieser Menschen finden nicht von heute auf morgen den Weg in den ersten Arbeitsmarkt. Fehlende Sprachkenntnisse und Qualifizierungsunterschiede sind wesentliche Hürden für eine nachhaltige Beschäftigung. Deshalb haben sich der Vorstand und Verwaltungsrat der BA, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) auf ein neues Kooperationsmodell verständigt, das auf bewährten Förderansätzen aufbaut. Damit erwerbsfähige, nicht mehr berufsschulpflichtige Personen mit Migrationshintergrund und mit erheblichen Sprachdefiziten besser und schneller in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integriert werden können, setzen die Regionaldirektion und der Zusammenschluss der Arbeitgeber in Baden-Württemberg auf eine modulare Teilqualifizierung. Flächendeckend soll in Baden-Württemberg die Integrationsqualifizierung Sprache und Beruf (IQSB) umgesetzt werden. Für die Umsetzung der IQSB wurden die fachtheoretischen und fachpraktischen Inhalte der Module, die sich am Ausbildungsrahmenplan des jeweiligen Berufes orientieren, mit der Vermittlung von Fachsprache und (Arbeits)Kultur angereichert. Die Maßnahme dauert sechs Monate.

    Im Anschluss gibt es drei Varianten der Umsetzung:
    Die Anstellung erfolgt in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis beim Unternehmen, in dem die MAG umgesetzt wurde. Die Vergütung entspricht dabei dem jeweils gültigen Tariflohn (Entgeltgruppe 1) bzw. dem gesetzlichen Mindestlohn.
    Die Anstellung erfolgt in einem Unternehmen der Zeitarbeitsbranche. Die Vergütung entspricht dabei der Entgeltgruppe 1 des Tariflohns in der Zeitarbeitsbranche nach iGZ-Tarif. Die Arbeitgeberverbände haben über die Personaldienstleistungstochter Apontis GmbH des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. bereits die notwendigen inhaltlichen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen.
    Im Ausnahmefall erfolgt die Maßnahme für Personen in der Grundsicherung über Bildungsgutscheine und die Förderung nach FbW. Ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis ist nicht notwendig. (...)  Im Anschluss an die 6-monatige IQSB besteht die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung im Unternehmen oder der Weiterbeschäftigung im Zeitarbeitsunternehmen mit Verleihphasen. (...) Weitere Infos finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Öffentliche Ausbildungsstatistik verschleiert die Lage auf dem Ausbildungsmarkt

    (BAG KJS) Anhand der aktuellen BA-Ausbildungsstatistik vom 2. November 2016 analysiert der DGB die Widersprüche zur Lage auf dem Ausbildungsmarkt. Die offiziellen Unversorgten, die Bewerber in Ersatzmaßnahmen, die ihren Vermittlungswunsch auch für das Jahr 2016 aufrecht erhalten (alternativer Verbleib), die Bewerber in Ersatzmaßnahmen, die ihren Vermittlungswunsch vorerst aufgeschoben haben sowie die unbekannt verbliebenen Bewerber. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass nicht alle Jugendlichen, die einen Ausbildungsplatz suchen, als Bewerber/-innen in der offiziellen Statistik gezählt werden. Jugendliche, die nach dem Kriterienkatalog „Ausbildungsreife“ der Bundesagentur für Arbeit (BA) nicht als „ausbildungsreif“ deklariert werden, erhalten keinen Bewerberstatus und fallen aus der offiziellen Ausbildungsbilanz somit gänzlich heraus. Für den DGB ist die Ausbildungsstatistik politisch bedeutend, denn es geht auch um ein Signal an die Jugendlichen. Durch die These vom Bewerbermangel wird den Jugendlichen suggeriert, auf sie warte ein entspannter Ausbildungsmarkt. Dies ist aber nicht so. Nicht einmal jeder zweite Hauptschüler (45,3 Prozent) schafft nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung nahtlos den Sprung von der Schule in die Ausbildung. Rund 283.000 Jugendliche, die als ausbildungsreif eingestuft werden, gingen leer aus. Sie sind in Maßnahmen des Übergangssystems eingemündet. Der DGB hält ihre Chancen auf einen Berufsabschluss für gering.
    Auszüge aus der DGB-Kurzanalyse der Daten zum Ausbildungsmarkt von Matthias Anbuhl: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://news.bagkjs.de/lage_auf_dem_ausbildungsmarkt_verschleiert


