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Katholische Erwachsenenbildung Deutschland - Bundesarbeitsgemeinschaft e. V.
KEB Newsletter 1/2016

Gott liebt die Fremden
(Dtn 10,18)

Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern ein gutes Neues Jahr. Auch in diesem Jahr wird uns die Angebotsentwicklung für die neu zu uns gekommenen oder noch kommenden Menschen beschäftigen. Wie eigentlich immer, gibt es viel zu tun.

Herzlich begrüßen wir die Leserinnen und Leser des idb-Dienstes. Im Rahmen der Umfirmierung der „BAG Berufliche Bildung“ zur „Ständigen Fachkonferenz Berufliche Bildung in der KEB Deutschland“ ging die Geschäftsführung an die KEB über. Vor dem Hintergrund dieser Änderung und einem verschlankten Beitragswesen wurde beschlossen, den idb-Dienst einzustellen. Stattdessen erhalten dessen Leserinnen und Leser ab diesem Jahr den kostenfreien KEB-Newsletter, in dem nun immer unter der Rubrik „aus der Ständigen Fachkonferenz“ (3. Punkt) die Informationen zur beruflichen (Weiter)Bildung geliefert werden.

Dieses Jahr ist Karneval schon sehr früh, deshalb hier schon mal die Information, dass die KEB-Geschäftsstelle von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag geschlossen bleibt. Ab Aschermittwoch sind wir wieder für Sie da.

 

 

 
Unsere Kontaktdaten:

Katholische Erwachsenenbildung Deutschland -
Bundesarbeitsgemeinschaft e. V.
Rheinweg 34
53113 Bonn

Tel.: 0228/902470
Fax: 0228/9024729

keb@keb-deutschland.de
www.keb-deutschland.de

Die Themen dieses Newsletters

Von der KEB Deutschland:

Von den Mitgliedern:

Aus der Ständigen Fachkonferenz Berufliche Bildung

Bundespolitische Informationen

Kirchenpolitische Informationen

Europapolitische Informationen

    Stellenausschreibungen


    Von der KEB Deutschland

    Stellen Sie Ihr erfolgreiches Projekt im KEB-Jahresbericht vor

    Auch in diesem Jahr möchte die KEB erfolgreiche Projekte ihrer Mitglieder aus den Bereichen der allgemeinen, der politischen, der beruflichen, der Familien-, der Grund- und der theologischen Bildung in Ihrem Jahresbericht 2015/2016 veröffentlichen (ca. 3000 Zeichen). Der Redaktionsschluss wäre der 8.4.2016.
    Wenn Sie ein Bildungsprojekt in diesem Zeitraum durchgeführt haben und dieses Angebot nutzen möchten, dann melden Sie sich bitte bis zum 1.2.16 unter Kurzangabe des Inhalts (1-3 Sätze) an hoffmeier@keb-deutschland.de.


    Pressemitteilung der KEB zum Welttag des Migranten und Flüchtlings

    „Integration bedeutet Kraftanstrengung und Bereicherung für Zuwandernde und Aufnahmegesellschaft, und sie muss so früh wie möglich beginnen!“ – sagt Elisabeth Vanderheiden, Vorsitzende der KEB Deutschland und verweist auf die ungebrochen hohe Solidaritätsbewegung sowie auf die zahlreichen Bildungsangebote für Flüchtlinge und für ehrenamtliche Helfer der Katholischen Erwachsenenbildung. „Mit der Öffnung der Integrationskurse für Flüchtlinge hat die Bundesregierung einen ersten wichtigen Schritt getan, dem aber angesichts des Lehrkräftemangels noch weitere folgen müssen um die Qualität und Attraktivität dieses Berufsfeldes zu erhöhen!“, so Vanderheiden weiter. Des Weiteren sieht die KEB Deutschland es als dringend notwendig an, neben den Sprach- und Willkommenskursen, schnell einen Zugang zum Arbeitsmarkt für die Flüchtlinge zu eröffnen sowie politische und interkulturelle Bildung für Zuwandernde und die Aufnahmegesellschaft stärker in den Fokus der politischen Förderung zu rücken. Das Konzept der Interkulturellen Öffnung sollte aus Sicht der KEB dabei handlungsleitend sein.
    Die gesamte Pressemitteilung finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Digitale Teilhabe für alle ermöglichen

