Dokumentation zur Fachtagung am 13. Juni 2008 in Köln

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Interner LinkDokumentation Teil I

Interner LinkDokumentation Teil II

Projekttagebuch

13.6.2008
Abschlussfachtagung

Fast 100 interessierte Personen machten sich am 13.6.2008 auf den Weg ins Kölner Maternushaus, um der Abschlussfachtagung des Projektes „Generationen lernen gemeinsam: Nachhaltigkeit“ beizuwohnen.
Im Rahmen der Tagung sollten die Erfahrungen der 15 Projektstandorte an die institutionelle Erwachsenenbildung anschlussfähig gemacht werden. Auf der Fachtagung wurden von daher zum einen die konkreten Ergebnisse des Modellprojekts aus Sicht der Praxis und der wissenschaftlichen Begleitung vorgestellt. Zum anderen wurden Experten aus der Erwachsenenbildung, aus der Jugendbildung und aus dem Kontext der Nachhaltigkeit gebeten, diese Ergebnisse aus verschiedenen Blickrichtungen zu reflektieren und damit für die Teilnehmer der Fachtagung Impulse zur Diskussion und Auseinandersetzung zu liefern.
Im Laufe der Tagung waren alle 15 Projektstandorte mit Postern von ihren Praxisprojekten und als persönliche Ansprechpartner präsent.
Nach einer Begrüßung durch Eva-Maria Antz, die durch die Tagung führte, und Markus Tolksdorf, dem Geschäftsführer der KBE, erfolgten einführende Grußworte von  Lore Wieland, RD’in im Bundesministerium für Bildung und Forschung und durch Karin Kortmann, Parlamentarische Staatsekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Im Anschluss daran stellten Prof. Dr. Annette Scheunpflug, Julia Franz und Norbert Frieters das Gesamtprojekt, die zentralen konzeptionellen Grundüberlegungen der Fortbildung und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung vor.
Darauf aufbauend erfolgten Impulse für die Praxis zum Intergenerationellen Lernen aus der Sicht der Erwachsenen- und Seniorenbildung durch Prof. Dr. Rudolf Tippelt von der Ludwig-Maximilians-Universität München, zur Rolle von Jugendlichen in intergenerationellen Lernprozessen durch Dr. Hans Hobelsberger, Referent in der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der deutschen Bischofskonferenz, und zu sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten Nachhaltigkeit als Verantwortung aller Generationen durch Dr. Wolfgang Kessler, dem Chefredakteur von Publik-Forum.
In anschließenden Workshops wurden die Impulse der Experten und die Erfahrungen der Teilnehmenden ausgetauscht und diskutiert. Die Workshops behandelten folgende Themen:
1. Gelingensbedingungen und Stolpersteine intergenerationellen Lernens im Kontext der Nachhaltigkeit
2. Lernkonzepte intergenerationellen Lernens
3. Nachhaltigkeit und Generationen 
4. Vernetzungsmöglichkeiten im Kontext einer intergenerationellen Bildung für nachhaltige Entwicklung
 
Die Chancen und Grenzen einer intergenerationellen Bildung in der Erwachsenenbildung wurden danach in einer Podiumsdiskussion erörtert, ehe Reinhard Hohmann von der KBE mit seinen abschließenden Betrachtungen die Fachtagung humorvoll abrundete.
Zahlreiche Teilnehmer der Fachtagung zeigten sich begeistert über das, was die 15 Projektstandorte im Rahmen des Projektes entwickelt haben, wie das Gesamtprojekt und die Fortbildung konzipiert waren und welche Ergebnisse die wissenschaftliche Begleitung zu Tage förderte.