    PM der BA: BA hat den Haushalt für das Jahr 2017 beschlossen

    Die BA plant – wie schon in den Vorjahren – einen ausgeglichenen Haushalt. Die insgesamt guten Zahlen zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung sorgen gegenüber dem Haushalt 2016 für Mehreinnahmen. Die Ausgaben für passive Leistungen steigen dank der guten Arbeitsmarktlage kaum, sodass sich ein größerer Spielraum für wirksame Investitionen in aktive Arbeitsförderung für alle Kundinnen und Kunden der BA 2017 ergibt.
    Die fortschreitende Digitalisierung und steigende Qualifizierungsbedarfe stellen den Arbeitsmarkt vor große Herausforderungen. Daher wurden die Haushaltsansätze für eine lebensbegleitende Berufsberatung, für Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und Qualifizierung insgesamt verstärkt. In diesem Kontext werden auch die Mittel zur Förderung der beruflichen Weiterbildung um 390 Millionen auf 1,7 Milliarden Euro erhöht. Auch die Mittel für die berufliche Teilhabe von Rehabilitanden wurden um 120 Millionen erhöht. Im Eingliederungstitel sind rund 610 Millionen Euro vorgesehen, um Geflüchtete zu integrieren. Die BA fördert hierbei u. a. die Kombination von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung mit berufsbegleitender Qualifizierung und Sprachförderung.Entscheidend ist es, alle Potenziale des Arbeitsmarktes, insbesondere auch bei Geringqualifizierten, auszuschöpfen und damit die Integration und die Beschäftigungssicherung für alle Kundinnen und Kunden in der Arbeitslosenversicherung zu ermöglichen. Der Haushaltsplan 2017 rechnet mit einem positiven Saldo von 1,5 Milliarden Euro. Er resultiert aus Einnahmen in Höhe von 37,4 Milliarden Euro (darunter aus Beiträgen in Höhe von 32,1 Milliarden Euro) und Ausgaben in Höhe von 35,9 Milliarden Euro. Für die Arbeitsförderung sind 9,9 Milliarden Euro vorgesehen (Haushalt 2016: 9,6 Milliarden Euro). Für das Arbeitslosengeld I sind 15,6 Milliarden Euro eingeplant (2016: 15,5 Milliarden Euro). Weitere Infos finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Ausbilder erfahren digitale Kompetenzen

    Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Anwenderworkshops zur Nutzung digitaler Medien in der beruflichen Bildung stoßen auf großes Interesse: Bisher nahmen rund 200 Ausbilderinnen und Ausbilder an den ersten drei Workshops in Heidelberg, Dresden und Hamburg teil. Vor dem IT-Gipfel der Bundesregierung findet jetzt in Saarbrücken der vierte und in diesem Jahr letzte Workshop statt.
    Informationen zu den Anwenderworkshops sowie zu den Arbeitsmaterialien finden Sie unter: Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.qualifizierungdigital.de
    Weitere Informationen:


    Medienkompetenz von Ausbildungspersonal und Auszubildenden stärken

    (…) Erste Ergebnisse von BIBB-Forschungsprojekten, die in der vergangenen Woche auf der Fachtagung „Berufsbildung: Automatisierung – Digitalisierung – Polarisierung“ im BIBB in Bonn vorgestellt wurden, haben gezeigt, dass man die künftig erforderliche IT- und Medienkompetenz des Ausbildungspersonals definieren kann. Dies sei ein Weg, um anschließend Modelle für IT- und Medienkompetenz zu beschreiben. Diese sind nach Auffassung des BIBB-Präsidenten wichtig, um letztendlich daraus exzellente und qualitätsgeprüfte Weiterbildungskonzepte für das Ausbildungspersonal zu entwickeln, mit denen das längst noch nicht ausgeschöpfte Potenzial digitaler Medien zielgerichtet aktiviert werden kann. Inhaltlich könnte es dabei zum Beispiel um die Vermittlung von Fachwissen mittels Wikis, Blogs, Apps oder Erklärvideos, um die Vorbereitung online gestützter Prüfungen oder zusätzliche Kenntnisse in den Bereichen IT, IT-Sicherheit und Datenschutz gehen.
    Um Ausbilderinnen und Ausbilder für eine derart ausgestaltete „Berufsbildung 4.0“ fit zu machen, unterstützt das BIBB im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) das Programm „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“. In einer Roadshow an wechselnden Veranstaltungsorten werden für Ausbilderinnen und Ausbilder in Anwenderworkshops Einsatzszenarien digitaler Medien in der Ausbildungspraxis präsentiert und gemeinsam erprobt. Aufgrund des Erfolgs und der großen Nachfrage wird diese Roadshow durch das BIBB in 2017 fortgesetzt.
    Das Ausbilderportal www.foraus.de des BIBB hat außerdem aktuell einen neuen Themenschwerpunkt „Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt“ online gestellt. Dieser neue Service für das betriebliche Ausbildungspersonal bietet kontinuierlich Hinweise und konzeptionelle Angebote für einen anwendungsorientierten Umgang mit digitalen Medien in der Ausbildung und unterstützt dabei, den konkreten Ausbildungsauftrag in einer digitalisierten Arbeitswelt zu operationalisieren. Weitere Informationen unter Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.foraus.de sowie unter Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.qualifizierungdigital.de.