    Die KEB Deutschland begrüßt gemeinsam mit den Verbänden der Weiterbildung die Absicht der Bundesregierung, eine Strategie „Digitales Lernen“ zu entwickeln. Die Unterzeichner des Positionspapiers sehen die Notwendigkeit, Maßnahmen für eine zukunftsorientierte und innovative Weiterbildung zu ergreifen, die die Menschen auf die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft vorbereiten und allen Menschen die Chance auf digitale Teilhabe ermöglichen. Wichtig sei  es, nicht nur Schule, Hochschule und berufliche Bildung, sondern auch die Weiterbildung in die Strategie mit einzubeziehen. Das Positionspapier finden Sie Interner Linkhier.


    Fachtagung: Die Reformation – ein Bildungsgeschehen?

    Unter dem Titel „Die Reformation – ein Bildungsgeschehen? Historische Einordnung, ökumenische Perspektiven – ein Beitrag der katholischen Erwachsenenbildung in Deutschland“ findet vom 28.-29. Oktober 2016 im Roncalli-Haus Magdeburg eine Fachtagung statt.
    Die Tagung geht u.a. dem historischen Zusammenhang zwischen der Reformation und dem neuzeitlichen Bildungsideal und Bildungswesen nach und vergleicht den reformatorischen Zugang zum Verhältnis von Glaube, Vernunft und Bildung mit dessen  Bestimmung in der gemeinsamen (auch vorreformatorischen) kirchlichen Tradition und im katholischen Bereich.
    U.a. mit Dr. Günter Frank, Bretten/Karlsruhe;  Prof. Dr. Johanna Rahner, Tübingen und Prof. Dr. Jörg Splett, St. Georgen Frankfurt/Main.
    Veranstalter: Katholische Erwachsenenbildung Deutschland in Kooperation mit dem Projekt „2017: Neu hinsehen! Ein katholischer Blick auf Luther“ (KEB Sachsen-Anhalt und Akademie Bistum Magdeburg) und der Europäischen Melanchthon-Akademie, Bretten. Das Projekt wird gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien auf Beschluss des Deutschen Bundestages, dem Land Sachsen-Anhalt und dem Bistum Magdeburg.
    Das vorläufige Programm finden Sie Interner Linkhier. Der offizielle Flyer wird im März vorliegen.


    Fachtagung: Grundbildung: Definition – Themenfelder – Zielgruppen? Der Versuch einer Begriffsbestimmung

    Herzliche Einladung zur Fachtagung des Rates der Weiterbildung und des DIE am 20. April 2016 im Tagungshaus Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Berlin.
    Grundbildung ist zu einem Thema geworden. So soll die nächste Leo-Studie über die Alphabetisierung  hinaus auch den  Bereich der Grundbildung  untersuchen. Aber was ist eigentlich genau damit gemeint? Oft wird der Begriff Grundbildung synonym zu  Alphabetisierung verwendet, sodass der Eindruck entsteht, Grundbildung ist gleich Alphabetisierung.  Manchmal wird Grundbildung definiert als das, was Menschen benötigen, um ihnen ein Mindestmaß an Teilhabe in unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Die „Nationale Strategie für Alphabetisierung und Grundbindung in Deutschland“ wiederum stellt Grundbildung in die Anwendungspraxis von Schriftsprachlichkeit im beruflichen und gesellschaftlichen Alltag. Bei den Definitionsversuchen stellt sich gleichermaßen auch die Abgrenzungsfrage. In dieser Fachtagung möchten wir mit der Praxis, Wissenschaft und Politik gemeinsam den Versuch unternehmen, einer einheitlichen Begriffsbestimmung näher zu kommen und sich daraus ergebende Konsequenzen zu erarbeiten.
    Programm und Anmeldung finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Erste Multiplikator/-innen-Schulung "ÜberLebensMittel"