12.6.2008
Zur dritten abschließenden Praxiswerkstatt traf sich die Lerngruppe am 12.6. in Köln, um das Gesamtprojekt zu reflektieren und gemeinsam Abschied zu feiern. Nach einem ausführlichen Rückblick auf die letzten 18 Monate gab es noch zwei Höhepunkte. Zum einen erfolgte ein gemeinsamer Besuch des intergenerationell entwickelten und aufgeführten Theaterstücks „Nach und die Sintflut“ im Kölner Domforum. Das Theaterstück wurde vom Projektstandort VHS Münster initiiert und begleitet. Zum anderen überreichten Markus Tolksdorf, Geschäftsführer der KBE, Dr. Hartmut Heidenreich, Vorstandsmitglied der KBE, und  Norbert Frieters, Projektleiter, zum Abschluss der Fortbildung allen Teilnehmenden ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildung.

3.6.2008
Die Steuerungsgruppe tagte zur Präsentation der Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung sowie zur Vorbereitung der Fachtagung in Frankfurt. Der Bericht des Forschungsteams der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Annette Scheunpflug und Julia Franz) wurde vorgestellt und ausführlich diskutiert. Gemeinsam wurde entschieden, welche Forschungsergebnisse auch auf der Fachtagung präsentiert werden sollen.

11.3.2008
Die Ausschreibung/der Flyer zur abschließenden Fachtagung des Projektes am 13.6. in Köln liegen vor und wurden bereits per Email verschickt. Unmittelbar erfolgten die ersten Anmeldungen. Das Ziel der Fachtagung ist es, die Erfahrungen der 15 Projektstandorte an die institutionelle Erwachsenenbildung anschlussfähig zu machen. Auf der Fachtagung werden von daher zum einen die konkreten Ergebnisse des Modellprojekts aus Sicht der Praxis und der wissenschaftlichen Begleitung vorgestellt. Zum anderen werden Experten diese Ergebnisse aus verschiedenen Blickrichtungen reflektieren.

29.2.2008
Im Anschluss an die Praxiswerkstatt trat auch nochmals die Steuerungsgruppe zusammen, um einerseits die Praxiswerkstatt zu evaluieren und andererseits die Planungen im Hinblick auf die abschließende Fachtagung und die Abschlusspublikation zu konkretisieren.
In diesem Zusammenhang wurde von der Steuerungsgruppe sowohl die Praxiswerkstatt als auch das Spektrum der Praxisprojekte sehr positiv bewertet.

28.2.2008
Am 27. und 28.2. traf sich die Lerngruppe zu ihrer zweiten und letzten Praxiswerkstatt im Katholisch Sozialen Institut in Bad Honnef.
Am ersten Tag der Praxiswerkstatt fand die Gruppe nach langer Trennung wieder zusammen und reflektierte intensiv die Erfahrungen bei der Planung und Umsetzung der eigenen Praxisprojekte in den vergangenen Monaten.
Am zweiten Teil stieß auch die Steuerungsgruppe des Projektes hinzu und es ergab sich die Gelegenheit. die Erfahrungen und Ergebnisse der Projektstandorte mit den Vertretern der Steuerungsgruppe zu diskutieren. Dabei standen sowohl die Analyse von Gelingensbedingungen und Schwierigkeiten einer intergenerationellen Bildung für nachhaltige Entwicklung als auch konkrete Konsequenzen für die Erwachsenenbildung und die KBE im Mittelpunkt.

31.1.2008
Die meisten der Maßnahmen und Vorhaben in 15 Projektstandorten sind abgeschlossen. Die diesbezüglichen Berichte gehen zur Zeit in der KBE ein. Das Spektrum der Projekte umfassend eine breite Vielfalt unterschiedlicher Ansätze, Lernformen und Veranstaltungstypen. Neben klassischen Wochenendseminaren oder über mehrere Wochen andauernde Kursreihen gab es unter anderem auch eine Zukunfstwerkstatt, ein Hochschulseminar, einen Radioworkshop, ein über viele Monate dauerndes Theaterprojekt, eine Internetplattform, und alternative Stadtführungen und Exkursionen. Die behandelten Nachhaltigkeitsthemen befassten sich vor allem mit Fragen der globalen sozialen, ökologischen und ökonomischen Interpendenz, der Energiegewinnung und -nutzung, des Klimawandels, der Ernährung, des lokalen und biologischen Anbaus, der nachhaltigen Gestaltung von Lern- und Arbeitsorten und des nachhaltigen Bauens und Wohnens.