    Menschen mit Behinderungen: BMAS fördert Interessenvertretung

    Ab sofort können beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Förderanträge für Maßnahmen gestellt werden, die die Fähigkeiten und Möglichkeiten der Organisationen von Menschen mit Behinderungen verbessern, Politik und Gesellschaft gleichberechtigt mitzugestalten. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Bund will „Bildungsketten“ für Berufseinstieg weiter massiv fördern

    Berlin (dpa) – Der Bund will den reibungslosen Übergang junger Menschen von der Schule in eine Berufsausbildung auch künftig mit einem Milliardenprogramm fördern und dafür möglichst viele Länder ins Boot holen. Mit bisher sieben Bundesländern sei es gelungen, dazu Vereinbarungen zu treffen, erklärte Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) am 15. November in Berlin. „Weitere sollen folgen.“ Die „Initiative  Bildungsketten“ unterstützt Schüler seit 2010, den Weg ins Berufsleben zu schaffen. Bis 2018 stellen das Bildungs- und das Arbeitsressort 1,3 Milliarden Euro etwa für Potenzialanalysen und ehrenamtliches Coaching bereit, teilten beide Bundesministerien mit.



    Bundespolitische Informationen

    Auftaktveranstaltung zur Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung

    Zur Verringerung des funktionalen Analphabetismus und Erhöhung der Grundbildungskompetenzen Erwachsener in Deutschland starten die Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz der Länder Frau Dr. Claudia Bogedan die „Nationale Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung 2016-2026“. Bund und Länder wollen gemeinsam mit den Partnern der Nationalen Dekade und allen interessierten gesellschaftlichen Kräften in den kommenden zehn Jahren dafür eintreten, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren, zielgruppenadäquate Lernangebote bereitzustellen und Strukturen zur weiteren Verankerung von Alphabetisierung und Grundbildung in die unterschiedlichen bildungsund arbeitsmarktpolitischen Bereichen weiterzuentwickeln. Dazu soll ein breites Bündnis geschlossen werden.
    Ziel der Auftaktveranstaltung ist es, die für die Dekade formulierten Zielsetzungen und Handlungsempfehlungen vorzustellen und deren praktische Umsetzung in Fachforen sowie im Rahmen eines Podiumsgespräches zu diskutieren. Die Veranstaltung richtet sich an Akteure aus Politik, Wissenschaft und Praxis, die mit der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Alphabetisierung und Grundbildung befasst sind.
    Veranstaltungsdatum: Montag, 28. November 2016, 12:00 Uhr bis 18:30 Uhr
    Dienstag, 29. November 2016, 09:00 bis 13:30 Uhr
    Veranstaltungsort: Maritim Hotel, Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin
    Zur Anmeldung geht es hier: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www2.bibb.de/bibbtools/de/ssl/54545.php


