Zeitschrift EB 3/2013

Sterben, Tod und (Un-)Endlichkeit

Als wir dieses Heft planten, hatten wir uns vorgenommen, den Bestatter Fritz Roth um einen Beitrag zu bitten. Seine neue Art, mit dem Sterben und der Trauer umzugehen, hatte uns inspiriert, sich näher mit diesem Thema zu befassen. Dazu ist es leider nicht mehr gekommen; denn Fritz Roth ist selbst überraschend an Krebs gestorben. Zu seinem Gedenken haben sich nun seine Kinder bereit erklärt, einen Text über die besondere Lebensleistung des Vaters zu verfassen. Ebenso bewegend ist das Interview mit Theologieprofessor Albert Biesinger, der selbst ein Nahtoderlebnis hatte und darüber hinaus ausführlich berichtet. Wir sehen. der Tod umgibt unser Leben - mehr als wir denken. Eindrucksvoll ist auch die Analyse von Andreas Kruse über den Umgang mit dem Tod in der Geriatrie und am Beispiel von Johann Sebastian Bach. Dieter Nittel bricht das Thema hingegen auf die Arbeit der Erwachsenenbildung herunter, und zahlreiche Beispiele aus der Praxis illustrieren die Vielfalt der Arbeit vor Ort.
Bei der Konzeption des Heftes hat die Kommission Altenbildung der KEB wesentlich mitgewirkt. Wertvolle Einblicke in die Arbeit eines Hospizes hat mir dankenswerter Weise Johannes Kevenhörster, Leiter des Hospizes St. Hildegard in Bochum, gegeben.

Michael Sommer

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