20.12.2007
Die Projektleitung folgte der Einladung des Projektstandortes KEB Regensburg-Land, das Gesamt-Projekt dort zu präsentieren und im Rahmen einer Veranstaltung der Hochschule Regensburg vorzustellen.

13.12.2007
Die Kommission Altenbildung der KBE hatte zu einem Fach-Gespräch nach Mainz eingeladen, um mit Experten aus dem Kontext des intergenerationellen Lernens aus Wissenschaft und Praxis das diesbezügliche Konzeptpapier der Kommission zu diskutieren. Die wissenschaftliche Begleitung sowie die Projektleitung waren bei diesem Fachgespräch als Experten geladen mit zu diskutieren.

30.11.2007
Am 24. und 25. November fand an der National University of Ireland in Galway die Konferenz "Developments Futures" statt. Das Projekt "Generationen lernen gemeinsam Nachhaltigkeit", wurde hier im Rahmen eines Workshops vorgestellt und diskutiert. Ein intergenerationeller Ansatz zum Thema Nachhaltigkeit wurde von den überwiegend irischen Teilnehmenden als sehr innovativ bewertet, da es bislang keine vergleichbaren Angebote in Irland gibt. Darüber hinaus wurde darüber diskutiert, dass dieser intergenerationelle Bildungsansatz einen Brückenschlag zwischen kommunalen Initiativen und Bildungsinstitutionen ermöglichen könnte.

29.11.2007
Der Runde Tisch 2007 der UN-Dekade zur Bildung für nachhaltige Entwicklung tagte vom 27. bis zum 28. November in Stuttgart. In diesem Rahmen erhielt das Projekt "Generationen lernen gemeinsam: Nachhaltigkeit" beim Festakt offiziell die Urkunde und Auszeichnung als Dekade-Projekt. Darüber hinaus wurde das Projekt von der Projektleitung durch einen Workshop sowie einen Info-Stand vorgestellt.

15.11.2007
Die Steuerungsruppe des Projektes tagte gestern in Frankfurt. Im Rahmen der Sitzung wurden u.a. der zweite Praxisaustausch vorbereitet und die Abschlusspublikation sowie die anschließende Fachtagung weiter geplant. Darüber hinaus wurden die ersten Praxiserfahrungen der Projektstandorte besprochen. Insgesamt zeigten sich Steuerungsgruppenmitglieder sehr angetan von der Vielfalt und Kreativität der geplanten, laufenden oder bereits abgeschlossenen Vorhaben in den 15 Projektstandorten.

10.11.2007
Der Runde Tisch Seniorenarbeit des ZdK tagte auf Einladung der KBE-Kommission Altenbildung in der KBE-Geschäfststelle Bonn. Das Projekt "Generationen lernen gemeinsam: Nachhaltigkeit" wurde in diesem Kontext ausführlich vorgestellt und diskutiert.

21.10.2007
Die Qualifizierungsphase der Fortbildung ist bereits seit einiger Zeit abgeschlossen und die Projektstandorte konzipieren und realisieren zur Zeit ihre Praxisprojekte. Einige sind bereits abgeschlossen, andere noch mitten in der Durchführung. Projektleitung und Steuerungsgruppe sind positiv überrascht von der kreativen Vielfalt der praktischen Umsetzungen. Das Spektrum der Praxisprojekte umfasst klassische Seminarveranstaltungen und Kursreihen, Radio- und Theaterworkshops, Exkursionen, Erzählcafes, globalisierungskritische Stadtführungen, Ausstellungen, Internetplattformen, Wochenendseminare, Stadtteilkonferenzen, Nachhaltigkeits-Mainstreamingprozesse und Projektarbeit. Im Februar 2008 werden die Projekte überwiegend abgeschlossen sein und die gesammelten Erfahrungen auf einer Praxiswerkstatt ausgewertet.