    Dokumentarfilm ALLES GUT, Nachfolgeprojekt der ‚Willkommen auf Deutsch‘-Macher

    Bei ‚Willkommen auf Deutsch' ging es um die ersten Ansätze einer Willkommenskultur in Deutschland. Heute ist die wichtigste Frage noch nicht beantwortet: Wie integrieren wir Hunderttausende, schaffen wir das tatsächlich? Doch anstatt zu diskutieren wird immer mehr gestritten und gehetzt, so unser Eindruck. Das möchten wir ändern, zumindest möchten wir unseren Beitrag dazu leisten.
    In unserem neuen Dokumentarfilm ALLES GUT (95 Min., PIER 53/NDR/SWR 2016) erzählt die junge, mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Regisseurin Pia Lenz vom Großthema Integration. Dazu hat die engagierte Autorenfilmerin mit ihrer Kamera ein Jahr lang Djaner, 7, und Ghofran, 11, begleitet, die mit ihren Eltern im Herbst 2015 nach Deutschland kommen. Eine herausragende Arbeit, wie wir finden, bildstark, sehr emotional und vor allem ein wichtiger Debattenbeitrag zur Frage: Wie geben wir denen eine Heimat, die dringend eine Zukunft brauchen? 
    Wir möchten an das erfolgreiche Beispiel von ‚Willkommen auf Deutsch‘ anknüpfen und den Film ALLES GUT ab seinem Kinostart im März 2017 nutzen, um zu diesen wichtigen Fragen mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch zu kommen. Denn die Diskussion ist noch lange nicht zu Ende - sie hat gerade erst begonnen. 
    Das Beispiel von ‚Willkommen auf Deutsch‘ mit seinen gut 200 Filmgesprächen im Kino hat gezeigt, dass Dokumentarfilme die ideale Eröffnung sein können, um Menschen für ein Thema zu interessieren, das vielen ansonsten nur noch Angst macht oder sie, schlimmer noch, langweilt. Wir meinen, das war die Arbeit wert - und das könnte auch diesmal so sein.
    Website ALLES GUT:
    Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.pier53.de/dokfilm/allesgut.html
    Wenn Sie Interesse haben mit diesem Film Diskussionen/Gespräche anzustoßen, wenden Sie sich bitte an Andrea Pittlik: Interner Linkpittlik@pier53.de.


    Förderung von Vorhaben zur Umsetzung der Transferstrategie Hochschule-Gesellschaft

    Richtlinie zur Umsetzung der gemeinsamen Initiative des Bundes und der Länder zur Förderung des forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfers an deutschen Hochschulen - "Innovative Hochschule". Bundesanzeiger vom 02.11.2016
    Gefördert werden Vorhaben zur Umsetzung der Transferstrategie für die Profilierung der gesamten Hochschule oder in thematischen Schwerpunkten im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer.
    Denkbare Vorhaben für die Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft sind in diesem Zusammenhang strategische Maßnahmen, strukturelle Maßnahmen und Umsetzungsprojekte. Die Förderinitiative ist insbesondere offen für die Einführung wirksamer und innovativer Kooperations- und Transferformen.
    Antragsberechtigt sind staatliche Hochschulen, einschließlich Hochschulen in Trägerschaft einer Stiftung des öffentlichen Rechts, und staatlich anerkannte Hochschulen, die staatlich refinanziert werden. Im Rahmen eines gemeinsamen Antrags (im Sinne von Nummer 7.2.1 dieser Richtlinie) einer Hochschule oder eines Verbundes von Hochschulen können auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Bildungs-, Forschungs- und Kultureinrichtungen oder gemeinnützige Organisationen und Vereine in räumlicher Nähe der antragstellenden Hochschulen gefördert werden. Dabei müssen die antragstellenden Hochschulen mindestens 70 % der insgesamt im bis zu fünfjährigen Förderzeitraum bewilligten Zuwendung erhalten. Weitere Infos finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Wanderausstellung „Bilder und Dokumente zur deutschen Sozialgeschichte"

    Mit einem Podiumsgespräch zwischen dem ehemaligen Bundesarbeitsminister Walter Riester und dem SWR-Journalisten Klaus Hempel ist am 18. Oktober in Rastatt in der Erinnerungsstätte des Bundesarchivs für Freiheitsbewegungen die Wanderausstellung "In die Zukunft gedacht. Bilder und Dokumente zur deutschen Sozialgeschichte" eröffnet worden. Die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales konzipierte Ausstellung dokumentiert mit Fotos, Verträgen, Gesetzestexten, Briefen, Zeittafeln und Plakaten den mühsamen Weg von den Anfängen der ersten Sozialgesetze bis zum heutigen Sozialsystem. Die Ausstellung war zuvor bereits in den Niederlanden, China und Japan zu sehen. Die Ausstellung ist bis zum 30. April 2017 im Obergeschoss der Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte im Residenzschloss Rastatt kostenfrei zu besichtigen. Weitere Infos finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Startschuss für "Initiative kulturelle Integration"

    Im Rahmen dieser Initiative werden Vertreterinnen und Vertreter aus Staat, Kultur und Zivilgesellschaft aktuelle Herausforderungen für kulturelle Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt erörtern und angehen. Hier finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterweitere Informationen.