    Das erste Modul der Multiplikator/-innen-Schulung "ÜberLebensMittel" mit den Workshops „Form & Farbe“, „Fotografie“, „Schreibwerkstatt“ und „Theater“  findet am 3.–7. Oktober 2016 in der HVHS Gottfried Könzgen, Haltern am See, statt.
    Das Projekt "ÜberLebensMittel" findet in Kooperation mit der Stiftung ZASS, Misereor und der KEB Deutschland statt. Die Ausschreibung wird voraussichtlich Ende Februar vorliegen.


    Sportlerin Kristin Silbereisen Botschafterin für "Rio bewegt.Uns."

    In Rio de Janeiro finden vom 5. bis 21. August die Olympischen Sommerspiele statt und vom 7. bis 18. September die Paralympischen Spiele. Sportlerinnen und Sportler werden dann in fairem Wettkampf miteinander in den Stadien stehen. In den Armenvierteln der Stadt herrschen aber andere Bedingungen. Wir fordern mit vielen Partnern: Gleiche Startbedingungen für alle!
    Entdecken Sie mit uns Rio und seine Bewohner! Lassen Sie sich von der brasilianischen Lebensfreude und dem Wunsch der armen Bevölkerung auf ein würdevolles Leben anstecken! Werden Sie selbst aktiv, damit sich für Arme in Rio mehr bewegen lässt!
    "Ich finde die Kampagne "Rio bewegt.Uns." super, denn jeder hat das Recht auf Bildung. Dies sollte kein Privileg sein", sagt Silbereisen. "Durch den Sport bekommt man viele Werte vermittelt, wie Fairness, Disziplin, die Fähigkeit auch mit Niederlagen umzugehen, Selbsteinschätzung und Teamfähigkeit. All diese Werte helfen auch im sozialen Leben und neben dem Sport weiter und können einen positiv im späteren Berufsleben unterstützen." Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.rio-bewegt-uns.de


    Crossboccia Bälle und Aktionsflyer zur Rio-Kampagne zu bestellen

    Crossboccia spricht alle Altersgruppen an, ist kreativ, integrativ, dynamisch und bereitet viel Freude. Mit den Crossboccia-Bällen von "Rio bewegt.Uns." kann das Thema der "Werte" erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Es eröffnen sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten. In Gesprächsrunden und Tagungen, bei Veranstaltungen, als Medium in Vorträgen oder Predigten. Sehr schnell kommt man über die Begriffe ins Gespräch. Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.rio-bewegt-uns.de/index.php?id=62
    Den Kampagnen-Flyer finden Sie hier. Sie können ihn für Veranstaltungen etc. bestellen bei: pia.koenig@adveniat.de oder Interner Linkchristina.weise@rio-bewegt-uns.de


    Projekt Kulturbotschaft

    Antragsfristen 2016
    01.02.2016 Antragsfrist für Projekte in der 2. Hälfte 2016
    31.03.2016 Antragsfrist für Projekte in den Sommerferien und in der 2. Hälfte 2016

    Netzwerktreffen 2016
    12.04.2016 und 07.12.2016
    Informationen dazu auf der Projektwebsite Kulturbotschaft: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.kulturbotschaft-online.de/