10.10.2007
Forschungs- und Praxisfragen des Globalen Lernens standen am 8. und 9. Oktober 2007 im Zentrum einer internationalen Tagung in Nürnberg im Mittelpunkt der Auseinandersetzung. Veranstalter war der Lehrstuhl Pädagogik I der Universität Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit der Internationalen Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt) sowie dem Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO).
Das Projekt „Generationen lernen gemeinsam: Nachhaltigkeit“ war auf dieser Tagung mit einem Fachvortrag und zwei Posterpräsentationen  vertreten.
Im Rahmen der Tagung wurde deutlich wie innovativ die Verbindung von intergenerationellem Lernen und Bildung für Nachhaltigkeit ist, da auf der Tagung mehrfach die generationsübergreifende Verantwortung für eine umweltschonende und sozial gerechte Nachhaltigkeit hervorgehoben wurde.

19.9.2007
Im Rahmen des KBE-Jubiläums war das Projekt „Generationen lernen gemeinsam: Nachhaltigkeit“ sowohl beim Festakt als auch im Rahmen des Fachforums durch einen Infostand und die Projektleitung vertreten. 

13.9.2007
Vom 12.9. bis zum 13. September traf sich die Lerngruppe zu ihrem zentralen Praxisaustausch in Hübingen. Regionale kollegiale Austauschgruppen hatten sich zwar bereits vorher getroffen. Doch war das Treffen in Hübingen das erste gemeinsame nach Beginn der Praxisphase. Vor diesem Hintergrund stand der intensive Praxisaustausch und die kollegiale Beratung im Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich, dass der Stand der Projekte sehr unterschiedlich ist.
Ein Projekt ist bereits abgeschlossen, einige haben angefangen, andere
meistern gerade organisatorische Hürden und wieder andere basteln
noch an der genauen Konzeption und dem exakten Zeitplan.
Beim nächsten Praxisaustausch im Februar werden dann alle Projekte komplett oder in weiten Teilen abgeschlossen sein, wodurch eine ausführliche Reflexion der Erfahrungen zusammen mit der Projektsteuerungsgruppe möglich ist, die auch von den Teilnehmenden gewünscht wurde.

30.8.2007
Zur Vorbereitung der Präsentation des Projektes im Rahmen des KBE-Jubiläums wurden ein großes Roll-up-Poster, ein Projektflyer und eine achtseitige Projektkurzdarstellung erarbeitet, die auch in anderen Kontexten zur Projektvorstellung genutzt werden können.

24.5.2007
Der dritte Block der Fortbildung „Generationen lernen gemeinsam: Nachhaltigkeit“ fand vom 21.5. bis 24.5.2007 im Haus Himmelspforten in Würzburg statt. Nach den thematischen Schwerpunkten der ersten beiden Blöcke („Intergenerationelles Lernen“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung“) stand nun das „Miteinander Lernen“ im Vordergrund. Dabei ging es darum, verschiedene Lerntypen und Lernsyndrome, (auto)biographische Zugänge zum Lernen, Lerntheorien sowie diverse partizipative Lernformen näher zu untersuchen und auf den Kontext einer intergenerationellen Bildung für nachhaltige Entwicklung zu übertragen. Auch in diesem abschließenden Block der Qualifizierungsphase ist es der Lerngruppe gelungen, sich unter Rückgriff auf verschiedene Methoden (z.B.: Impulsreferate, Lerntyp-Selbsttest, Fish-Bowl-Diskussion, Theaterarbeit, Textstudien, Rollenspiele, autobiographische Arbeit, soziometrische Stellübungen, …) das Thema „Miteinander Lernen“ zu erschließen.
Im dritten Block stand darüber hinaus die intensive Weiterarbeit an den Praxisprojekten und der Praxisphase, sowie eine Auswertung der gesamten Qualifizierungsphase auf dem Programm. Am letzten Abend gab es zudem noch einen feierlichen und humorvollen Rückblick auf die Zusammenarbeit in den letzten Monaten.
Abschließend wurden die TN in die Praxisphase entlassen, in der es nun gilt, das Erfahrene und Erlernte in eigenen Projekten umzusetzen. 