    Internetplattform bündelt Angebote für Flüchtlinge

    (BAG KJS) "Eine neue Internetplattform verfolgt das Ziel, Unternehmen, Initiativen und ehrenamtliche Helfer miteinander zu verbinden. Unter buntundverbindlich.de werden diejenigen vernetzt, die etwas spenden wollen mit denjenigen, die diese Spende sinnvoll für die Integration von Geflüchteten einsetzen möchten. Die Unterstützung, die man auf die Plattform einstellt, kann das Angebot konkreter Materialien oder Gegenstände, eine Dienstleistung oder eine Zeitspende sein.
    Die Idee, das Prinzip "Ich mache X, wenn Du Y machst" mit sozialen und gesellschaftspolitischen Themen zu verknüpfen, stammt aus Großbritannien, wo es 2005 erstmals zum Tragen kam. Jetzt wird es von "bunt und verbindlich" genutzt, um Ehrenamtler zu mobilisieren und Unternehmen zu motivieren, ihr Engagement zielgerichtet für Integration von geflüchteten Menschen einzubringen. Getragen wird die Plattform von der Initiative D21 - einem Netzwerk für digitiale Gesellschaft. Sie wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend." Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    DVV-Projekt „Einstieg Deutsch“ – Erhöhung der Fahrtkostenpauschale, A1-Prüfungsgebühr

    Antragstellung für überjährliche Lernangebote: Wir haben in den vergangenen Wochen von vielen Trägern Rückmeldungen zur Durchführung der Lernangebote „Einstieg Deutsch“ erhalten, die wir in Abstimmung mit dem BMBF zum Anlass für Änderungen hinsichtlich der Fahrtkosten genommen haben. Darüber hinaus möchten wir Sie über die Bezuschussung der Prüfungsgebühr informieren sowie über die Möglichkeit der Antragstellung über das Jahr 2016 hinaus.
    Fahrtkostenpauschale:
    Die Pauschale für Fahrtkosten der Teilnehmenden wird von 2,- Euro auf 3,- Euro pro Teilnehmer/in und Tag angehoben. Der neue Erstattungssatz gilt für alle Lernangebote, deren Anträge ab dem 19.10.2016 im Online-System gestellt werden (entscheidend ist das erstmalige Aufrufen des Antragsformulars). Der Nachweis erfolgt wie bisher über eine Unterschriftenliste der Teilnehmenden des Lernangebotes oder der Exkursionen. Für Anträge, die bis zum 18.10.2016 gestellt wurden (hier ist ebenfalls das erstmalige Aufrufen des Antragsformulars entscheidend), kann leider keine erhöhte Fahrtkostenpauschale berücksichtigt werden.
    A1-Prüfung:
    Der Zuschuss zur Prüfungsgebühr für Teilnehmer/innen, die eine A1-Prüfung ablegen möchten, beträgt 30,- Euro pro Person. Die tatsächlichen Kosten sind mit Beleg nachzuweisen. Informationen zum Ablauf, zur Anmeldung und zu Preisen erhalten Sie direkt bei einem telc-Prüfungszentrum in Ihrer Nähe.
    Antragstellung für überjährliche Lernangebote:
    Es können auch Anträge für Lernangebote, die noch 2016 beginnen und deren Laufzeit über den Jahreswechsel hinaus dauert (Ende spätestens am 28. Februar), gestellt werden. Ebenfalls können bereits die Anträge für Lernangebote, die 2017 beginnen, gestellt werden.
    Alle weiteren Informationen zu „Einstieg Deutsch“ sowie die Ansprechpartner des Projekts finden Sie auf Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.einstieg-deutsch.de.