    Von den Mitgliedern

    Medienpädagogische Trendtagung am 15. Dezember 2015 in Berlin

    (AKSB-Infomail) Rund 90 Teilnehmende aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung diskutierten am 15. Dezember 2015 bei der medienpädagogischen Trendtagung „Digital 2020: Auftrag für Politik, Gesellschaft und Medien“ Auswirkungen des digitalen Wandels auf schulische und außerschulische Bildung. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Veranstaltung in der Hessischen Landesvertretung in Berlin – eine Kooperation des Bonifatiushauses Fulda mit dem AKSB e.V., der Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz, dem Institut für Medienpädagogik und Kommunikation und der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) – stand der im März 2015 vorgestellte Entschließungsantrag der großen Koalition im Deutschen Bundestag „Durch Stärkung der Digitalen Bildung Medienkompetenz fördern und digitale Spaltung überwinden“. Mit Vertretern des Deutschen Bundestages - den Bundestagsabgeordneten Sakia Esken (SPD), Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Rosemarie Hein (Die Linke) -, Vertretern aus Bundesministerium, Kulturministerkonferenz, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Bildungswesen wurden gemeinsam die Konsequenzen und notwendigen Forderungen für die Bildungslandschaft und die Beteiligungsmöglichkeiten am Umsetzungsprozess "Digitale Bildung" ausgelotet und diskutiert. Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.aksb.de/?ID=517&mod=aktuellesdetail



    Aus der Ständigen Fachkonferenz Berufliche Bildung

    Konzept zur Integration von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen

    Die Akademie Klausenhof hat ein innovatives Konzept zur Integration von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen erstellt. Rund 80 Jugendliche, die auch im Klausenhof wohnen, besuchen derzeit das entsprechende Angebot. Die neue Ausgabe der Klausenhof-Zeitung Aktuell beschäftigt sich mit dem Thema. Die jungen Leute erhalten zunächst intensiven Deutschunterricht. Hinzu kommen soziales Lernen sowie kreative und sportliche Angebote. Eine intensive sozialpädagogische Betreuung und psychologische Hilfe gehört ebenfalls zum Konzept. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Richtlinien zur Förderung von Digitalisierung in ÜBS

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat Richtlinien zur Förderung von Digitalisierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) und Kompetenzzentren (Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung) veröffentlicht. Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung.php?B=1122


    Großes Interesse an einmaliger Sprachförderung der Bundesagentur für Arbeit (BA).

    Schnelle und unbürokratische Hilfe zur Sprachförderung von Flüchtlingen mit guter Bleibeperspektive - das war das Ziel des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit im Herbst vergangenen Jahres.
    Das Angebot: Als einmalige Nothilfe bis Ende 2015 beginnende Kurse für Flüchtlinge aus Beitragsmitteln zur Arbeitslosenversicherung zu finanzieren. Mit bis zu 100.000 Kursteilnehmern bis Jahresende wurde gerechnet, tatsächlich meldeten die Bildungsträger bundesweit 222.282 Eintritte innerhalb des zur Verfügung stehenden Zeitraums. 73% der Teilnehmer an den durch die BA finanzierten Sprachkursen kommen aus Syrien, 14% aus dem Irak, 8% aus Eritrea und 5% aus dem Iran. 44% der Teilnehmer jünger als 25 Jahre. 81% sind männlich. Die Gesamtkosten lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau beziffern. Sie werden voraussichtlich zwischen 320 und 400 Mio. Euro liegen.
    Die Finanzierung aus Beitragsmitteln zur Arbeitslosenversicherung war und bleibt eine einmalige Nothilfe. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wird 2016 seine Integrations- und berufsbezogenen Sprachkurse ausbauen. Dafür sind die Geldmittel aus dem Bundeshaushalt zu Recht deutlich aufgestockt worden.
    In der Regel setzt die Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der BA ausreichende Deutschkenntnisse voraus. Die BA kann berufsbezogene Deutschkenntnisse als Bestandteil einer Eingliederungsmaßnahme nach dem Sozialgesetzbuch III (SGB III) bzw. dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) finanzieren,  wenn die fachlichen Inhalte durch sprachliche Elemente ergänzt werden müssen, um das Ziel der Maßnahme zu erreichen. Eine solche Förderung ist jedoch immer nachrangig gegenüber den Angeboten des BAMF. Die Pressemitteilung finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    BA und Deutsche Welle entwickeln speziellen Online-Deutschkurs

    Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Deutsche Welle (DW) werden im Rahmen einer gemeinsamen Kooperation einen speziellen Online-Deutschkurs entwickeln, um die Integration von Flüchtlingen und Migranten in Deutschland weiter zu fördern. Die maßgeschneiderten Lerneinheiten werden ab Herbst 2016 über die Webseiten und mobilen Angebote beider Partner bereitgestellt. Sie sollen  der Zielgruppe insbesondere den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern. Kernstück der Kooperation ist ein umfassendes didaktisches Angebot für Deutschlerner ohne Vorkenntnisse.
    Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/Presse/Presseinformationen/index.htm


    Neuregelungen zum 1.1. Berufsberatung/Ausbildungsvermittlung/Ausbildungsförderung

    Übersicht über die wesentlichen Änderungen und Neuregelungen, die zum 1. Januar bzw. zum Jahresbeginn 2016 im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wirksam werden. Mit dem Gesetz zur Änderung des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch und weiterer Vorschriften werden nun schon zum 1. Januar 2016 ausbildungsbegleitende Hilfen für Geduldete geöffnet. Damit sollen insbesondere Ausbildungsabbrüche verhindert werden. Die Voraufenthaltsdauer für junge geduldete Menschen sowie Inhaber weiterer humanitärer Aufenthaltstitel für den Bezug von Ausbildungsförderung bzw. Berufsausbildungsbeihilfe wird von vier Jahren auf 15 Monate herabgesetzt. Für diese Änderungen war bisher ein Inkrafttreten zum 1. August 2016 vorgesehen. Mit dem Gesetz zur Änderung des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch und weiterer Vorschriften wird dies nun auf den 1. Januar 2016 vorgezogen. Die Änderung umfasst auch die Möglichkeit, die genannten Ausländerinnen und Ausländer früher in Assistierter Ausbildung und mit ausbildungsbegleitenden Hilfen zu unterstützen. Weiter Infos finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Arbeitsagenturzahlen 2015

    Im Jahresdurchschnitt 2015 waren in Deutschland 2.795.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 104.000 Menschen weniger.
    Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren 2015 im Jahresmittel 859.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit im SGB III um 75.000 gesunken. Insgesamt 833.000 Personen erhielten 2015 durchschnittlich Arbeitslosengeld, 55.000 weniger als vor einem Jahr.
    Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben 2015 weiter zugenommen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Erwerbstätigkeit im Jahresdurchschnitt um 329.000 auf 43,03 Millionen gestiegen. Damit erreicht die Erwerbstätigkeit ihren höchsten Stand seit der Wiedervereinigung.  
    Arbeitslose profitieren von dem kräftigen Beschäftigungsaufbau nur in begrenztem Umfang.  Das weist auf strukturelle Probleme auf dem Arbeitsmarkt hin: Oftmals passen die Profile der Arbeitslosen in berufsfachlicher, qualifikatorischer und regionaler Hinsicht nur unzureichend zur Arbeitskräftenachfrage.
    Der Bestand gemeldeter Arbeitsstellen lag im Jahresdurchschnitt bei 569.000 und damit deutlich über dem Wert der Vorjahre. Besonders gesucht waren 2015 Fachleute in den Bereichen Verkehr und Logistik, Verkauf, Metall, Maschinen- und Fahrzeugbau, Mechatronik, Energie und Elektro sowie Gesundheit.
    Die Bundesagentur für Arbeit schließt das Haushaltsjahr 2015 mit einem Überschuss in Höhe von 3,7 Milliarden Euro ab. Der Haushaltsplan für das Jahr 2015 unterstellte ein leichtes Plus in Höhe von 0,4 Milliarden Euro.
    Den ausführlichen Jahresrückblick 2015 finden Sie im Internet unter   Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://statistik.arbeitsagentur.de.