15.5.2007
Das KBE-Projekt „Generationen lernen gemeinsam“ wird als offizielles Dekadeprojekt der UN-Dekade für „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird innerhalb der KBE mit großer Freude zur Kenntnis genommen und könnte Signalwirkung für die Projektstandorte haben, sich mit ihren Praxisprojekten ebenfalls um die Auszeichnung zu bewerben.

19.4.2007
Der zweite Block der Fortbildung „Generationen lernen gemeinsam: Nachhaltigkeit“ fand vom 16.4. bis 19.4.2007 im Haus Schmerlenbach in der Nähe von Aschaffenburg statt und stand unter der Überschrift  „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

In diesem Block ist es Kursleitung und Lerngruppe gelungen unter Anwendung verschiedenster Methoden und Zugänge das Thema Nachhaltigkeit erfahrbar, erlebbar und pädagogisch verwertbar zu machen. Ein Globalvernetzungsspiel auf einer riesigen Weltkarte, biographische Zugänge und der intensive Austausch über Nachhaltigkeitsdefinitionen ermöglichten einen schnellen Einstieg in die Thematik. Ein besonderer Höhepunkt war die eintägige Nachhaltigkeitsexkursion nach Aschaffenburg. Am Vormittag erfolgte die alternative Stadtführung „Globalisierung im Alltag“. In jeder Stadt, so auch in Aschaffenburg, gibt es Orte, an denen die Chancen und Risiken von Globalisierung offensichtlich werden: Wer bekommt das Geld, mit dem wir unsere Turnschuhe bezahlen? Wieso ist die weit gereiste Jeans so billig? Woher kommen eigentlich die Blumen im Blumenladen? Was passiert mit unserem Geld in der Deutschen Bank? Was hat der Hamburger bei Mc Donalds mit dem tropischen Regenwald zu tun? Wie profitiert ein Kaffeebauer durch fairen Handel? Was hat mein Handy mit dem brutalen Krieg im Kongo zu tun? Diesen Fragen wurde im Rahmen der Stadterkundung an verschiedenen Stationen nachgegangen. Den Abschluss des Vormittags bildete der Stationenlauf im Weltladen.

Am Nachmittag erfolgte das Expertengespräch  „Bindung für nachhaltige Entwicklung in Aschaffenburg“. Aschaffenburg zeichnet sich durch ein breites Spektrum von verschiedensten  Akteuren und Initiativen aus, die sich dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet fühlen und sich in diesem Bereich engagieren. Einige dieser Initiativen arbeiten auch pädagogisch am Thema
Nachhaltigkeit. Mit ihnen wurden die Herausforderungen, Chancen und Schwierigkeiten einer Bildung für nachhaltige Entwicklung im Hinblick auf verschiedene Altergruppen und verschiedene Kontexte diskutiert.

Im gesamten zweiten Block kam jedoch auch der Bezug zum intergenerationellen Lernen nie zu kurz und wurde mehrfach hergestellt. Voller Spannung erwartet die Lerngruppe nun den nächsten abschließenden dritten Block der Qualifizierungsphase, bei dem das "Miteinader Lernen" im Mittelpunkt stehen wird.

7.3.2007
Die Steuerungsruppe des Projektes tagt in Frankfurt. Neben einer intensiven Auswertung der ersten beiden Veranstaltungen im Rahmen der Fortbildung, standen die Planungen der abschließenden Praxiswerkstatt und der Fachtagung auf der Tagesordnung. 