    Zugang zu Hochschulbildung für Flüchtlinge und Benachteiligte weltweit

    Zugang zu Hochschulbildung für Flüchtlinge und Benachteiligte weltweit ermöglicht ein in Genf vorgestelltes digitales Bildungsprogramm der Jesuiten in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich mit europäischem Regionalbüro an der Hochschule für Philosophie. In Flüchtlingscamps und an weiteren Brennpunkten im Nahen und Mittleren Osten, Südostasien, den USA und Afrika bietet „Jesuit Worldwide Learning: Higher Education at the Margins“ (JWL) Geflüchteten und Benachteiligten mit Computerlernplätzen und Online-Kursen unter anderem die Möglichkeit, ein Diploma of Liberal Studies einer US-Universität zu erwerben.
    Das europäische Regionalbüro ist am Institut für Gesellschaftspolitik angesiedelt. Es treibt die akademische Vernetzung mit Institutionen in Europa voran und entwickelt Kursangebote zunächst zu den Themen Umweltbildung und Konfliktmediation, zu denen neben der Hochschule für Philosophie auch weitere Universitäten im In- und Ausland Inhalte beisteuern. Weitere Infos finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft

    Den digitalen Wandel in der Bildung vorantreiben - das ist das Ziel der "Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft", die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka am 12. Oktober in Berlin vorstellte. Die Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zeigt Chancen und Handlungsfelder auf, die der digitale Wandel für alle Bildungsbereiche von der frühkindlichen Bildung über Schule, berufliche Bildung und Hochschule bis zur Weiterbildung bietet.
    Um die Schulen in Deutschland flächendeckend in die Lage zu versetzen, digitale Bildung zu vermitteln, schlägt das BMBF einen DigitalPakt#D mit den Ländern vor. Das BMBF bietet demnach an, über einen Zeitraum von fünf Jahren mit rund fünf Milliarden Euro die rund 40.000 Grundschulen, weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen in Deutschland mit digitaler Ausstattung wie Breitbandanbindung, W-LAN und Geräten zu versorgen. Im Gegenzug sollen sich die Länder verpflichten, die entsprechenden pädagogischen Konzepte, die Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern sowie gemeinsame technische Standards umzusetzen. Darüber hinaus sieht die Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft insbesondere diese Maßnahmen vor: eine Schul-Cloud, Regionale Kompetenzzentren Digitalisierung, eine OER-Informationsstelle, Weiterentwicklung von Studiengängen , einen Bundespreis Digitale Bildung und Berufsbildung 4.0: Mit der bereits gestarteten Initiative Berufsbildung 4.0 unterstützt das BMBF den digitalen Wandel in der beruflichen Bildung.
    Mehr Informationen: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.bmbf.de:8001/de/bildung-digital-3406.html


    Kartenset für den Unterricht mit unterschiedlichen Lerngruppen und zur inklusiven politischen Bildung

    Was bedeutet Demokratie eigentlich? Und worin unterscheidet sie sich von einer Diktatur? Diese und andere grundlegenden Fragen will das neue Bilderset „Ansichtssache(n)!“ konkret und möglichst unkompliziert verdeutlichen. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist es jetzt erschienen. Das Bilderset ermöglicht als Lernmedium breite Zugänge zu unterschiedlichen Lerngruppen und eignet sich insbesondere auch für die Verwendung in der inklusiven politischen Bildung. Es regt zu Diskussionen an, die weder abstrakt noch kompliziert sind.  50 Zeichnungen im ersten Teil des Bildersets sind als „Gegenteil-Paare“ konzipiert: jeweils ein Bild steht im Einklang mit den Verfassungsprinzipien, das andere dagegen. Um auf die wesentliche Bedeutung hinzuführen, zeigen die Zeichnungen oft modellhafte, ideale Situationen und unterscheiden sich damit auch vom Alltag. Die 50 Fotos im zweiten Teil folgen diesem Aufbau. Motive zu den Grundrechten dienen teils der Veranschaulichung einzelner Aspekte, teils illustrieren sie Zusammenhänge, und schließlich werden auch Spannungsfelder zwischen Verfassungsanspruch und Verfassungswirklichkeit thematisiert. Das Kartenset gliedert sich in elf Themenfelder wie Demokratie, Sozialstaat, Glaubensfreiheit, Gleichberechtigung oder Privatsphäre. Hinweise und Anregungen für Lehrkräfte ergänzen das Lernmedium. Das Set kostet 17,50 EUR plus 6,50 EUR Versandpauschale und kann ausschließlich im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.lpb-bw.de/shop.