    Seminar Aktuelle Entwicklungen im SGB II

    Termin/Ort: 15. März 2016 in Hannover; Veranstalter: BAG Arbeit
    Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigungsförderung sind dynamische Politikfelder, die die Leistungsanbieter permanent vor sich ändernde Herausforderungen stellen. Das Seminar bietet einen Überblick über neue Entwicklungen und deren Wirkungen. Der Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist dabei besonders wichtig, um eingetretene und sich abzeichnende Veränderungen vor Ort zu bilanzieren. Gleichzeitig sollen Möglichkeiten reflektiert werden, die sich im Rahmen von kommunalen oder bundeslandspezifischen Initiativen eröffnen.
    Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.bagarbeit.de/veranstaltungen/key@1445



    Bundespolitische Informationen

    Richtlinie zur Förderung von Offenen Bildungsmaterialien (Open Educational Resources - OERinfo)

    Der Gegenstand der Förderung teilt sich in zwei Teile auf:
    a.    Informationsstelle
    b.    Maßnahmen zur Sensibilisierung und Qualifizierung
    Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.bmbf.de/foerderungen/


    NachbarschafftInnovation - Gemeinschaft als Erfolgsmodell

    Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der langjährige Förderer Deutsche Bank suchen mit dem Wettbewerb innovative Projekte, die das Potential von Nachbarschaft nutzen und den Mehrwert gemeinschaftlichen Handelns aufzeigen. Gefragt sind zukunftsweisende Ideen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt, Gesellschaft, Kultur oder Bildung, die den Standort Deutschland stärken.Nachbarschaftliches, gemeinsames Handeln und miteinander neu denken lautet daher die Devise.
    Bis zum 3. März 2016 können deutschlandweit (….)soziale und kirchliche Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände (…)  unter Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.ausgezeichnete-orte.de am Wettbewerb teilnehmen. Unter orte@land-der-ideen.de können bis zum 22. Februar 2016 auch Ihre persönlichen Vorschläge für potenzielle Preisträger entgegen genommen und die Ansprache übernommen werden.


    Zuwendungen für Modellprojekte zum Thema Flucht und Asyl von der bpb

    Gefördert und begleitet werden sollen mindestens 20 Modellprojekte im Themenbereich Flucht und Asyl. Antragsfrist: 31.01.2016
    Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.bpb.de/partner/foerderung/217672/modellprojekte-zum-thema-flucht-und-asyl


    Ausschreibungen sollen bald herauskommen für das Programm „Partnerschaften für Demokratie“

    Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ist geplant, voraussichtlich am 1. Februar 2016 ein neues Interessenbekundungsverfahren zu starten, um weiteren Städten und Landkreisen die Möglichkeit zu geben, im Bundesprogramm mitzuwirken und sich nachhaltig für Demokratie und Vielfalt zu engagieren. Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.demokratie-leben.de/bundesprogramm/aktuelles.html


    Veröffentlichung: Fördernde Stiftungen und Fonds, die sich in der Integration und Flüchtlingshilfe engagieren

    Friederike Vorhof: Integration und Flüchtlingshilfe fördern lassen - Fördernde Stiftungen und Fonds, die sich in der Integration und Flüchtlingshilfe engagieren, Berlin Oktober 2015, ISBN 978 131 103 162 4, weitere Infos finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier


    "Menschen stärken Menschen" - Paten, Gastfamilien und Vormünder für eine gelungene Integration

    Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat am 19. Januar  das neue Bundesprogramm "Menschen stärken Menschen" in Berlin vorgestellt. Ziel des Programms ist, Patenschaften zwischen geflüchteten Menschen und hier lebenden Menschen zu fördern und zu unterstützen. Für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge sollen über die Patenschaften hinaus Gastfamilien und Vormundschaften gewonnen werden.
    Ein Wegweiser-Telefon informiert über die Möglichkeiten im Bereich Patenschaft, Gastfamilie und Vormundschaft. Das Wegweiser-Telefon ist unter der Nr. 0 800 200 50 70 von Montag bis Freitag erreichbar.
    Das BMFSFJ möchte mit dem Programm rund 25.000 neue Patenschafts-Tandems in diesem Jahr initiieren. Gefördert werden überwiegend Programmträger, die die Engagement-Infrastruktur auf lokaler Ebene durch finanzielle Mittel oder Expertise unterstützen. Zudem sieht das Programm den Aufbau eines systematischen Wissenstransfers vor, um Erfahrungen aus dem Bereich Patenschafts- und Mentoringprogrammen zu nutzen und auch weiter zu entwickeln.
    Insgesamt stehen für das Programm "Menschen stärken Menschen" Mittel in Höhe von zehn Millionen Euro zur Verfügung. Der weitaus größte Teil des Geldes kommt dem Aufbau, der Qualifizierung und der Begleitung der Paten-Tandems zu gute.
    Hinsichtlich der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge unterstützt das BMFSFJ die Qualifizierung von Fachkräften, damit diese Gastfamilien, Vormünder sowie Patinnen und Paten professionell begleiten können. An zahlreichen Standorten werden Modellprojekte durchgeführt, um Konzepte zur Gewinnung und Begleitung von Gastfamilien, Vormündern und Patinnen bzw. Paten zu erproben. Weitere Informationen finden Sie unter: Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.menschen-staerken-menschen.de



