Forschungsinstitut für Philosophie (FIPH) – wissenschaftliche Begleitung des Projekts

Die Veranstaltungen der Praxiseinrichtungen gaben dem Forschungsinstitut für Philosophie ein breites Betätigungsfeld zur wissenschaftlichen Erforschung und Evaluation des Projektes. Der Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung wurde im September 2005 der KBE übergeben und auf einer Fachtagung der Öffentlichkeit vorgestellt. Zentrale Forschungsaufgabe war es, wissenschaftlich zu klären, welche Chancen für ethisch-moralische Verständigungsprozesse in einer internetgestützten Kommunikation liegen. Der über dreihundert Seiten starke Bericht ist gegliedert in drei Bereiche:

  • qualitative Forschung in Form von teilnehmender Beobachtung, Einzel- und Gruppeninterviews sowie Auswertungsgespräche mit Teilnehmenden und Veranstaltenden;
  • quantitative Forschung durch Auswertung von Fragebögen und themenspezifischen Mini-Umfragen;
  • Textanalyse der Foren und Chats.

Der Umgang mit dem Internet wird im Bericht als unverzichtbare Kulturtechnik gesehen. Die Präsenz im Internet wird zum selbstverständlichen Mittel der Öffentlichkeitsarbeit und E-Mail-Kommunikation gängiges Instrumentarium zur Zielgruppenansprache bei der Werbung für Bildungsangebote. Auf dieser Basis bieten internetbasierte Bildungsangebote Erwachsenenbildungseinrichtungen gute Chancen, ethisch-relevante Themen in der Öffentlichkeit zu platzieren und Lernerfolge bei den TeilnehmerInnen ihrer Bildungsformate zu erzielen. Als besonders erfolgreich werden Blended-Learning-Konzepte angesehen, die mit einer engen Verzahnung von Präsenzveranstaltungen und Online-Kommunikation arbeiten. Der Bericht untersucht detailliert, wie die Virtualität der Internet-Kommunikation die Verständigung über ethische Fragen prägt.
Der Forschungsbericht kann auf dem Ethikserver eingesehen und heruntergeladen werden (Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.treffpunkt-ethik.de/dokumente/detail.asp?id=2637).
In überarbeiteten Auszügen gehen die Ergebnisse des Forschungsberichts in die KBE-Publikation ein.

Prof. Kruip bei der Projekttagung in Münster, 2006

Kontaktdaten:
Forschungsinstitut für Philosophie Hannover (FIPH)
Ansprechpartner: Prof. Dr. Gerhard Kruip
Gerberstr. 26
30169 Hannover
Tel.: 0611-1640930/49
E-Mail:kruip@fph.de
Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.flph.de

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