    BfV-Handreichung für Flüchtlingshelfer

    Inneres/Kleine Anfrage; Berlin: (hib/STO) Eine Publikation des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) mit dem Titel "Wie erkenne ich extremistische und geheimdienstliche Aktivitäten? Eine Handreichung für Flüchtlingshelferinnen und -helfer" thematisiert die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (18/10302). Darin erkundigt sich die Fraktion danach, inwiefern der Bundesregierung "grundsätzlich konkrete Aktivitäten ausländischer Nachrichtendienste im Zusammenhang mit Geflüchteten" bekannt sind. Auch will sie unter anderem wissen, welche Maßnahmen das BfV konkret trifft, "um das Ausspähen regimekritischer Flüchtlinge durch Geheimdienste aus den Herkunftsländern zu unterbinden".



    Kirchenpolitische Informationen

    Eva Maria Welskop-Deffaa neuer Vorstand des Deutschen Caritasverbandes

    Eva Maria Welskop-Deffaa (57) wurde zum Vorstand des Deutschen Caritasverbandes gewählt. Sie tritt darin die Nachfolge von Prof. Georg Cremer als Vorstand Sozial- und Fachpolitik an, der im kommenden Jahr das Rentenalter erreicht. Frau Welskop-Deffaa wird ihr Amt am 01. Juli 2017 antreten.


    Video-Projekt "Die Bibelerzähler"

    katholisch.de und Bistum Speyer präsentieren Video-Projekt "Die Bibelerzähler"
    Ganz in schwarz gehalten, konzentrieren sich die ruhigen Videoaufnahmen auf den Erzählenden, auf seine Gestik und seine Mimik. So entsteht eine sehr authentische, fast private Atmosphäre, die die Zuschauer in die Geschichte hineinzieht und ihnen einen neuen Zugang zu den jahrtausendealten Erzählungen eröffnen kann. Alle Videos der Kooperation sind anschließend auf katholisch.de und auf YouTube abrufbar.


    Impulse der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz zu den Herausforderungen der Digitalisierung

    Unter dem Titel „Medienbildung und Teilhabegerechtigkeit“ veröffentlicht die Publizistische Kommission der Deutschen Bischofskonferenz am 28.  Oktober 2016 Impulse zu den Herausforderungen der Digitalisierung. Weitere Infos finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Ökumenischer Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main

    Der 3. Ökumenische Kirchentag wird im Jahr 2021 in Frankfurt am Main stattfinden. Der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) haben am Freitag, dem 18. November 2016, die Einladung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und des Bistums Limburg nach Frankfurt angenommen.



    Europapolitische Informationen

    Erasmus+: Aufruf für 2017 veröffentlicht

    Am 20.10.2016 hat die EU-Kommission die Ausschreibung sowie den Programmleitfaden für 2017 für das EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, Erasmus+, veröffentlicht. Das Gesamtbudget hat sich im Vergleich zum Budget 2016 um knapp 13 Prozent auf 2.157,1 Millionen Euro erhöht. Als Antragsfristen wurden folgende Daten festgelegt: 1. Mobilitäten von Einzelpersonen im Bereich allgemeine und berufliche Bildung: 2. Februar 2017; 2. Mobilitäten von Einzelpersonen im Bereich Jugend: 2. Februar 2017, 26. April 2017 und 4. Oktober 2017; 3. Strategische Partnerschaften im Bereich allgemeine und berufliche Bildung: 29. März 2017; 4. Strategische Partnerschaften im Bereich Jugend: 2. Februar 2017, 26. April 2017 und 4. Oktober 2017.Wie im Programmjahr 2016 wird auch 2017 ein Schwerpunkt auf Projekte der sozialen Inklusion, insbesondere von Flüchtlingen und Migrant(inn)en, gelegt.Die 2016 eingeführte Neuerung, sowohl kleine Partnerschaften zum Austausch guter Praktiken, als auch größere Partnerschaften zur Unterstützung innovativer Methoden und Produkte beantragen zu können, wird auch 2017 fortgeführt. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    EU und Kanada unterzeichnen Handels- und Partnerschaftsabkommen

    Die EU und Kanada haben am 30. Oktober 2016 das umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA unterzeichnet. Beim 16. EU-Kanada-Gipfel unterzeichneten beide Seiten außerdem ein weiteres Abkommen über eine strategische Partnerschaft, um in außenpolitischen Bereichen wie Frieden und Sicherheit in der Welt, wirtschaftliche und nachhaltige Entwicklung sowie Freiheit, Sicherheit und Recht intensiver zu kooperieren. Weitere Infos Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Jugendarbeitslosigkeit: MEPs fordern mehr Geld für Beschäftigungsinitiative