    Kirchenpolitische Informationen

    Sondermagazin zum Kunstprojekt der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“

    Anlässlich des überregionalen Kunst- und Kulturprojektes der Deutschen Bischofskonferenz zum Konzilsjubiläum unter dem Leitwort „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“ (Gaudium et spes) ist jetzt das Sondermagazin „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst im Spiegel der Künste“ im Verlag Herder erschienen. Herausgeber des Magazins ist der Leiter des Kunstprojekts und stellvertretende Vorsitzende der Kommission für Wissenschaft und Kultur der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (Würzburg). Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.dbk.de/nc/presse/details/?presseid=3008



    Europapolitische Informationen

    Antragswerkstatt »Sind wir auf dem richtigen Weg?« Konzeptionelle Anforderungen des EU-Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger«

    4. Februar 2016, 9.00 bis 16.30 Uhr, Haus der Kultur, Weberstraße 61, Bonn
    Das Bürgerschaftsprogramm unterstützt europäische Kooperations-, Begegnungs- und Austauschprojekte, die sich europäischen Fragestellungen widmen. Die Antragswerkstatt »Sind wir auf dem richtigen Weg?« richtet sich an Projektverantwortliche aus Organisationen, Kommunen und Einrichtungen, die einen Antrag zu den Fristen am 1. März oder 1. September 2016 bearbeiten. Schwerpunkt des Seminars sind zentrale Aspekte der Projektkonzeption, die in dem Antrag überzeugend dargestellt werden müssen.
    Weitere Informationen: Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.kontaktstelle-efbb.de/infos-service/veranstaltungen/


    Ausschreibung für Projekte zur Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Hassverbrechen

    Die EU-Kommission hat eine Ausschreibung für transnationale Projekte zur Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Hassverbrechen veröffentlicht. Die Projekte sollen sich auf die drei Prioritäten „Beste Praktiken zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und andere Formen der Intoleranz“, „Kapazitätsbildungsmaßnahmen um Antworten auf Hassverbrechen und Hasspredigen zu stärken“ und „Stärkung und Unterstützung der Opfer von Hassverbrechen“ beziehen. Antragsfrist ist der 18. Februar 2016. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Erasmus+: Mobilitätscharta in der Berufsbildung

    Bis zum 19. Mai 2016 können sich Organisationen auf die Mobilitätscharta in der Berufsbildung 2016-2020 bewerben. Inhaber dieser Charta erhalten ab 2017 die Möglichkeit eines vereinfachten Antragsverfahrens im Rahmen der Leitaktion 1 von Erasmus+ „Mobilität für Auszubildende und Lehrkräfte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung“. Voraussetzung ist, dass seit 2007 mindestens drei Mobilitätsprojekte in der beruflichen Bildung durchgeführt worden sind und die Mittelausschöpfungsrate für die letzten drei abgeschlossenen Projekte im Durchschnitt mindestens 80% betragen hat. Zur Evaluierung der eigenen Internationalisierung hat die Nationale Agentur NABIBB einen Selbsteinschätzungsbogen entwickelt. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Projektförderung: Abschaffung von körperlicher Züchtung von Kindern