2.3.2007
Der erste Block der Fortbildung „Generationen lernen gemeinsam: Nachhaltigkeit“ fand vom 26.2. bis 1.3.2007 in Bonn statt und stand unter der Überschrift des „Lernens zwischen den Generationen“. Vor diesem Hintergrund erfolgten fundierte Auseinandersetzungen mit Generationenbegriffen, Generationenbeziehungen, Generationenverhältnissen und dem Lernen zwischen den Generationen. Diese Auseinandersetzung wurde durch theoretisch-wissenschaftliche Zugänge, durch autobiographische Zugänge und durch praktische Zugänge angeregt und gestaltet. Dadurch entstand eine gelungene Mischung, die verschiedene Lernformen und Lerntypen berücksichtigen konnte.
Gelungen war auch, wie das Instrument der Sozialraumanalyse (link) von den Teilnehmenden zwischen Auftaktveranstaltung und erstem Block genutzt wurde, um ihren lokalen Sozialraun oder Lernort aus Generationenperspektive zu durchleuchten, um auf dieser Basis ihr Praxisprojekt besser planen zu können.
Ein besonderer Höhepunkt erfolgte bereits am ersten Abend als die Teilnehmennden in eine Buchhandlung entführt wurden, wo extra für sie eine Literaturlesung zum intergenerationellen Lernen und Generationenbeziehungen abgehalten wurde.
Mit vielen Anregungen und Neugier auf den zweiten Block, wo die Bildung für nachhaltige Entwicklung im Vordergrund steht, verließen die Teilnehemenden die alte Bundeshauptstadt.

2.2.2007
Die wissenschaftliche Begleitung (Frau Franz) und die Projektleitung (Herr Frieters) präsentieren auf der interdisziplinären Tagung "Operationalisierung und Messung von Kompetenzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung" der Freien Universität Berlin am 1. und 2. Februar  die für das Projekt entwickelte Kompetenzmatrix als subjektorientiertes und reflexives Instrument zur (Selbst)evaluation des Komepetenzerwerbes. Im Rahmen der Tagung wurde deutlich, dass das Projekt auf diesem Gebiet Neuland betritt, da erst einige wenige Ansätze im schulischen Kontext vorliegen, welche die Kompetenzen von Lehrerenden und Unterrichtenden im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung genauer in den Blick nehmen und untersuchen. Für die Erwachsenenbildung ist diese Feld noch nahezu unerschlossen.

30.1.2007
Der gemeinsame Auftakt zur Fortbildung erfolgte vom 29.1. bis zum 30.1. im Haus am Maiberg in Heppenheim. Alle 16 Teilnehmenden aus den 15 Projektstandorten waren vertreten. Aus inhaltlicher, aus gruppendynamischer und aus organisatorischer Perspektive konnte der gemeinsame Auftakt sehr gute Grundlagen für die weitere Zusammenarbeit in den nächsten 18 Monaten schaffen.
Neben einem ausführlichen gegenseitigen Kennenlernen, zu dem die Teilnehmenden vorab Poster erstellt hatten, auf denen sie sich und ihren Projektstandort vorstellen konnten, wurden intensiv die Erwartungen der Teilnehmenden an die Fortbildung zusammengetragen und bearbeitet. Dies erfolgte an Hand der Kompetenzmatrix (siehe Konzeption), die mit konkreten Lernzielen und Kompetenzwünschen seitens der Teilnehmenden gefüllt wurde. Auf der Basis dieser Erwartungen wurde der Ablauf der drei folgenden Fortbildungsblöcke konkretisiert.
Darüber hinaus wurden die durchgehenden und verbindenden Elemente der Fortbildung vorgestellt und zum Abschluss erhielten alle eine Textsammlung zur intergenerationellen Bildung für Nachhaltigkeit und ein Lerntagebuch, das sie auf ihrer Fortbildung begleiten möge.
Damit gelang ein sehr gelungener Start in die Qualifizierungsphase, die bereits in wenigen Wochen mit dem ersten Block und dem thematischen Schwerpunkt „Generationenbeziehungen und intergenerationelles Lernen“ fortgesetzt wird1.1.2007
Innerhalb des Projektes "Generationen lernen gemeinsam: Nachhaltigkeit" beginnt mit Jahresanfang die 18-monatige Fortbildung, an der 16 professionelle Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildner teilnehmen.