    Die enttäuschenden Ergebnisse der Jugendgarantie, eigentlich Vorzeigeprogramm der EU, ernten vielerorts scharfe Kritik. Um Jugendarbeitslosigkeit effektiv zu bekämpfen, soll Brüssel nun mehr Mittel und Zeit in das Projekt investieren. In einem gemeinsamen Schreiben an EU-Beschäftigungskommissarin Marianne Thyssen und Noch-Vizepräsidentin Kristalina Georgieva bitten zwei Europaabgeordnete Kommission, das Programm stärker zu fördern, berichtete EurAktiv am 3. November 2016. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Antragswerkstatt: Erfolgreich in Erasmus+

    Wir unterstützen Sie bei der Ausarbeitung Ihrer Projektidee: Die Antragswerkstatt für Institutionen der Erwachsenenbildung, die 2017 einen Antrag in der Erasmus+ Leitaktion Strategische Partnerschaften stellen möchten, findet am 17. Januar 2017 in Bonn statt. Externer Link, ffnet in neuem FensterWeitere Informationen.



    Stellenausschreibungen

    Leitung der Heimvolkshochschule "Heinrich-Lübke"

    Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) sucht für das Heinrich-Lübke-Haus zum 1. Juli 2017 eine Geschäftsführung, die gleichzeitig die Leitung der Heimvolkshochschule "Heinrich-Lübke" wahrnimmt. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2017. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.
    Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.lag-kefb-nrw.de/service/stellenausschreibung/


    kfd sucht Referentin für Gesellschaftspolitik

    Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) sucht möglichst zum 1. März 2017 für die Abteilung Politik/Gesellschaft in der Bundesgeschäftsstelle in Düsseldorf eine Referentin für Gesellschaftspolitik mit einem Beschäftigungsumfang von 100% (z.Zt. 39 Wochenstunden)
    Die Abteilung Politik/Gesellschaft entwickelt die Themen der Frauen- und Gesellschaftspolitik der kfd gemeinsam mit den zuständigen Gremien des Bundesverbandes. Sie unterstützt die Verbandsverantwortlichen bei der politischen Lobbyarbeit und führt gesellschafts- und verbandspolitische Bildungsangebote und Projekte durch.
    Wir erwarten von Ihnen:einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss in Soziologie, Politik oder vergl. Fächern, nachgewiesene Kenntnisse in der Geschlechterforschung, Erfahrungen in Frauenbildungsarbeit, gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit, schnelle und gründliche Recherchearbeit, konzeptionelles Denken, Belastbarkeit und die Bereitschaft zu Dienstreisen, Kooperations- und Teamfähigkeit, Eigeninitiative und die Fähigkeit, selbstständig Veranstaltungen und  Projekte durchzuführen, möglichst Verbandserfahrung, Identifikation mit den Zielen des Verbandes, Mitgliedschaft in der katholischen Kirche.
    Wir bieten Ihnen: große Gestaltungsmöglichkeiten mit Eigenverantwortung in einem herausfordernden Arbeitsfeld und eine Vergütung nach TVÖD/KAVO, zusätzliche betriebliche Altersvorsorge und weitere soziale Leistungen
    Bitte senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung bis zum 15.12 2016 an:
    kfd-Bundesverband e.V.,Bundesgeschäftsführerin Beate Kruse, Postfach 32 06 40, 40241 Düsseldorf, Interner Linkbeate.kruse@kfd.de



    Bitte beachten Sie:
    Disclaimer/Impressum: Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie Mitglied der KEB sind oder anderweitig mit der KEB im Kontakt stehen. Wenn Sie Anregungen zu Inhalt und Gestaltung des Newsletters haben, schreiben Sie uns eine kurze E-Mail. Haben Sie kein Interesse an einem weiteren Bezug: Nutzen Sie den in der Kopfzeile platzierten Link Abbestellen.

    Herausgeber des Newsletters: Katholische Erwachsenenbildung Deutschland - Bundesarbeitsgemeinschaft e. V.
    Rheinweg 34 | 53113 Bonn | Tel.: 0228/902470 | Fax: 0228/9024729 | E-Mail: keb@keb-deutschland.de.
    Keine Haftung für Links und die Inhalte verlinkter Websites.