    Die EU-Kommission hat einen Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen zur Abschaffung von körperlicher Züchtigung von Kindern veröffentlicht. Konsortien aus mindestens fünf Einrichtungen aus mindestens drei verschiedenen Ländern können Projektförderung für die Entwicklung einer Methodik zur Abschaffung der körperlichen Züchtigung von Kindern beantragen. Antragsfrist ist der 3. März 2016. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Förderprioritäten für den ersten Aufruf im Programm „Urban Innovative Action“

    Der erste Aufruf in dem aus EFRE-Geldern gespeisten Programm „Urban Innovative Action“ wird sich neben der Energietransition auf städtische Armut und benachteiligte Quartiere, die Integration von Migranten und Flüchtlinge sowie auf die Schaffung von Arbeitsplätzen in der lokalen Wirtschaft beziehen. Hauptantragsteller muss eine Gemeinde sein, die Caritas kann sich als Projektpartner beteiligen. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Erasmus+ - Key Action 3

    Hiermit möchte ich Sie auf den Aufruf der Europäischen Kommission "Erasmus+ - Key Action 3: Erasmus + Initiatives for policy innovation - European policy experimentations" hinweisen, der möglicherweise für Sie oder Einrichtungen aus Ihrem Netzwerk interessant sein könnte. Weitere Informationen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    Symposium zum Thema "Auf der Flucht - Flucht, Asyl und Erwachsenenbildung"

    Die österreichische EAEA-Mitgliedsorganisation Bildungshaus Schloss Retzhof wird am 1. und 2. Februar 2016 ein Symposium zum Thema "Auf der Flucht - Flucht, Asyl und Erwachsenenbildung" abhalten. Tania Berman, Referentin für Politik bei EAEA, wird bei der Veranstaltung am 1. Februar über das Thema "Europäische best practices der Erwachsenenbildung als Integrationsmaßnahme" sprechen. Organisationen aus der Erwachsenenbildung sind herzlich eingeladen, um an diesem thematisch sehr relevanten Symposium teilzunehmen. Die Konferenzsprache ist Deutsch, und der Seminarbeitrag beträgt 100 EUR bzw. 25 EUR für Studierende (inklusive Pausenverpflegung).


    AMIF - neuer Aufruf zur Einreichung von transnationalen Projektvorschlägen

    Obwohl hier die Konkurrenz mit Sicherheit sehr hoch ist möchten wir Ihnen den Aufruf für den AMIF speziell für Integration nicht vorenthalten.
    Wichtigste Eckdaten:
    - 4 Partner aus vier Ländern
    - Die Kofinanzierungsrate liegt bei maximal 90%, die restlichen 10% müssen aus anderen Quellen gedeckt werden
    - Die beantragte Fördersumme muss mindestens 350.000€ und darf maximal 650.000€ betragen.
    - Die maximale Projektlaufzeit beträgt 24 Monate, voraussichtlicher Projektstart ist im 4. Quartal 2016
    - Antragfrist: 29. Februar 2016 um 12:00 Uhr.
    Den Aufruf der Europäischen Kommission zur Einreichung von Projektvorschlägen finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    European guidelines for validating non-formal and informal learning

    Cedefop has recently published European guidelines for validating non-formal and informal learning. The guidelines are written for individuals and institutions responsible for the initiation, development, implementation and operation of validation arrangements. The ambition of the guidelines is to clarify the conditions for implementation, highlighting the critical choices to be made by stakeholders at different stages of the process. Externer Link, ffnet in neuem FensterMore Information.



    Stellenausschreibungen

    AKSB-Ausschreibung Sachbearbeitung Bildung

    Der AKSB e.V.  sucht zum 1. März 2016 eine/n Mitarbeiter/in für die Sachbearbeitung Bildung. Bewerbungsfrist ist der 31. Januar 2016.
    Externer Link, ffnet in neuem FensterZur Stellenausschreibung.


    Bitte beachten Sie:
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