13.12.2006
Die Geschäftsführung der KBE und die Projektleitung bewerten die ersten 12 Monate des Projektverlaufes sehr positiv. Die Konzeptentwicklung, die Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Begleitung, die Auswahl der beteiligten Projektstandorte sowie die Vernetzung mit anderen Akteuren im Bereich Nachhaltigkeit und Generationenbeziehungen erfolgten vollkommen zufrieden stellend.  Voller Zuversicht schauen beide nun auf das Jahr 2007, in dem das zentrale Element des Projektes, die Fortbildung und die Zusammenarbeit mit den 15 Projektstandorten, bereits im Januar mit der Auftaktveranstaltung beginnt.

12.12.2006
Die Projektleitung präsentiert das Projekt in der Kommission Altenbildung der KBE. Da die Kommission zur Zeit ein Konzeptpapier zum Intergenerationellen Lernen erarbeitet, ergeben sich interessante Verbindungen und Verknüpfungen. Der Austausch zwischen Kommission und Projekt könnte auch in Zukunft beide Seiten in ihrer Arbeit bereichern.  

21.11.2006
Das Projekt „Generationen lernen gemeinsam“ wird zunehmend in Fachkreisen präsentiert und vernetzt . Hervorzuheben ist dabei die Vorstellung des Projektes durch die  wissenschaftliche Begleitung auf einer Konferenz in London. Dadurch wird die internationale Relevanz des Vorhabens unterstrichen. 

16.11.2006
Eine Untergruppe der Konzeptgruppe plant auf der Basis des Konzeptentwurfes und den Rückmeldungen der Steuerungsgruppe die konkrete Umsetzung des Entwurfes und widmet sich dabei vor allem der Auftaktveranstaltung. Die gesamte Konzeptgruppe wird voraussichtlich in der ursprünglichen Form nicht mehr zusammenkommen. Allen, die darin mitgearbeitet haben, wird ausdrücklich gedankt.

10.11.2006
Vierte Sitzung der Projektsteuerungsgruppe
Die vierte Sitzung steht ganz im Zeichen des Konzeptentwurfes, der von der Konzeptgruppe entwickelt wurde. Dieser wird insgesamt positiv bewertet und soll somit als Grundlage für die Durchführung der Fortbildung dienen.

25.10.2006  
Dritte Sitzung der Konzeptgruppe
Im Rahmen der dritten Sitzung wird die Ausarbeitung aller Elemente und Blöcke der Fortbildung vorgestellt und diskutiert. Die Ergebnisse werden anschließend von der Projektleitung und der wissenschaftlichen Begleitung in einem Entwurf für ein Gesamtkonzept zusammengetragen. Dieses wird dann der Steuerungsgruppe vorgelegt.

17.10.2006
Nach intensiver Beratung in der KBE werden von den 40 Bewerbungen 15 Projektstandorte ausgewählt. Diese Auswahl fällt den Verantwortlichen auf Grund der vielen sehr engagierten und guten Bewerbungen nicht leicht. Es steht aber leider nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung.

03.10.2006
Die Bewerbungsfrist für die Teilnahme an der Fortbildung läuft heute ab.
Das KBE-Projekt „Generationen lernen gemeinsam“ ist bundesweit auf ein enorm großes Interesse gestoßen.
Es haben sich insgesamt 40 Einrichtungen der Erwachsenenbildung beworben, das sind mehr als doppelt so viele wie Plätze zur Verfügung standen.

11.09.2006  
Zweite Sitzung der Konzeptgruppe
Bei ihrer zweiten Zusammenkunft konkretisiert die Gruppe die Planungen für die Auftaktveranstaltung der Fortbildung und diskutiert eine Liste von Kompetenzen, die für eine intergenerationelle Bildung für nachhaltige Entwicklung relevant sein könnten. In Untergruppen sollen bis zum nächsten Termin die drei Blöcke inhaltlich und methodisch im Detail weiter entwickelt werden. 

