Konzeption und Zielsetzung

Ziel des Projektes war es, die Teilhabechancen von Menschen mit Migrationshintergrund an Angeboten kultureller Bildung zu erhöhen, um sie damit generell stärker am lebenslangen Lernen zu beteiligen. Darüber hinaus sollte ein Konzept zum Erwerb interkultureller Kompetenz  für Lehrende in der Erwachsenenbildung entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Dieses Projekt wollte helfen, den Grad der interkulturellen Kompetenz der MultiplikatorInnen zu erhöhen. Es sollte auch eruiert werden, wie es ermöglicht werden kann, mehr MultiplikatorInnen und WeiterbildnerInnen in der Erwachsenenbildung mit Migrationshintergrund für die kulturelle Bildung zu gewinnen.
Dazu sollten die folgenden Teilziele beitragen:

  • Das Projekt will Hemmnisse der Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund an der kulturellen Bildung umfassend identifizieren und Wege zu ihrer Beseitigung aufzeigen.
  • Die beteiligten Bildungseinrichtungen entwickeln in Erprobungsseminaren Modelle für die Partizipation von MigrantInnen an kultureller Bildung.
  • Eine stärkere Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund wird nur erfolgreich sein, wenn sich nicht nur Lehr-Lern-Arrangements verändern, sondern auch Erwachsenenbildungseinrichtungen verändern und interkulturell öffnen. Wie dies bewerkstelligt werden kann, will das Projekt exemplarisch erproben. Deshalb richtet sich das Fortbildungsangebot insbesondere an pädagogische und/oder  in der Planung tätige Fachkräfte der Erwachsenenbildungseinrichtungen.
  • Neben der Forschungs- und Entwicklungsintention hat das Projekt auch eine Qualifikationsdimension: Damit eine passgenaue Ansprache und Angebotsentwicklung ermöglicht wird, ist eine Grundvoraussetzung, dass die MultiplikatorInnen in der Weiterbildung interkulturelle Kompetenz besitzen. Deshalb will dieses Projekt den Grad der interkulturellen Kompetenz der MultiplikatorInnen vor dem Hintergrund der kulturellen Bildung erhöhen.

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