10.07.2006  
Dritte Sitzung der Projektsteuerungsgruppe
Die Steuerungsgruppe bewertet bei ihrer dritten Sitzung die Expertentagung. Sowohl der Verlauf als auch die Ergebnisse werden als sehr produktiv und anregend empfunden. Ausgehend von der ExpertInnentagung werden die zentralen Ergebnisse für die Weiterarbeit der Konzeptgruppe zusammengefasst. 10.07.2006  
Erste Sitzung der Konzeptgruppe
Auf ihrer konstituierenden Sitzung werden, wie in der Steuerungsgruppe, zunächst die Ergebnisse der ExpertInnentagung bewertet. Auf dieser Basis werden einige wichtige konzeptionelle Entscheidungen getroffen und Arbeitsaufträge für einzelne Mitglieder der Gruppe verteilt.

23. 06. 2006 
ExpertInnentagung in Mainz
Die Expertentagung verfolgt das Ziel, den konzeptionellen Rahmen der Fortbildung mit Experten aus verschiedenen Bereichen (z.B. Nachhaltigkeit, Globales Lernen, Intergenerationelles Lernen, Jugendbildung, Erwachsenenbildung, Seniorenbildung) zu diskutieren. Dadurch sollen Anregungen für die Konkretisierung des Fortbildungskonzeptes gewonnen werden.
Die wissenschaftliche Begleitung hat zudem Entscheidungsfragen erarbeitet, die durch die Experten diskutiert werden, um damit die nötigen Entscheidungsschritte für die Steuerungsgruppe des Projektes vorbereiten zu können.
Die 20 Experten leisten zahlreiche kritische und wertwolle Beiträge für die weitere Arbeit der Projektverantwortlichen. Insofern bildet die Expertentagung das zentrale Diskussionsforum für die konzeptionellen Weichenstellungen innerhalb des Projektes.

24.04.2006
Zweite Sitzung der Projektsteuerungsgruppe
Das zweite Treffen der Steuerungsgruppe konkretisiert die Planungen für die ExpertInnentagung im Juni. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes liefert einen Praxis-  und Forschungsüberblick zum Intergenerationellen Lernen sowie ein erstes Rahmenkonzept für die Fortbildung, die im Rahmen des Projektes durchgeführt wird. Diese beiden Dokumente werden ausführlich diskutiert und als Diskussionsgrundlage auch an alle Teilnehmenden der ExpertInnentagung verschickt.

20.01.2006
Erste Sitzung der Projektsteuerungsgruppe
Die Projektsteuerungsgruppe trifft sich zum ersten Mal. Bei der ersten Sitzung werden sowohl der Gesamtablauf des Projektes besprochen als auch die konkreten Schritte der nächsten Monate festgelegt. So wird die ExpertInnentagung im Juni 2006 vorbereitet und die Gründung einer Konzeptgruppe beschlossen. 

01.01.2006
Das Projekt „Generationen lernen gemeinsam“ beginnt.

30.11.2007Am 24. und 25. November fand an der National University of Ireland in Galway die Konferenz "Developments Futures" statt. Das Projekt "Generationen lernen gemeinsam Nachhaltigkeit", wurde hier im Rahmen eines Workshops vorgestellt und diskutiert. Ein intergenerationeller Ansatz zum Thema Nachhaltigkeit wurde von den überwiegend irischen Teilnehmenden als sehr innovativ bewertet, da es bislang keine vergleichbaren Angebote in Irland gibt. Darüber hinaus wurde darüber diskutiert, dass dieser intergenerationlle Bildungsansatz einen Brückenschlag zwischen kommunalen Iniitiativen und Biuldungsinstitutionen ermöglichen könnte.29.11.2007Der Runde Tisch 2007 der UN-Dekade zur Bildung für nachhaltige Entwicklung tagte vom 27. bis zum 28. November in Stuttgart. In diesem Rahmen erhielt das Projekt "Generationen lernen gemeinsam: Nachhaltigkeit" beim Festakt offiziell die Urkunde und Auszeichnung als Dekade-Projekt. Darüber hinaus wurde das Projekt von der Projektleitung durch einen Workshop sowie einen Info-Stand vorgestellt.

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